Extraveranstaltung: Film Kanyekanye

Extraveranstaltung:  Film Kanyekanye

  Donnerstag, 27. November 2014 - 19:30 bis Donnerstag, 27. November 2014 - 21:30

Ort: Kino achteinhalb

Kategorien: Eintritt frei, 2014, Film, Archiv, Spielfilm, Diskussion, Moderation

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Der Eintritt ist frei.
Die Veranstaltung dauert ca. eine Stunde - nach dem Film ist eine Diskussion vorgesehen.

Filmregisseur und Drehbuchautor des Films ist Miklas Mannecke. Der heute 25-jährige Deutsche lebt in Johannesburg. Im vergangenen Jahr hat er sein Studium an der Filmhochschule AFDA (The South African School of Motion Picture Medium and 
Live Performance) in Johannesburg beendet. Sein Examensfilm „Kanyekanye“ aus dem Jahr 2012 wurde für den Studenten-Oscar  (Student Academy Awards) nominiert. Miklas Mannecke war einer von neun Kandidaten in der Kategorie "bester ausländischer Film". Im Juni 2013 fand die Preisverleihung in Los Angeles statt. Kristina Yee aus Großbritannien erhielt den Studenten-Oscar. Auch wenn Miklas Mannecke den Preis nicht gewonnen hat, so ist sein Film allein durch die Nominierung bekannt geworden und hat jüngst  den ersten Preis beim "RiverRun International Film Festival 2014" in der Kategorie "Best Student Narrative Short Film" gewonnen und den "Best Children's Film - Uppsala International Film Festival 2014" gewonnen. Hier eine Liste der Auszeichnungen und Festivalteilnahmen.

Der Vater von Miklas, Pastor Wilfried Manneke, gibt Hintergrundinformationen und moderiert durch den Abend.


Inhalt des Films „Kanyekanye“ (Dauer 26 Minuten)
Irgendwo in Südafrika. Ein fiktives Township. Blechhütten, flirrende Hitze, verlassene Straßen. So beginnt der Film mit dem Zulu-Titel "Kanyekanye“ (deutsch: „Zusammen"). Aber warum sind die Straßen leer? Das ist das Besondere am Film des Deutsch-Südafrikaners Miklas Manneke: Mitten durch das Dorf führt eine unübersehbare Grenze. Unweigerlich denkt man an die Berliner Mauer, vor allem aber an die ehemalige Trennung der südafrikanischen Bevölkerung während der Zeit der Apartheid. Bis 1994 wurden Schwarze von Weißen durch rassistische Gesetze strikt voneinander getrennt.

In seinem Film hat Miklas Manneke die Farben ausgetauscht: Auf der einen Seite leben die "Grünen", auf der anderen die "Roten". Die Häuser sind grün oder rot angestrichen, die Menschen tragen ausschließlich grüne oder rote Kleidung. Sogar die Bilder an der Wand, der Wein, die Nahrungsmittel sind in der entsprechenden Farbe gehalten. Die Bewohner der einen Seiten wollen mit denen der anderen nichts zu tun haben - keine Kommunikation, kein Austausch. Nichts. Als sich Thomas, ein Junge aus dem grünen Lager, zu nah an die Grenzlinie heranwagt, giftet ihn seine Mutter an: "Es ist so. Es war immer so. Akzeptiere das!" Thomas, gespielt von Gundu Ramilifho, denkt aber gar nicht daran. Bei einem seiner Ausflüge hat er sich nämlich in Thandi (Bongeka Sishi) verguckt, ein "rotes" Mädchen.

Facebook-Seite des Films

Der Film bei IMDB.com 

Frühere Aufführung des Films in Unterlüß in Celle Heute und der Celleschen Zeitung sowie über eine weitere in Hermannsburg

Der evangelische Pressedienst

Trailer:


Interview mit Miklas Manneke

Interview mit Miklas Manneke