Unser aktuelles Programm
- Mittwoch, 18. Februar 2026 - 19:30Kategorien: Golden-Globe-Nominierung, US-amerikanischer Film, Liebesfilm, Musikfilm
- Donnerstag, 19. Februar 2026 - 19:00Kategorien: Eintritt frei, Kooperation, Dokumentarfilm, Buntes Haus, Rise and ShineDer in Schwarz-weiß gedrehte Dokumentarfilm widmet sich den Überlebenden und Hinterbliebenen des rassistischen Anschlags im Februar 2020 in Hanau. Er dokumentiert ihre Wut und Ohnmacht angesichts der Versäumnisse von Einsatzkräften und Behörden und zeichnet ihre Bemühungen nach, das Andenken an die Opfer wachzuhalten. Eine Initiative für ein Denkmal auf dem Marktplatz droht allerdings zu scheitern. Der sachliche, aber genau und einfühlsam inszenierte Film macht sichtbar, wie schwer es Staat und Gesellschaft fällt, rassistische Verbrechen aufzuklären und angemessen darauf zu reagieren. – Sehenswert ab 14. (Filmdienst)
- Freitag, 20. Februar 2026 - 20:30Kategorien: Komoedie, Walt Disney, 2,00:1RENTAL FAMILY erzählt die Geschichte eines in Tokio lebenden US-Schauspielers (Oscar®-Preisträger Brendan Fraser), der auf der Suche nach einem Sinn in seinem Leben ist, bis es ihm gelingt, einen ungewöhnlichen Job an Land zu ziehen. Für eine japanische „Rental Family“-Agentur schlüpft er in unterschiedliche Rollen und spielt als Familienmitglied den Sohn, Ehemann oder Vater. Während er mehr und mehr in die Lebenswelten seiner Kunden eintaucht und ihnen hilft, ihre familiären Lücken zu füllen, beginnt er echte Bindungen aufzubauen, die die Grenzen zwischen Schauspiel und Realität verschwimmen lassen. In der Auseinandersetzung mit den moralischen Aspekten seines neuen Jobs, entdeckt er den Sinn im Leben, das Gefühl von Zusammengehörigkeit und die Schönheit zwischenmenschlicher Beziehungen neu. “Mit angenehmer Leichtigkeit geht es so amüsant wie nachdenklich um Identität, Lügen und Einsamkeit. … Fraser präsentiert sich scheinbar mühelos als glaubhaftes Stehaufmännchen mit enormem Empathie-Potenzial. Eine ziemlich oscarreife Leistung in einem warmherzigen Crowdpleaser mit Tiefgang.” (programmkino.de)
- Donnerstag, 26. Februar 2026 - 19:30Kategorien: Dokumentarfilm, Kuenstlerportraet, farbfilm
- Freitag, 27. Februar 2026 - 20:30Kategorien: Komoedie, Frankreich, Neue Visionen, ScopeEin Familien-Idyll im Frankreich der 1950er Jahre: Michel (Didier Bourdon), mittelmäßig, ist Bankangestellter und Ernährer, seine “bessere Hälfte” Hélène (Elsa Zylberstein), mit Dauerwelle, aber aufsässig, kümmert sich um Haushalt und Kinder. Das patriarchale Paradies scheint perfekt, bis ein Kurzschluss der gerade eingezogenen Waschmaschine die beiden ins Jahr 2025 katapultiert. Plötzlich sind die Rollen neu verteilt. Während sich Hélène aller Ahnungslosigkeit zum Trotz erstaunlich gut als karriere-intensive Powerfrau schlägt, muss sich Michel als Hausmann im Smart-Home abmühen. Statt Unterwerfungsrhetorik braucht Michel nun Empowerment, Hélène genießt die Freiheit der Emanzipation. Doch die schöne neue Welt hat so ihre Tücken: der virtuelle Sprachassistent ist ein sturer Bock, die Möbel muss man sich selbst zusammenschrauben, der Hundekot wird vom Boden aufgehoben und die eigene Tochter möchte ihre Freundin heiraten. Jetzt reicht es dem entmachteten Familienoberhaupt. Es geht zurück in die gute alte Zeit und zwar sofort! Wenn er nur wüsste, wie man die smarte Waschmaschine auf Zeitrückreise programmiert... In DIE PROGRESSIVEN NOSTALGIKER ist die Freiheit immer nur einen Flügelschlag von der guten alten Zeit entfernt. Regisseurin Vinciane Millereau beweist ein großartiges Gespür für die Absurditäten unserer Zeit. Mit rotzfrechem Humor, präzisem Sarkasmus und herrlicher Situationskomik nimmt DIE PROGRESSIVEN NOSTALGIKER die Heilsversprechen unserer Gegenwart aufs Korn und erzählt von der wunderbaren Relativität der Geschichte.
