A Single Day (Eintritt frei)

  Donnerstag, 27. August 2026 - 19:30 bis - 21:10

 

Kooperation mit LiSt-Celle, dem Rosa-Luxemburg Club Celle, der revista Celle    
und dem FriedensRatschlag Lüneburger Heide (Mitglied beim Netzwerk Frieden Niedersachsen)

Zum Antikriegstag am 1. September  

Wikipedia: Das Massaker von Mỹ Lai  

Wikipedia: Larry Colburn  

Eintritt: frei

Deutschland 2025
Kinostart: 8. Februar 2026
OmdU 
100 Minuten
FSK: ab 14
Regie/Drehbuch/Kamera/Produzent: Christoph Felder 
Webseite von Christoph Felder 
Christoph Felder bei crew united 
Christoph Felder bei IMDb.com

Filmwebseite    

Eine Filmrezension von Eugen Zentner für die NachDenkSeiten 
Eine Filmrezension von Janina Rossignol für den Kölner Stadtanzeiger 
Eine Filmrezension von Leon Eschweiler für Manova 
Eine Filmrezension von Wolfram Neue und Christoph Krämer für den Braunschweig Spiegel 
Eine Filmrezension von Jan Opielka für Jacobin 

8. Februar 2026
Christoph Felder – „A Single Day“, vom Abenteuer zum Widerstand 
Bernhard Lassahn im Gespräch mit Regisseur Christoph Felder (56 Minuten)

Der neue Film von Christoph Felder zeigt die spektakuläre Geschichte des Soldaten Larry Colburn, der sich 1968 im Vietnamkrieg seinen eigenen Kameraden mit Waffengewalt entgegengestellt hatte und so das Massaker von My Lai beenden konnte. Was er an einem einzigen Tag innerhalb von vier Stunden erlebte, prägte sein gesamtes weiteres Leben. Mehr noch: Das Trauma übertrug sich auf seinen Sohn. 

Für Christoph Felder ist es wichtig, dass der Zuschauer nicht mit einem schlechten Gefühl aus dem Kino kommt. Er zeigt uns eindrückliche Bilder, in denen Geschichten enthalten sind, die in den Köpfen der Zuschauer weitererzählt werden. Felder führt uns die Spätfolgen vor, die sich über Generationen hinziehen. Der Film kommt zur rechten Zeit. Denn auch wir stehen vor der Frage, ob wir nicht auch mit dem Kriegstrauma unserer Vorfahren belastet sind und ob wir heute bereit wären, unsere Kinder in den Krieg zu schicken. Wie weit würden wir gehen, wenn wir uns im Ernstfall verweigern wollten? Der Fall Larry Colburn macht das Dilemma deutlich. Wir müssen uns in so einem Fall fragen: Welchen Preis muss ich zahlen, wenn ich Widerstand leiste? Welchen Preis muss ich zahlen, wenn ich keinen Widerstand leiste und einfach mitmache? Wie würden wir uns entscheiden? Sein Sohn bemerkt beiläufig, als wäre es eine Selbstverständlichkeit: „Von meinem Vater habe ich gelernt, wie wichtig es ist, für den Frieden zu kämpfen.“

21. März 2024 
Unter Freunden: Christoph Felder – „Widerstand zählt! 
Bernhard Lassahn im Gespräch mit Christoph Felder (55 Minuten) 
„Mut zum Widerstand, darum geht es in diesen kriegslüsternen Zeiten“, so sagt es Christoph Felder, der gerade dabei ist, den Dokumentarfilm „Resistance“ fertigzustellen. Darin wird der spektakuläre Fall des Soldaten Larry Colburn ausgeleuchtet, der beim Massaker von My Lai mehreren Zivilisten das Leben gerettet hatte, indem er sich der Unmenschlichkeit widersetzte. Das ging so weit, dass die Hubschraubercrew, der Colburn angehörte, ihre Waffen gegen die eigenen Soldaten der Charlie-Kompanie richteten. Es ist bereits der zweite Film von Christoph Felder mit Larry Colburn, der seinerseits nie ein Held sein wollte. Ein sehr persönlicher Film, der zeigt, wie Colburn versucht, mit dem Trauma umzugehen und mit den widersprüchlichen Nachwirkungen fertig zu werden: Erst wurde er als Verräter bekämpft, dann für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. Christoph Felder ist sich bei seinen Arbeiten stets bewusst, welche Macht – aber auch zweifelhafte Macht – von den Bildern ausgeht, die wir uns von einem Krieg machen.

Trailer (100 Sekunden):