Unser aktuelles Programm

  • Dienstag, 17. März 2026 - 19:00
    Der Journalist und Filmemacher Ingwar Perowanowitsch reiste zwei Monate lang per Rad durch Europa. Er startete in Freiburg und besuchte mit Kamera im Gepäck Städte wie Paris, Gent, Amsterdam, Utrecht, Groningen, Hamburg und Kopenhagen. Perowanowitsch wollte erfahren, warum sie als besonders lebenswert gelten, was sie dafür machen und was deutsche Kommunen von ihnen lernen können. Sein Film „Cycling Cities“ dokumentiert die Suche nach guten Lösungen für den Stadtverkehr. Dafür spricht er vor Ort mit Planenden, politisch Verantwortlichen und Engagierten. Perowanowitsch zeigt, wie entschlossenes Handeln den öf- fentlichen Raum neu verteilen und die Lebensqualität stei- gern kann. – Die fast 90 Minuten lange Dokumentation zeigt Wege auf, wie sich deutsche Städte verändern können
  • Mittwoch, 18. März 2026 - 19:30
  • Donnerstag, 19. März 2026 - 19:30
  • Freitag, 20. März 2026 - 20:30
    Fünf minderjährige Belgierinnen, die viel zu früh Kinder geboren haben, leben in einem Heim für alleinerziehende Mütter. Trotz familiärer Konflikte und gesellschaftlicher Hürden wollen sie ihrem Nachwuchs ein besseres Leben ermöglichen. Sie helfen und unterstützen sich gegenseitig, während die Erzieherinnen ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Das episodenhaft konzipierte, klare und einfach gehaltene Drama begleitet die Protagonistinnen fast dokumentarisch durch den Alltag und stellt eine große Nähe zu ihnen her. Die klug verknüpften Handlungsbögen vermitteln zwar auch Sozialkritik, vor allem aber Zärtlichkeit, Mitgefühl und Menschlichkeit. (Filmdienst) ========================== Ein Film, den man an Schulen zeigen sollte Die Brüder Jean-Pierre und Luc Dardenne erzählen in ihrem neuen Kinofilm über „Junge Mütter“. Wer wissen will, warum der Sozialstaat unbedingt gebraucht wird, ist hier goldrichtig. (Süddeutsche Zeitung)
  • Mittwoch, 25. März 2026 - 19:30
  • Donnerstag, 26. März 2026 - 19:30
    Kategorien: China, tmdU, Filmagentin, Ungarn
    Ein Drama mit feinem Humor um einen alten Gingkobaum im Botanischen Garten der Universität Marburg, zu dem Anfang des 20. Jahrhunderts, in den 1970er-Jahren und beim Ausbruch der Corona-Pandemie Menschen immer wieder eine besondere Beziehung aufbauen. (Lukas Foerster) =========================================== Das dürfte der erste Film sein, in dessen Abspann Pflanzen als gleichrangige Hauptdarsteller genannt werden. Mit sinnlicher Gelehrsamkeit erkundet Ildikó Enyedi das Innenleben von Mensch und Botanik (Gerhard Midding)
  • Freitag, 27. März 2026 - 20:30
    FATHER MOTHER SISTER BROTHER ist ein behutsam als Triptychon komponierter Spielfilm. Die drei Geschichten kreisen um die Beziehungen erwachsener Kinder zu ihren teils distanzierten Eltern und untereinander. Jedes der drei Kapitel spielt in der Gegenwart, jedes in einem anderen Land: FATHER ist im Nordosten der USA angesiedelt, MOTHER in Dublin und SISTER BROTHER in Paris. Es ist eine Reihe von Charakterstudien, ruhig, beobachtend und ohne Wertung – und zugleich eine Komödie, durchzogen von feinen Fäden der Melancholie. In seinem neuesten Geniestreich lässt Regie-Ikone Jim Jarmusch den hochkarätigen Cast um Tom Waits, Adam Driver, Mayim Bialik, Charlotte Rampling, Cate Blanchett, Vicky Krieps, Indya Moore und Luka Sabbat die Untiefen familiärer Beziehungen ausloten. FATHER MOTHER SISTER BROTHER wurde bei den Filmfestspielen von Venedig mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet.
