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DESCRIPTION:Eintritt: 5\,00 €\nKomödie Frankreich 2012Kinostart: 18. Juli 2
 01387 MinutenFSK: ab 12 J.\nRegie: Jérôme Enrico    Buch: Bianca Olsen\, L
 aurie Aubanel\, Cyril Rambour\, Jérôme Enrico    Kamera:  Bruno Privat    
 Musik: Michel Ochowiak    Schnitt:  Antoine Vareille    Darsteller: Bernad
 ette Lafont (Paulette)\, Carmen Maura (Maria)\, Dominique Lavanant (Lucien
 ne)\, Françoise Bertin (Renée)\, André Penvern (Walter)\, Ismaël Dramé (Lé
 o mit 7)\, Jean-Baptiste Anoumon (Osman)\, Axelle Laffont (Agnès)\, Paco B
 oublard (Vito)\, Mahamadou Coulibaly (Idriss)\, Kamel Laadaili (Momo)Verle
 ih: Neue Visionen (Berlin)\, Format 1\,85:1 (Breitwand\, Flat)Filmhomepage
 \, Infoseite des Verleihs\, WIKIPEDIA\,  Programmkino.de\, Filmgazette\, P
 ressespiegel \nKurzkritik FilmdienstPaulette lebt von einer kärglichen Min
 destrente in einem Vorort von Paris. Allerdings verfügt sie über eine scha
 rfe Zunge\, mit der sie ihre Mitmenschen drangsaliert. Als der Gerichtsvol
 lzieher ihr Mobiliar pfändet\, verfällt sie auf die Idee\, mit Marihuana z
 u dealen. Eine sympathisch-harmlose Komödie\, die ganz auf kurzweilige Unt
 erhaltung voller Slapstick und Dialogwitz setzt.  - Ab 14.\n \n{youtube}cc
 Le8TjAlMY{/youtube}\n \nausführliche Kritik Filmdienst\n\nSie setzt die du
 nkle Sonnenbrille auf: im alten wie im neuen Leben ein unentbehrliches Acc
 essoire. Auf dem Markt\, im Nahkampf um die getrockneten Lauchstangen\, ve
 rbirgt sie sich dahinter – gefährlich und mondän wirken die dunkel getönte
 n Gläser allemal. Was Paulette bei ihren späteren Drogengeschäften sehr zu
 gute kommt. „Paulette“ ist der zweite Kinofilm von Jérôme Enrico (nach „L’
 Origine du Monde“\, 2000). In den zwölf Jahren dazwischen drehte er für da
 s Fernsehen und unterrichtete an der Filmhochschule ESEC (École supérieure
  d‘études cinématographiques) in Paris. Dort entstand auch das Drehbuch zu
  „Paulette“. Eine seiner Studentinnen hatte eine Zeitungsmeldung über eine
  alte Dame entdeckt\, die Cannabis verkauft\, um ihr Überleben zu sichern.
  Daraus entwickelte Enrico und drei Studenten die Geschichte. Paulette leb
 t in der Pariser Banlieue von der Mindestrente. Deshalb muss sie sich auf 
 dem Markt um die liegengebliebenen Reste schlagen. Seitdem sie mit ihrem R
 estaurant scheiterte\, ist sie zur Misanthropin geworden\, was ihr multiku
 lturelles Umfeld in Gestalt rassistischer Verbalexzesse zu erdulden hat. I
 hren Neffen\, der einen schwarzen Vater hat\, nennt sie „Bimbo“\; dem schw
 arzen Priester bescheinigt sie im Beichtstuhl\, dass er es „verdient hätte
 \, weiß zu sein“. Ihre Übellaunigkeit ist kaum noch steigerungsfähig. Erst
  als der Gerichtsvollzieher die halbe Wohnung ausräumt und auch Paulettes 
 geliebten Fernseher mitnimmt\, versteht sie\, dass sich etwas ändern muss.
  Der florierende Handel mit Haschisch rund um ihr Haus und ihr verhasster 
 Schwiegersohn\, der Drogenfander Ousman\, bringen sie auf eine Idee. Nach 
 einem Schnellkurs bei dem über ihr plötzliches Interesse entzückten Ousman
  beginnt sie\, für den lokalen Boss Vito zu dealen. Bernadette Lafont ist 
 Paulette: Die Schauspielerin rollt theatralisch mit den Augen und schneide
 t Grimassen\, sie gestikuliert und schnaubt und ächzt und wütet. Ihre Tour
  de Force durch die Verwandlungen ihrer Figur wirkt manchmal fast pantomim
 isch übertrieben – ein etwas zurückhaltenderer Ansatz hätte der Komödie du
 rchaus gut getan. An Paulettes Seite stehen ihre drei Freundinnen\, darunt
 er Carmen Maura als Maria. Sie helfen Paulette\, als diese umsatteln muss:
  Das Drogengeschäft ist hart umkämpft\, und gegen die physische Überlegenh
 eit der jungen Dealer kommt die „Drogen-Omi“ nicht an. Also beginnt sie\, 
 in ihrer Wohnung zu backen – Macarons und Baisiers in allen Farben\, Madel
 eines\, kleine Tartes und Schokoladenkuchen. Alles mit der entscheidenden 
 Zutat\, versteht sich. Bisweilen scheint es\, als wäre „Paulette“ ein Pilo
 tfilm für eine Serie\, in dem das künftige Personal eingeführt wird: neben
  der Hauptfigur und ihren „Golden Girls“ (mit so charakteristischen wie ei
 ndimensionalen Eigenschaften) an erster Stelle ihre Familie\, deren Zuneig
 ung sie sich erst wieder erkämpfen muss\, dann der unerschöpfliche Apparat
  an Drogendealern\, vom arabischen Jugendlichen bis zum Russenmafia-Magnat
 en mit Bodyguards und Limousine. Und schließlich gibt es auch noch die Kun
 den. In der Tat folgt „Paulette“ einschlägigen Serien-Vorbildern: Die scha
 rfzüngigen\, Karten spielenden „Golden Girls“ werden mit „Weeds – Kleine D
 eals unter Nachbarn“ und „Breaking Bad“ verschmolzen. „Paulette“ ist dabei
  sympathisch\, aber vergleichsweise harmlos. Die Inszenierung streift sowo
 hl die Armut der alten Dame als auch den „Clash of Cultures“ im Banlieue n
 ur am Rande\; sie bleiben dramaturgische Mittel zum Zweck. Der Humor\, kei
 nesfalls aberwitzig\, konzentriert sich auf Slapstick und simplen Dialogwi
 tz\, das Tempo ist entspannt: „Paulette“ will niemanden verschrecken.\nJul
 ia Teichmann\n\n \n https://www.kino-achteinhalb.de/home/archiv/event/86-p
 aulette.html
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