Veranstaltungsarchiv

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  • Donnerstag, 05. November 2020 - 19:30
    Der Künstler Karl Schaper wurde vor allem bekannt durch seine überdimensionalen, holzgeschnitzten Briefe und die erdachte Korrespondenz mit toten und lebenden Persönlichkeiten aus Kultur, Politik oder Märchen. Für die Darstellung seiner Ideen hat er sich stets mit den verschiedensten künstlerischen Gestaltungsmitteln und Ausdrucksformen auseinandergesetzt. Schapers Kunst ist überwiegend gesellschaftskritisch und engagiert und doch war er kein politischer Künstler. In zahlreichen seiner Werke verbinden sich aktuelle Geschehnisse mit Themen aus Geschichte und Mythologie, so dass der Werkgedanke ins Universelle ausgeweitet wird. Schaper ist ein nachdenklicher, mahnender Chronist, der die Dinge ins Bild setzt und somit für die Nachwelt dokumentiert. Karl Schaper ist einer der eindrucksvollsten regionalen Künstler seiner Generation und dieses Filmprojekt ist eine Würdigung anlässlich seines 100jährigen Geburtstages. ====================================================================================================== Das Atelier in Apelnstedt, bei Wolfenbüttel, ist das Zentrum, das sich öffnet und den Maler, Bildhauer, Grafiker und Objektkünstler Karl Schaper wieder in seinen Werken sichtbar werden lässt. Der Film zeigt einen Überblick über das große Schaffen des fast vergessenen Künstlers, der in diesem Jahr 100 geworden wäre. Zeitzeugen erinnern an ihn, seine engagierte und gesellschaftskritische Kunst, gepaart mit seiner einmaligen Art, mit Witz und Ironie. Ein Künstler, der in seinen Werken den Bogen von der kleinen zur großen Welt, von Apelstedt bis zur Arche Noah zieht. Karl Schaper sagte über seine Kunst: "Meine Waffe ist der Spiegel, ist die Falle, ist das sentimentale Taschentuch der Vergangenheit. Alle Waffen sind gefährlich, auch für den, der sie anwendet."
  • Dienstag, 05. Juni 2018 - 18:01
    18:15 Uhr: "Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt", 1971. --- 20:00 Uhr: "Überleben in Neukölln", 2017. --------------- "ANDERE FILME" - Filmabend im Kino achteinhalb in Kooperation mit der RWLE Möller Stiftung und dem Bomann-Museum Celle ------------------------------ Mach Dein Schwulsein öffentlich!“, so der Slogan der Schwulenbewegung der Siebziger- und Achtzigerjahre. Wesentlicher Motor war der 1971 auf der Berlinale uraufgeführte Film "Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt" von Rosa von Praunheim. RWLE Möller lernte den Regisseur 1973 in Berlin kennen. Dieser Filmabend im Rahmen der Ausstellung RWLE Möller — Künstler 1952—2001 bettet die homosexuellen Sujets Möllers, die einen nicht unerheblichen Anteil seiner Bilderwelten ausmachen, anhand von zwei zentralen Werken des queeren Kinos in ihren historischen (1971) und den aktuellen (2017) Kontext ein. Der Eintritt für beide Filme kostet 5 Euro.
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