- Sonnabend, 28. Februar 2026 - 20:30Kategorien: Andreas/Petra, Komoedie, Frankreich
- Mittwoch, 04. März 2026 - 19:30Kategorien: Komoedie, Frankreich
- Donnerstag, 05. März 2026 - 19:00Kategorien: Eintritt frei, Kooperation, Dokumentarfilm, imFilm, Flat, Stadtarchiv Celle, NSDie meisten Deutschen, die damals für das NS-Regime waren, haben nach 1945 nie wieder über diese Zeit gesprochen. In fast allen deutschen Familien war das Thema tabu: Das Ungesagte. Der Film wählt einen psychologischen Ansatz, um herauszufinden, was diese Menschen damals genau dachten und fühlten - und wie sie heute ihre Beteiligung bzw. Involviertheit in das NS-Regime beurteilen. Die Aussagen sind schmerzhaft ehrlich, teils verstörend, aber auch berührend, dabei gleichermaßen geprägt von moralischem Zwiespalt, verdrängten Schuldgefühlen, Trauma und Trauer. Zudem erzählen auch jüdische Überlebende, und erhellen die bis heute verbliebenen blinden Flecken in der Perspektive der damaligen Mehrheitsgesellschaft. Die Verbindung beider Perspektiven eröffnet unerwartete, erschütternde Erkenntnisse. Ausgezeichnet mit dem Granit-Hofer Dokumentarfilmpreis bei den Internationalen Hofer Filmtagen 2025.
- Freitag, 06. März 2026 - 15:30
- Freitag, 06. März 2026 - 20:30Kategorien: Biopic, Historienfilm, Literaturverfilmung, Golden Globe, England, UPI, FlatMit HAMNET kehrt Oscar®- Preisträgerin Chloé Zhao ("Nomadland") auf die große Leinwand zurück. In der Verfilmung des gefeierten Romans von Maggie O’Farrell, die gemeinsam mit Zhao auch das Drehbuch verfasste, wird die Geschichte von William Shakespeares Familie erzählt. Aus Sicht seiner empfindsamen Frau Agnes erlebt man, wie sie sich in den großen Barden verliebt und die beiden ein gemeinsames Leben planen. Als ihr einziger Sohn Hamnet im Alter von elf Jahren durch die Pest ums Leben kommt, droht ihre große Liebe zu ersticken. Mitten in dieser furchtbaren persönlichen Tragödie beginnt Shakespeare in tiefer Verzweiflung und Trauer, „Hamlet“ zu schreiben, eines der größten Dramen der Weltliteratur. Chloé Zhao konnte ein fantastisches Ensemble für ihren Film gewinnen, der in Telluride Weltpremiere feierte und auf dem Toronto International Film Festival 2025 mit dem renommierten Publikumspreis ausgezeichnet wurde. In den Hauptrollen von HAMNET spielen die eindrucksvolle Jessie Buckley ("Frau im Dunkeln", “Die Aussprache”) und Gladiator-Star Paul Mescal ("All of Us Strangers").
- Sonnabend, 07. März 2026 - 20:30Kategorien: Biopic, Historienfilm, Literaturverfilmung, England
- Montag, 09. März 2026 - 19:30Kategorien: Komoedie, Frankreich, Neue VisionenDie reichste Frau der Welt: Voller Schönheit, Intelligenz und grenzenloser Macht. Sie begegnet einem Fotografen voll unverschämtem Ehrgeiz und angetrieben von einem Wahnsinn, der auch Genie sein könnte. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Mit kreativer Boshaftigkeit nistet er sich ein – in den altehrwürdigen Machtstrukturen dieser Familie und ihrem grenzenlosen Luxus. Doch da ist auch noch eine Tochter, die um ihr Erbe, die Familie und die Liebe ihrer Mutter kämpft. Und ein Butler, der mehr weiß als er sagt. Über Familiengeheimnisse und fragwürdige Spenden in astronomischen Höhen. Es beginnt ein Krieg, dem alle Mittel recht sind. Ein berauschend komisches Drama, das in seinen Abgründen an Shakespeare erinnert: DIE REICHSTE FRAU DER WELT mit einer brillanten Isabelle Huppert in der Titelrolle ist eine so grandiose wie doppelbödige Satire über die Macht des Geldes und den verführerischen Glauben an eine Familie, die ihr widerstehen könnte.
