Veranstaltungsarchiv

  • Freitag, 06. Februar 2026 - 20:30
    Eine schwerkranke französische Seniorin lässt sich zusammen mit ihrem Sohn und ihrer Enkelin von einem Altenpfleger in die Schweiz kutschieren, wo sie sich für einen assistierten Suizid angemeldet hat. Da sie diesen Entschluss bislang aber ihren Angehörigen verschwiegen hat, entstehen unterwegs Missverständnisse und Komplikationen. Dennoch genießt die Seniorin die Reise, und auch die anderen kommen einander näher. Eine mit viel Fingerspitzengefühl inszenierte Tragikomödie, die souverän Tragik und Humor, Ernst und Heiterkeit ausbalanciert. Der schwungvolle Film besticht vor allem durch die schauspielerischen Leistungen, allen voran der betagten Hauptdarstellerin. (Filmdienst – Reinhard Kleber) ====================== Fazit: Über ein so ernstes Thema wie den krankheitsbedingten Freitod eine wirklich vergnügliche Komödie zu inszenieren, erfordert viel Mut und Einfühlungsvermögen. Das gelingt Enya Baroux mit leichter Hand – dank einer wunderbaren Hauptdarstellerin und einem originellen Drehbuch.(Gaby Sikorski) ====================== Fazit: Eine alte Dame, ihr mittelloser Sohn, die Enkelin und ein verkrachter Pfleger brechen zu einer Reise in die Schweiz auf. Dass die von Hélène Vincent bewegend und realitätsnah gespielte 80-Jährige selbstbestimmt aus dem Leben scheiden will, wissen ihre Angehörigen nicht. Unter der Regie von Enya Baroux gehen Komik und Gefühl auf diesem von Streit und Pannen durchzogenen Roadtrip eine glückliche Verbindung ein. Während sich die Charaktere im holprigen Miteinander üben, wachsen sie dem Publikum unaufdringlich ans Herz. (Bianka Piringer) ====================== Fazit: In „Bon Voyage – Bis hierher und noch weiter“ will eine 80-Jährige in die Schweiz, um dort Sterbehilfe in Anspruch zu nehmen – die nichtsahnende Familie im Schlepptau. Der Film setzt dabei vor allem auf Humor, verbunden mit typischen Roadmovie-Elementen. Ob dieser Zugang der richtige ist, darüber lässt sich streiten. Aber es ist doch eine schöne Wohlfühlkomödie mit nachdenklichen Momenten daraus geworden. (Oliver Armknecht)
  • Freitag, 18. Oktober 2024 - 20:30
    Fazit: Dem Comedian Artus ist ein hervorragendes Regiedebüt gelungen, das sich in Frankreich bereits zum sensationellen Kassenerfolg entwickelte. Er spielt einen Juwelendieb, der mit seinem Vater in einer Reisegruppe behinderter Menschen untertaucht und so tun soll, als benötige er Betreuung. Sein Zimmernachbar durchschaut ihn, aber die Ferien auf dem Lande lassen sich dennoch vielversprechend an. Die Komödie überzeugt mit Ideenreichtum, Spielfreude, frechen und treffsicheren Dialogen und einer herzlichen Atmosphäre. ( Bianka Piringer) =============================== „Un p’tit truc en plus“ von Artus ist eine erfrischende Komödie, die frischen Wind in das französische Kino bringt. Der Film zeichnet sich durch seinen subtilen Humor und seine aufrichtige Herangehensweise an menschliche Beziehungen aus und schafft es, das Publikum von Anfang bis Ende zu fesseln und zu unterhalten. (Brayan Dunou)
  • Freitag, 01. Mai 2015 - 20:30
    Sieben rüstige Rentner haben in einem indischen Nobelhotel eine Art Wohngemeinschaft gegründet, von der aus sie zu romantischen Abenteuern aufbrechen. In der Fortsetzung der gleichnamigen Senioren-Komödie (2011) steht ein US-amerikanischer Schriftsteller im Mittelpunkt, der fälschlicherweise für den Mitarbeiter eines Investors gehalten wird. Inszenatorisch weicht die dezente Altersweisheit des ersten Teils einer pubertären Überspanntheit, der auch die sympathischen Schauspieler nichts entgegenzusetzen haben.
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