Veranstaltungsarchiv

  • Donnerstag, 01. Oktober 2026 - 19:00
    Zu den Israelis, die bei dem Massaker durch die Hamas am 7. Oktober 2023 als Geiseln in den Gazastreifen entführt wurden, gehört auch David Cunio, der 2013 eine der Hauptrollen in dem Spielfilm „Youth“ von Tom Shoval verkörpert hatte. Shoval und Davids Zwillingsbruder Eitan erinnern in einem Dokumentarfilm, der als persönlicher Brief konzipiert ist, eindrücklich an das Schicksal des Entführten, der sich auch zwei Jahre nach dem Anschlag noch in der Gewalt der Islamisten befindet. Privates Archivmaterial, Auszüge aus „Youth“ und „Making of“-Szenen verbindet der kraftvoll montierte Film mit aktuellen Interviews aus Cunios Familie. Durch seine essayistische Struktur lässt der Film auch Reflexionen, Brüche und Assoziationen zu. – Sehenswert ab 16. In Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Celle e.V.
  • Freitag, 28. September 2018 - 20:30
    Ein filmisches Triptychon über den Tod eines jungen israelischen Soldaten. Der Film beginnt mit der Todesnachricht, die den Eltern vom Militär wenig sensibel übermittelt wird. Danach sieht man das Leben des Sohnes an einem einsamen Posten in der Wüste, wo er mit anderen die Grenze bewacht. Der dritte Teil beobachtet ein Jahr später die Eltern, deren Trauer nicht verflogen ist. Das streng strukturierte Drama wechselt mit jedem Teil seine Bildästhetik, die Gefühl und Gleichgültigkeit, Schönheit und Brutalität durch einen pointierten Stilwillen auch visuell grandios spürbar macht. Zugleich versteht sich der Film als Kritik an der israelischen Politik und den militärischen Vorgehensweisen.
  • Dienstag, 05. Juni 2018 - 15:30
    In einem Altersheim in Jerusalem bittet ein alter Mann darum, ihm beim Sterben zu helfen. Einer seiner Freunde baut daraufhin eine Selbsttötungsmaschine, sieht sich nach dem Ableben des Mannes aber plötzlich mit dem Dilemma konfrontiert, dass sich alsbald andere melden, die das Gerät ebenfalls in Anspruch nehmen wollen. Mit viel schwarzem Humor greift die Komödie aktuelle Tabuthemen im Umkreis von Alter, Demenz, Hinfälligkeit und einem selbstbestimmten Ende auf, wobei der Film im letzten Drittel aber bitterernst wird. Philosophisch grundiert, gelingt die Gratwanderung eines Films über den Tod, der das Leben und damit die Freiheit
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