- Mittwoch, 11. März 2026 - 19:30Kategorien: Biopic, Historienfilm, Literaturverfilmung, England
- Freitag, 13. März 2026 - 20:00Kategorien: Komoedie, Literaturverfilmung, Coming of Age, WarnerVerfilmung des autobiografischen Romans von Joachim Meyerhoff, in dem dieser von seiner Ausbildung an der Münchner Otto-Falckenberg-Schauspielschule erzählt. Halt gibt dem an seinem Weg und seinem Talent zweifelnden und um seinen verstorbenen Bruder trauernden jungen Mann, dass er im Haus seiner exzentrischen Großeltern wohnen kann. Der Film bleibt eng an der Vorlage und nimmt nur diskrete, dramaturgisch stimmige Änderungen vor. Die sorgfältige Inszenierung trifft den heiter-melancholischen Tonfall des Romans und gießt ihn in eine atmosphärisch überzeugende filmische Form. Perfekt besetzt und gespielt, entsteht eine gelungene Mischung aus Coming-of-Age-Film, Familiendrama, Milieu-Komödie und Biografie. – Sehenswert ab 14 (Filmdienst)
- Sonnabend, 14. März 2026 - 20:00Kategorien: Komoedie, Literaturverfilmung, Coming of Age, Warner
- Am Sonntag, 15. März 2026Ort: Kino achteinhalb Kategorien: Oscar, Filmpreis, Ganz großes Kino in Celle
- Dienstag, 17. März 2026 - 19:00Kategorien: Eintritt frei, Kooperation, Dokumentarfilm, LiSt-CelleDer Journalist und Filmemacher Ingwar Perowanowitsch reiste zwei Monate lang per Rad durch Europa. Er startete in Freiburg und besuchte mit Kamera im Gepäck Städte wie Paris, Gent, Amsterdam, Utrecht, Groningen, Hamburg und Kopenhagen. Perowanowitsch wollte erfahren, warum sie als besonders lebenswert gelten, was sie dafür machen und was deutsche Kommunen von ihnen lernen können. Sein Film „Cycling Cities“ dokumentiert die Suche nach guten Lösungen für den Stadtverkehr. Dafür spricht er vor Ort mit Planenden, politisch Verantwortlichen und Engagierten. Perowanowitsch zeigt, wie entschlossenes Handeln den öf- fentlichen Raum neu verteilen und die Lebensqualität stei- gern kann. – Die fast 90 Minuten lange Dokumentation zeigt Wege auf, wie sich deutsche Städte verändern können
- Mittwoch, 18. März 2026 - 19:30Kategorien: Komoedie, Literaturverfilmung, Coming of Age, Warner
- Donnerstag, 19. März 2026 - 19:30Kategorien: Liebesfilm, Literaturverfilmung, England
- Freitag, 27. März 2026 - 20:30Kategorien: Komoedie, Venedig - Goldener Loewe, WeltkinoFATHER MOTHER SISTER BROTHER ist ein behutsam als Triptychon komponierter Spielfilm. Die drei Geschichten kreisen um die Beziehungen erwachsener Kinder zu ihren teils distanzierten Eltern und untereinander. Jedes der drei Kapitel spielt in der Gegenwart, jedes in einem anderen Land: FATHER ist im Nordosten der USA angesiedelt, MOTHER in Dublin und SISTER BROTHER in Paris. Es ist eine Reihe von Charakterstudien, ruhig, beobachtend und ohne Wertung – und zugleich eine Komödie, durchzogen von feinen Fäden der Melancholie. In seinem neuesten Geniestreich lässt Regie-Ikone Jim Jarmusch den hochkarätigen Cast um Tom Waits, Adam Driver, Mayim Bialik, Charlotte Rampling, Cate Blanchett, Vicky Krieps, Indya Moore und Luka Sabbat die Untiefen familiärer Beziehungen ausloten. FATHER MOTHER SISTER BROTHER wurde bei den Filmfestspielen von Venedig mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet.
- Sonnabend, 28. März 2026 - 20:30Kategorien: Komoedie, Venedig - Goldener Loewe
- Mittwoch, 01. April 2026 - 19:30Kategorien: Komoedie, Venedig - Goldener Loewe
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