Unser aktuelles Programm
Dokumentarfilm
- Donnerstag, 19. Februar 2026 - 19:00Kategorien: Eintritt frei, Kooperation, Dokumentarfilm, Buntes Haus, Rise and ShineDer in Schwarz-weiß gedrehte Dokumentarfilm widmet sich den Überlebenden und Hinterbliebenen des rassistischen Anschlags im Februar 2020 in Hanau. Er dokumentiert ihre Wut und Ohnmacht angesichts der Versäumnisse von Einsatzkräften und Behörden und zeichnet ihre Bemühungen nach, das Andenken an die Opfer wachzuhalten. Eine Initiative für ein Denkmal auf dem Marktplatz droht allerdings zu scheitern. Der sachliche, aber genau und einfühlsam inszenierte Film macht sichtbar, wie schwer es Staat und Gesellschaft fällt, rassistische Verbrechen aufzuklären und angemessen darauf zu reagieren. – Sehenswert ab 14. (Filmdienst)
- Donnerstag, 26. Februar 2026 - 19:30Kategorien: Dokumentarfilm, Kuenstlerportraet, farbfilm
- Donnerstag, 05. März 2026 - 19:00Kategorien: Eintritt frei, Kooperation, Dokumentarfilm, imFilm, Flat, Stadtarchiv Celle, NSDie meisten Deutschen, die damals für das NS-Regime waren, haben nach 1945 nie wieder über diese Zeit gesprochen. In fast allen deutschen Familien war das Thema tabu: Das Ungesagte. Der Film wählt einen psychologischen Ansatz, um herauszufinden, was diese Menschen damals genau dachten und fühlten - und wie sie heute ihre Beteiligung bzw. Involviertheit in das NS-Regime beurteilen. Die Aussagen sind schmerzhaft ehrlich, teils verstörend, aber auch berührend, dabei gleichermaßen geprägt von moralischem Zwiespalt, verdrängten Schuldgefühlen, Trauma und Trauer. Zudem erzählen auch jüdische Überlebende, und erhellen die bis heute verbliebenen blinden Flecken in der Perspektive der damaligen Mehrheitsgesellschaft. Die Verbindung beider Perspektiven eröffnet unerwartete, erschütternde Erkenntnisse. Ausgezeichnet mit dem Granit-Hofer Dokumentarfilmpreis bei den Internationalen Hofer Filmtagen 2025.
- Dienstag, 17. März 2026 - 19:00Kategorien: Eintritt frei, Kooperation, Dokumentarfilm, LiSt-CelleDer Journalist und Filmemacher Ingwar Perowanowitsch reiste zwei Monate lang per Rad durch Europa. Er startete in Freiburg und besuchte mit Kamera im Gepäck Städte wie Paris, Gent, Amsterdam, Utrecht, Groningen, Hamburg und Kopenhagen. Perowanowitsch wollte erfahren, warum sie als besonders lebenswert gelten, was sie dafür machen und was deutsche Kommunen von ihnen lernen können. Sein Film „Cycling Cities“ dokumentiert die Suche nach guten Lösungen für den Stadtverkehr. Dafür spricht er vor Ort mit Planenden, politisch Verantwortlichen und Engagierten. Perowanowitsch zeigt, wie entschlossenes Handeln den öf- fentlichen Raum neu verteilen und die Lebensqualität stei- gern kann. – Die fast 90 Minuten lange Dokumentation zeigt Wege auf, wie sich deutsche Städte verändern können