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DESCRIPTION:Eintritt: 5\,00 €\nUSA 2013Kinostart: 26. September 201394 Minu
 ten\nRegie &amp\; Drehbuch: David Gordon Green     Vorlage: Hafsteinn Gunn
 ar Sigurðsson (Drehbuch zu 'Á annan veg' von 2011)    Kamera: Tim Orr    M
 usik: Explosions in the Sky\, David Wingo    Schnitt: Colin Patton    Dars
 teller: Paul Rudd (Alvin)\, Emile Hirsch (Lance)\, Lance LeGault (LKW-Fahr
 er)\, Joyce Payne (Lady)\, Gina Grande (Madison)Kool Filmdistribution über
  die Filmagentinnen\nFilmhomepage\, Programmkino.de\, Filmgazette 1\, Film
 gazette 2\, Pressespiegel    Berlinale 2013: Beste Regie ('Silberner Bär')
  an David Gordon Green\nKurzkritik Filmdienst\nZwei ungleiche Männer verbr
 ingen den Sommer als Straßenarbeiter in einem menschenleeren Waldgebiet. D
 er eine liebt die Abgeschiedenheit\, der andere will der Einsamkeit entfli
 ehen\; die unterschiedlichen Vorlieben\, Empfindlichkeiten und Lebenskonze
 pte lassen das Zusammenleben zum Gegenstand ständiger Verhandlungen werden
 . Im lakonischen Tonfall und abseits dramaturgisch ausgetretener Pfade erz
 ählt David Gordon Green von Männer- und Naturbeziehungen und den Schwierig
 keiten des Zusammenlebens an sich. - Ab 14.\n{youtube}REixFxXukbY{/youtube
 }\nausführliche Kritik Filmdienst\n\n\n\n\nAsphalt\, gelbe Farbe und zwei 
 antagonistische Typen in einem menschenleeren Wald. Das ist im Wesentliche
 n auch schon der Stoff\, aus dem „Prince Avalanche' gemacht ist. Der ameri
 kanische Filmemacher David Gordon Green\, der mit diesem lakonischen Film 
 zu den eher kleinformatigen Arbeiten seiner Anfangszeit zurückkehrt (etwa 
 „Georg Washington“\, 2000)\, hat glücklicherweise genug Vertrauen in die T
 ragfähigkeit dieser Ausgangssituation\, um auf große Welterklärungsgesten 
 zu verzichten. Seine Philosophie ist entspannt. Ohne Druck und Eile mäande
 rt sein Film vor sich hin\, erzählt weniger nach vorne\, als sich horizont
 al auszubreiten\, gleichsam im Rhythmus der Landschaft. „Prince Avalanche“
 \, ein loses Remake des isländischen Films „Either Way“ (2011) von Hafstei
 nn Gunnar Sigurðsson\, spielt Ende der 1980er-Jahre im Sommer in einem von
  schweren Bränden gezeichneten texanischen Waldgebiet. Verkohltes und Verk
 okeltes\, dazwischen Restidyllen (Greens Natur- und Tierbeobachtungen sind
  anscheinend kleine Hommagen an Terrence Malick). Alvin und Lance haben al
 s Straßenarbeiter den Auftrag\, die Farbmarkierungen der Landstraße zu ern
 euern und Reflektorenpfosten aufzustellen. Die Tätigkeit ist monoton und d
 ie Straße lang\; ihr einziger Kontakt sind ein trinkfreudiger Lastwagenfah
 rer und eine Frau\, die möglicherweise gar nicht existiert. Geradezu boden
 ständig nimmt Green die Arbeit der beiden in den Blick\, zeigt ausführlich
  Werkzeuge\, Materialien und das etwas wundersame Bauarbeitergefährt in Ak
 tion – sowie die Textur der leicht dickflüssigen gelben Farbe auf dem Asph
 alt\, die sich\, je mehr die beiden Männer ihre Fassung verlieren\, allmäh
 lich andere Auftragetechniken\, Formen und Maluntergründe sucht\, wie etwa
  Lances’ Schuhe. Während der ältere\, schnauzbärtige Alvin womöglich zu sc
 hnell erwachsen geworden ist – sein Habitus hat etwas zugeknöpft Altherren
 mäßiges – wirkt der knubbelige Lance\, der gerne „Cave Girl“-Comics liest\
 , wie ein zu groß geratenes Kind (Emile Hirsch in mit Palmen\, Blümchen un
 d Sonnenuntergängen verzierten Hemden und Shorts). Alvin\, der mit Lances 
 Schwester liiert ist und ihr romantische Briefe schreibt\, übernimmt die R
 olle des älteren Bruders\, patronisiert\, wo er kann\, hält Vorträge über 
 die Schönheit der Natur und den Wert des Alleinseins. Lance aber leidet un
 ter der Einsamkeit und den langen Abenden\; er sehnt sich nach dem nächste
 n Stadtbesuch\, nach Partys\, Mädchen und Sex. Mit diesen unterschiedliche
 n Vorlieben\, Empfindlichkeiten und Liebeskonzepten im Gepäck wird das Zus
 ammensein zum Gegenstand ständiger\, mitunter erbitterter Verhandlungen: H
 ört man beim Arbeiten Musik oder deutsche Sprachkassetten? Redet man oder 
 „lauscht man der Stille“\, wie es Alvin bedeutungsvoll nennt? Natürlich ko
 mmt es zu Spannungen und Streit – bis hin zu Handgreiflichkeiten in Kriegs
 bemalung – und natürlich ist am Ende jeder von beiden in seinem Selbstbild
  verunsichert\, nimmt etwas vom anderen an. Aber nie ist die Inszenierung 
 versucht\, Alvin und Lance zu erziehen – ebenso wenig wie sie sie in ein d
 ramaturgisches oder generisches Korsett\, etwa des Buddy- oder Road Movies
 \, hineinzwingt. David Gordon Green lässt sie einfach reden\, umherstreife
 n\, streiten\, schmollen und toben. Ein großzügiger Film.\nEsther Buss\n\n
 \n https://www.kino-achteinhalb.de/home/archiv/event/97-prince-avalanche.h
 tml
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LOCATION:Kino achteinhalb (Hannoversche Straße 30E\, 29221 Celle\, Deutschl
 and (nicht Postanschrift!))
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