  • Sonnabend, 28. März 2026 - 20:30
  • Mittwoch, 01. April 2026 - 19:30
  • Freitag, 03. April 2026 - 20:30
    Ein Mann ist nie darüber weggekommen, dass er den Heiratsantrag bei seiner Jugendliebe vermasselt hat. Nach 40 Jahren trifft der mittlerweile verwitwete Rentner die Frau zufällig wieder, die im Gegensatz zu ihm weltoffen und ungebunden geblieben ist. Als er sich in einen Kurs der Professorin für Kunstgeschichte einschreibt, reagiert nicht nur sie zuerst ablehnend; auch seine jungen Kommilitonen stoßen sich an seinen Ansichten. Eine romantische Komödie um eine späte zweite Chance auf ein gemeinsames Glück, die mit der Reintegration eines alten weißen Mannes in die Gesellschaft verbunden wird. Diese Kombination ist nicht immer erfolgreich, doch das Zusammenspiel der Hauptdarsteller funktioniert hervorragend.
  • Sonnabend, 04. April 2026 - 20:30
  • Mittwoch, 08. April 2026 - 19:30
  • Freitag, 10. April 2026 - 20:30
    Richard Linklaters mitreißende Hommage an ein ikonisches Werk der Filmgeschichte war ein Publikums- und Kritikerliebling der Internationalen Filmfestspiele in Cannes 2025. AUSSER ATEM gehört zweifellos zu den großen Filmklassikern. Doch was ist die Geschichte dahinter? NOUVELLE VAGUE wirft einen Blick auf die Dreharbeiten von Jean-Luc Godards bahnbrechendem Krimidrama – mit viel Liebe zum Detail, zahlreichen Verweisen und Humor. In der Hauptrolle glänzt Guillaume Marbeck als Regisseur, der so ziemlich mit allen Regeln des Filmbusiness bricht. Besonders amüsant sind die Scharmützel mit seiner US-Hauptdarstellerin Jean Seeberg (Zoey Deutch), die seinen unorthodoxen Methoden wenig abgewinnt. Großartig an ihrer Seite Aubry Dullin als Jean-Paul-Belmondo, für den NOUVELLE VAGUE den internationalen Durchbruch brachte. Der Clou an der Sache: der Kult-Regisseur und große Cineast Richard Linklater (BOYHOOD, BEFORE SUNRISE) hat seinen Film im Stil seines Vorbilds gedreht, in Schwarz-Weiß, im Format 1:1,37, mit viel Humor und dem unwiderstehlichen Esprit der frühen Sixties. Golden Globes 2026: Nominierung für Bester Film – Musical/Comedy.
  • Freitag, 17. April 2026 - 20:00
    In den Hinterhöfen Manhattans träumt der junge Schuhverkäufer Marty (Timothée Chalamet) von einer Zukunft, die ein paar Nummern größer ist als der kleine Schuhladen seines Onkels. Angetrieben von der Idee, Weltmeister im Tischtennis werden zu können, taucht er jede Nacht ab in die verrauchten Wettkampfhallen der Stadt, wo er sich mit viel Talent, der nötigen Chuzpe und dank der Hilfe seines besten Freundes (Tyler Okonma) ein paar Dollar dazu verdient. Zu wenig, um eine Profikarriere zu finanzieren und an den Turnieren in London, Paris oder Tokio teilnehmen zu können. Also ‚leiht‘ sich Marty kurzerhand Geld aus dem Safe seines Onkels, belügt seine Mutter (Fran Drescher) ebenso wie seine Freundin (Odessa A’zion) und schmeißt sich schamlos an eine Hollywood-Diva (Gwyneth Paltrow) ran, deren Ehemann (Kevin O’Leary) er gleichzeitig als Sponsor gewinnen will. Doch das ist erst der Anfang der Odyssey eines Mannes, der bereit ist, für Ruhm und Erfolg alles zu riskieren. Angelehnt an die Biografie des legendären Tischtennisspielers und Lebemanns Marty Reisman konnte Regisseur Josh Safie für den ersten Spielfilm ohne seinen Bruder Benny ein energiegeladenes Ensemble gewinnen. Neben Timothée Chalamet (DUNE) spielen unter anderem Oscar®-Preisträgerin Gwyneth Paltrow, die hier ihr großes Leinwand-Comeback gibt, „Shark Tank“-Ikone Kevin O’Leary, DIE NANNY-Star Fran Drescher und Tyler Okonma (besser bekannt als Tyler, the Creator), sowie Odessa A’zion, Enkelin des Filmemachers Percy Adlon, als Martys Geliebte Rachel.
