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Leonine
- August 1526
- Dienstag, 31. August 1526 - 19:30Kategorien: Komoedie, romantische Liebeskomoedie , Feel-Good-Movie, Scope, Leonine
- Dienstag, 31. August 1526 - 20:00Kategorien: Gesellschaftssatire, Komoedie, Scope, LeonineDie Zeiten sind sensibel. Das muss Familienvater Heinz Hellmich schmerzhaft feststellen, als ihm nach einigen ungeschickten Fehltritten in der Firma der Jobverlust droht. Um zu beweisen, dass er kein „alter weißer Mann” ist, lädt er seinen Chef und weitere Gäste (oder heißt es Gäst*innen?!) zu einem Dinner zu sich nach Hause ein. Mitsamt seiner Familie will er sich von seiner besten und politisch korrektesten Seite präsentieren! Doch schon in der Anbahnung des Abends tappt Heinz von einem Fettnäpfchen ins nächste und stellt dabei fest, dass seine Frau Carla, seine Kinder und auch Opa Georg nicht gerade pure Harmonie ausstrahlen. ============================ Fazit: Wenn ein Mann shitstormanfällige Werbung produziert und seine halbwüchsigen Kinder nicht versteht, ist seine Einstellung wohl nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Unter der Regie von Simon Verhoeven strampelt sich Jan Josef Liefers in der Titelrolle ab, um woke zu sein oder wenigstens zu wirken. Mit zündendem Dialogwitz nimmt die Ensemblekomödie den Zeitgeist mit seiner Neigung zu Sprach- und Denkvorschriften aufs Korn. (Bianka Piringer)
- Dienstag, 31. August 1526 - 20:30Kategorien: Nominierung Europaeischer Filmpreis, Golden-Globe-Nominierung, Literaturverfilmung, Golden Globe, Scope, LeonineNachdem der Papst unter nicht ganz geklärten Umständen gestorben ist, leitet einer der Kardinäle die Vorbereitungen zur Wahl eines Nachfolgers. Unter den aus aller Welt angereisten Kardinälen brechen beim Konklave weltanschauliche Gräben auf. Im Kampf um die Macht wird intrigiert und betrogen. Der enorm spannende Thriller verknüpft seine Handlung geschickt mit aktuellen kirchenpolitischen Debatten. Kamera, Musik- und Tonspur kreieren dabei eine Atmosphäre anhaltender Beklemmung, die souverän mit leichteren Momenten ausbalanciert wird. Auch die vielschichtigen, herausragend gespielten Figuren überzeugen. Ein fesselnder, bildgewaltiger Film, der primär menschlichen Abgründen und nicht von Glaubens- oder kirchlichen Fragen handelt. – Sehenswert ab 14 (Katharina Zeckau für den katholischen Filmdienst) ================================== Regie: Edward Berger, US/GB 2024, 120 Min., Mit Ralph Fiennes, Stanley Tucci, John Lithgow, Isabella Rossellini ====== Der Papst ist unerwartet verstorben. Kardinal Lawrence (Ralph Fiennes) ist mit der schwierigen Aufgabe betraut, die Wahl des neuen Papstes zu leiten. Mächtige Kardinäle aus aller Welt reisen für das Konklave nach Rom. Als sich die Türen zur Sixtinischen Kappelle schließen, entbrennt ein Spiel um Macht. Kardinal Lawrence findet sich im Zentrum von Intrigen und Korruption wieder und kommt einem Geheimnis auf die Spur, das die Grundfeste seines Glaubens erschüttern könnte. All das, während Millionen von Menschen darauf warten, dass weißer Rauch dem Schornstein der Kapelle entsteigt... Seine Verfilmung von "Im Westen nichts Neues" wurde mit vier Oscars® ausgezeichnet. Nun hat Erfolgsregisseur Edward Berger mit KONKLAVE erneut eine Buchvorlage verfilmt: Basierend auf dem gleichnamigen Beststeller von Robert Harris hat der Oscar®-nominierte Regisseur einen bildgewaltigen und atmosphärisch dichten Thriller inszeniert, der sich einem der ältesten und geheimnisumwobensten Rituale widmet. Das herausragende Ensemble wird vom Oscar®-nominierten britischen Schauspielstar Ralph Fiennes ("Grand Budapest Hotel", "Schindlers Liste", "Der englische Patient") angeführt, der in der Hauptrolle des Kardinal Lawrence brilliert. In weiteren Rollen sind u.a. der Oscar®-nominierte Stanley Tucci ("In meinem Himmel", "Die Tribute von Panem"), John Lithgow ("The Crown", "Killers of the Flower Moon") und Isabella Rossellini ("Blue Velvet", "La Chimera") zu sehen.
- Dienstag, 31. August 1526 - 20:30Kategorien: Komoedie, Literaturverfilmung, Constantin, LeonineEin Bestsellerautor gerät mit Mitte 50 in eine Krise, als seine 18-jährige Tochter unverhofft auszieht und seine Ehefrau gleich mitnimmt. Zu allem Überfluss eröffnet ihm sein Lektor, dass seine kommerziell einträgliche Buchreihe eingestellt wird. Just da lernt er eine schöne, schlagfertige Frau kennen, die seinem Leben vielleicht eine neue Richtung geben könnte. Eine unausgeglichene Komödie, die zunächst plakativ die künstlich aufgerissene Kluft zwischen den Geschlechtern verhandelt, um sich dann auf die berufliche und private Neuorientierung und Läuterung eines einstmals erfolgreichen Mannes zu konzentrieren, wobei vieles Behauptung des Drehbuchs bleibt. - Ab 14.
- Dienstag, 31. August 1526 - 20:30Kategorien: Komoedie, Literaturverfilmung, LeonineAuf der Jahreshauptversammlung eines Tennisclubs brechen über der scheinbar banalen Frage, ob für ein muslimisches Mitglied ein eigener Grill angeschafft werden soll, unerwartete Gräben auf. Was als harmloser Schlagabtausch beginnt, droht in einen handgreiflichen Tumult abzugleiten, als immer mehr Ressentiments zur Sprache kommen, hinter denen Klischees, Rassismus, Ängste und Neid sichtbar werden. Eine amüsante, kammerspielartige Satire, die ihre Herkunft vom Boulevardtheater nicht kaschieren kann. Die glänzend besetzten Schauspieler laufen in der vergnüglich-nachdenklichen Satire über schrille Auswüchse der „Political Correctness“ zu Hochform auf. - Ab 14.
- Dienstag, 31. August 1526 - 20:30Kategorien: Literaturverfilmung, Constantin, LeonineEine Mathematikstudentin, die mit ihrer alkoholsüchtigen Mutter und ihr jüngeren Schwester in einer tristen Kleinstadt lebt, hält mit ihrer Fürsorge und Beständigkeit das prekäre Familienleben zusammen. Raum für sich selbst findet sie nur im Schwimmbad, wo sie einem mysteriösen jungen Mann begegnet, der wie sie stets 22 Bahnen schwimmt. Als ihr eine Promotionsstelle angeboten wird, die sich mit ihrem bisherigen Alltag kaum vereinbaren lässt, gerät sie in innere Not. Die Adaption eines erfolgreichen Romans hält sich eng an die Vorlage und kreist um Verantwortung und Schuld, Traum und Trauma, ohne sich zu einer eigenständigen Interpretation aufzuschwingen. Die Qualität des Films resultiert größtenteils aus der Leistung der drei Hauptdarstellerinnen, die den Figuren Komplexität und Widersprüchlichkeit verleihen. - Ab 14.