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DESCRIPTION:Eintritt: 7\,50 Euro\nOriginaltitel: Le cou de la girafeKomödie
  Melodram Familiendrama RoadmovieFrankreich/Belgien 2004Kinostart: 17. Aug
 ust 200684 MinutenFSK: ab 0\; fRegie/Drehbuch: Safy Nebbou  Darsteller: Sa
 ndrine Bonnaire (Hélène)\, Claude Rich (Paul)\, Louisa Pili (Mathilde)\, D
 arry Cowl (Léo)\, Philippe Leroy-Beaulieu (Maxime)\, Maurice Chevit (Mauri
 ce)\, Monique Mélinand (Madeleine)\, Geneviève Rey-Penchenat (Marguerite)W
 IKIPEDIA   Kritiken:Kritik von Alexandra Wach für den FilmdienstKritik von
  Sonja M. Schultz für critic.de Kritik von Gesine Grassel für Kino-Zeit.de
  Kritik auf Kino.de Kritik von Dieter Wunderlich \nausführliche Kritik Fil
 mdienst:Die Enkelin will es wissen: Sie will alles wissen über die alten G
 eschichten. Die Kamera bleibt von der ersten Einstellung an auf ihrer Auge
 nhöhe und fixiert sanft ihr ernstes und willensstarkes Kindergesicht. Schw
 eigen und Verdrängen gibt es reichlich in ihrer Familie und dazu das Phant
 om der Großmutter\, die von Biarritz aus drei Jahrzehnte lang mit unzählig
 en Briefen vergeblich den Kontakt mit Ehemann und Tochter zu halten versuc
 hte. Beide haben mit der Großmutter abgeschlossen und sie für tot erklärt.
  Die neunjährige Mathilde\, die mit ihrer Leseschwäche schwer zu kämpfen h
 at und sich in ihre eigene Welt zurückzieht\, entdeckt die ungeöffnete Kor
 respondenz in ihrer Matratze\, reißt in der Nacht aus und „entführt“ kurze
 rhand den Opa aus dem Pariser Altersheim\, wo dieser nach einem Schlaganfa
 ll dahin vegetiert.Erst jetzt erfährt sie\, dass sich der Großvater für de
 n Seitensprung seiner untreuen Frau rächte\, indem er ihr die gemeinsame T
 ochter entzog. Nach dem erzwungenen Geständnis nutzt dieser sogleich die G
 elegenheit\, der Erstarrung seines Lebens zu entkommen. Während seine soli
 darischen Mitbewohner der Heimleitung eine Komödie vorspielen\, reist er m
 it der Enkelin von Paris an die verregnete Atlantikküste\, auf der Suche n
 ach der verlorenen Zeit\, den alten Verletzungen und gekränkten Eitelkeite
 n entgegen – gefolgt von der gewohnt streng besorgten Sandrine Bonnaire al
 s Mathildes von der Vergangenheit traumatisierte Mutter Hélène. Die Überse
 tzerin arbeitet in einem Verlag und kann nur schwer mit den Schulproblemen
  ihrer Tochter umgehen. Als sie die Wahrheit über ihre Herkunft als Halbwa
 ise entdeckt\, bricht das Lügengebäude\, in dem sie aufgewachsen ist\, sch
 lagartig zusammen. Die Kette des Unglücks\, die für die Fremdheit zwischen
  den Generationen verantwortlich war\, erfährt ihre ersten Brüche.Das Debü
 t von Safy Nebbou\, der in Bayonne im Baskenland als Sohn einer deutschen 
 Mutter und eines algerischen Berbers geboren wurde\, ist ein dezentes\, üb
 eraus präzises Road Movie\, das subtil zwischen Komödie und Melodram wechs
 elt und dabei Selbstfindung\, den Mut zum Verzeihen und die entwaffnende K
 raft kindlicher Wahrheitssuche feiert. Es ist eine stille Geschichte über 
 familiäre Bindungen und was von ihnen bleibt\, wenn Enttäuschung\, Schuld 
 und Schmerz zu viel Raum einnehmen. Bis zum Ende konsequent aus der Sicht 
 des Mädchens erzählt\, präsentiert der Film immer mehr Details aus dem ver
 schütteten Gefühlsleben der Figuren\, lässt Wunden aufbrechen und langsam 
 wieder heilen. Nebbou erzählt von der Leichtigkeit des Seins\, die es imme
 r wieder neu zu erkämpfen gilt\, und streift ganz nebenbei die Themen Alte
 r und Tod\, ohne das Wesentliche seiner minimalistischen Familiengeschicht
 e aus den Augen zu verlieren. Realistisch und in ruhigen\, unaufgeregten B
 ildern erzählt\, zeugt die sanfte Auflösung der Gefühlswirren von einer gr
 oßen Reife des jungen Regisseurs (von dem auch das Drehbuch stammt) und ei
 ner Menschlichkeit\, die jeden falschen Ton scheut. Selten hat man eine Fa
 milie so ergreifend zusammenwachsen sehen. Im Verbund mit den majestätisch
 en Panoramen der baskischen Landschaft besticht der Film durch die Zarthei
 t\, mit der er das Innere seiner traurigen Helden nach außen kehrt und ihn
 en dank der ihrer kindlichen Intuition vertrauenden Mathilde leichtfüßig e
 inen Weg aus der Einsamkeit weist. Am Ende findet der Großvater sogar zu s
 einem alten Beruf des Buchhändlers zurück\, was den Titel des Films erklär
 t\, der sich auf eine Buchhandlung in Biarritz bezieht. Das alles ist nich
 t neu\, aber stimmig inszeniert und durchgespielt. Ein kleiner\, feiner fr
 anzösischer Film in der Tradition von Eric Rohmers lakonischen Alltagsmärc
 hen. von Alexandra Wach im FILMDIENST 2006/17  https://www.kino-achteinhal
 b.de/home/in-planung/event/1960-der-hals-der-giraffe.html
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LOCATION:Kino achteinhalb (Hannoversche Straße 30E\, 29221 Celle\, Deutschl
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SUMMARY:Der Hals der Giraffe
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