  • Sonnabend, 18. April 2026 - 20:00
  • Mittwoch, 22. April 2026 - 19:30
  • Donnerstag, 28. Mai 2026 - 19:30
    Kategorien: Oesterreich, Piffl, Flat
    In den Wirren des 30-jährigen Krieges erscheint ein mysteriöser Soldat (Sandra Hüller) in einem abgeschiedenen protestantischen Dorf. Schweigsam, schmal, das Gesicht durch eine Narbe entstellt. Der Fremde behauptet, Erbe eines seit langem verlassenen Gutshofs zu sein, und kann ein Dokument vorlegen, das seinen Anspruch bestätigt. Zum großen Missfallen der Dorfgemeinde. Allerdings setzt der Fremde alles daran, hier sein Glück zu finden. Sein Streben nach Anerkennung und Akzeptanz werden aber durch sein Geheimnis erschwert: Unter falscher Identität, unter falschem Namen und unter Vortäuschung eines falschen Geschlechts hat der Soldat seinen Weg in das Dorf genommen. Doch um seine Ziele zu erreichen, wird er auch nicht vor der Unmöglichkeit einer arrangierten Ehe mit der Tochter eines Großbauern zurückschrecken. Denn wer so weit gekommen ist, hält bald alles für möglich. ROSE – die wahrhaftige Beschreibung einer Land- und Leutebetrügerin, die, obwohl als eine Weibs-Person geboren dem zum Trotz unter falschem Nam als Manns-Bild sich betragen, und viel üble Schandtat hat getrieben. ================================= Soldat Rose (Sandra Hüller) taucht mitten im 30-jähigen Krieg in einem protestantischen Dorf auf und schickt sich an, einen vergessenen Gutshof sein eigen zu nennen, indem er vorgibt, der rechtmäßige Erbe zu sein. Das klingt überzeugend - auch wenn es viel Misstrauen gibt. Der Druck erhöht sich auch durch die Tatsache, dass Rose eigentlich jemand anderes ist und neben seiner neuen Identität sogar das männliche Geschlecht angenommen hat. Diese Päckchen wiegen schwer - was seine Bestrebungen nach Anerkennung und Zugehörigkeit erschwert. Wie weit wird Rose gehen, um endlich ihren Frieden zu finden? (Filmdienst) ================================= Fazit: Mit Rose gelingt Markus Schleinzer der Höhepunkt seines bisherigen filmischen Schaffens und ganz gewiss auch eines der Highlights der diesjährigen Berlinale. Ein starker Film, geprägt von großem Stilwillen und fantastischen Bildern, von denen man sich viele am liebsten ausdrucken und an die Wand hängen würde. Ein Film, der gekommen ist, um zu bleiben. (Joachim Kurz) ================================= Fazit: „Rose“ brilliert nicht nur mit einer zeitlosen Optik und den herausragenden Protagonistinnen, sondern wesentlich durch die traurige, gegenwärtige Präsenz seiner Aussagen. Trotz etlicher Fortschritte in den letzten knapp 100 Jahren steckt auch im ach so progressiven Westen in der Hose immer noch mehr Freiheit. Ein wichtiger, zeitloser Film, der genau zur richtigen Zeit erscheint. ( Elias Schäfer) ================================= Fazit: Wann war Sandra Hüller eigentlich das letzte Mal nicht großartig? – In seinem lose auf historischen Fakten basierenden Drama „Rose“ erzählt Markus Schleinzer in stilisierten Schwarz-weiß-Bildern und mit einer perfekt besetzten Sandra Hüller von einer Frau, die sich als Mann ausgibt. Die zwar lügt und betrügt, dies aber nicht aus niederen Instinkten, sondern um ein Maß an Freiheit zu gewinnen, dass die Welt, in der sie lebt, ihrem Geschlecht ansonsten verwehrt. (Michael Meyns)
  • Freitag, 29. Mai 2026 - 20:30
    Kategorien: Oesterreich, Piffl, Flat
  • Am Sonnabend, 30. Mai 2026
    Ort: Hannoversche Straße 30E, 29221 Celle, Deutschland (nicht Postanschrift!) Kategorien: Ganz großes Kino in Celle, Buntes Haus
  • Mittwoch, 03. Juni 2026 - 19:30
    Kategorien: Oesterreich
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