Mississippi Burning - Die Wurzel des Hasses

Mittwoch, 11. November 1970 - 19:31
Kategorien: Heike
Treffer: 319

Eintritt frei


USA 1988
Kinostart: 6. April 1989

Drama
127 Minuten
FSK:  ab 16; f
FBW: wertvoll
    
Regie: Alan Parker    
Buch:  Chris Gerolmo    
Kamera: Peter Biziou    
Musik: Trevor Jones    
Schnitt: Gerry Hambling    

Darsteller: Gene Hackman (Anderson), Willem Dafoe (Ward), Frances McDormand (Mrs. Pell), Brad Dourif (Deputy Pell), R. Lee Ermey (Bürgermeister Tilman), Gailard Sartain (Sheriff Stuckey), Stephen Tobolowsky (Townley), Michael Rooker (Frank Bailey)    

Auszeichnungen:
Gene Hackman, Berlin 1989, Bester Darsteller ("Silberner Bär")
Peter Biziou, Oscar 1989, Beste Kamera
 

Dem Filmklassiker liegt historisch die Ermordung dreier Bürgerrechtskämpfer (zwei weißen Nordstaatlern jüdischen Glaubens und einem Afro-Amerikaner katholischen Glaubens) für das Wahlrecht von Schwarzen durch den Ku-Klux-Klan am 21. Juni 1964 im US-Bundesstaat Mississippi zugrunde.
Das FBI versucht in langwieriger Arbeit Zeugen in einer Kleinstadt zu finden, in der unverhohlen offener Rassismus herrscht. Vorzüglich gespielt und dicht inszeniert. Seine deutsche Uraufführung war auf der Berlinale 1989.

Kurzkritik Filmdienst

Die Ermordung dreier Bürgerrechtskämpfer im amerikanischen Süden führt 1964 zu einer Aktion des FBI gegen den Ku-Klux-Klan und den Rassismus in der Bevölkerung. Im Handlungsablauf dem Schema eines Western nicht unähnlich, rückt der Film die Folgen jahrhundertelanger Unterdrückung der Farbigen überzeugend ins Bild - im Zentrum stehen freilich einmal mehr die Weißen. Vorzüglich gespielt und dicht inszeniert. - Sehenswert ab 16.

Trailer auf US-amerikanisch - der Film ist aber deutsch synchronisiert: