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DESCRIPTION: \nAnkündigung in Celle Heute\n \nBEGINN DES FILMS um 15.30 Uhr
 \n \nANNE LIEBT PHILIPP\nFILMDIENSTScope. Norwegen/Deutschland\, 2011Kinde
 rfilmLänge:    86 MinutenFSK:    ab 6\; fFBW:    bwErstaufführung:    12.1
 .2012Regie:    Anne SewitskyBuch:    Kamilla KrogsveenBuchvorlage:    Vigd
 is Hjorth (Roman 'Tilla liebt Philipp')Darsteller:    Maria Annette Tander
 ø Berglyd (Anne)\, Otto Garli (Philipp Ruge)\, Aurora Bach Rodal (Beate)\,
  Vilde Fredriksen Verlo (Ellen)\, Kristin Langsrud (Tone)\, Peder Holene (
 Knut)\, Sigurd Saethereng (Einar)\, Torkil Hoeg (Ole)\, Adrian Holte Krist
 iansen (Dag)\, Silje Breivik (Annes Mutter)\, Terje Ranes (Annes Vater)Kur
 zkritikEine temperamentvolle\, unangepasste Zehnjährige verliebt sich in e
 inen neuen Mitschüler\, wobei es ihr schwer fällt\, mit den neuen Empfindu
 ngen umzugehen. Hin- und hergerissen zwischen Schwärmerei und Eifersucht h
 andelt sie impulsiv\, aber auch verletzend und verstrickt sich in manche L
 üge sowie in eine Intrige. Eine ebenso temperamentvolle wie einfühlsame (K
 inder-)Liebesgeschichte\, die mitunter am Rand einer Katastrophe entlang s
 chrammt\, bevor am Ende alles gut wird. Vorzüglich inszeniert und gespielt
 \, begegnet der Film seiner fantasiebegabten Protagonistin stets auf Augen
 höhe und nimmt ihre Gefühle und Fantasien\, Sorgen und Ängste jederzeit er
 nst. - Sehenswert ab 10.ausführliche Kritik:Anne liebt PhilippSchon als An
 ne noch klein war\, machte sie stets das Gegenteil von dem\, was andere ma
 chten\, und wenn andere Mädchen Prinzessinnen spielen wollten\, dann spiel
 te sie Ritter wie die Jungs. Inzwischen ist Anne zehn Jahre alt\, 1\,45 Me
 ter groß\, wiegt 30 Kilogramm\, isst gerne Fischstäbchen\, klettert mit ih
 rem großen Bruder Ole auf Bäume und hasst die Liebe – jedenfalls bis zu de
 m Tag\, an dem der gleichaltrige Philipp Ruge ins norwegische Städtchen zi
 eht\, in dem Anne mit ihrer Familie lebt\, zur Schule geht und ihre beste 
 Freundin Beate hat. All dies vertraut das temperamentvolle\, fantasiebegab
 te Mädchen dem Zuschauer aus dem Off an\, quasi als würde es in ein Tagebu
 ch schreiben\; und Anne erzählt noch viel mehr: dass sie sich selbst nicht
  für hübsch hält\, sich eher „eigenartig“ findet\, dass sie die einzige in
  der Klasse sei\, die keinen Freund habe\, ihre blonde Mitschülerin Ellen 
 indes „perfekt“ sei. Ihr Englischlehrer ist der Meinung\, dass es für jede
 n irgendwann Zeit sei aufzuwachen\, und dass es bei Anne höchste Zeit dafü
 r wäre. Genau davon handelt Annes Geschichte\; und davon\, dass es kein le
 ichtes Aufwachen wird für ein solch „besonderes“ Mädchen\, das sich zwar e
 her intuitiv\, aber doch recht vehement für seine Individualität einsetzt\
 , sich in kein Schema pressen lässt und impulsiv\, auch irritierend und ga
 r verletzend agieren kann\, wenn es sich in die Enge getrieben fühlt. Dabe
 i übernimmt Anna doch so gern die Rolle der Anführerin\, etwa wenn sie ihr
 e Spielkameraden zu einem „Spukhaus“ führt\, in dem eine junge Frau namens
  Helga von ihrem Vater eingemauert worden sein soll\, weil er gegen ihre g
 roße Liebe war. Ausgerechnet in dieses Haus zieht Philipp ein\, und mit ih
 m wird alles anders: Philipp zaubert Anne ihr schönstes Lächeln aufs Gesic
 ht\, bei ihm zittert sie innen drin\, für ihn will sie alles richtig mache
 n – und macht doch (fast) alles verkehrt.„Anne liebt Philipp“ bietet eine 
 große gefühlvolle\, mal lustige\, mal spannende\, mitunter sogar auch bedr
 ohliche Liebesgeschichte\, die manchmal am Rand einer Katastrophe entlang 
 schrammt\, bevor am Ende alles gut wird – und zwar sehr gut. Immer wieder 
 muss sich Anne sagen lassen\, dass sie mit zehn Jahren zu jung für die Lie
 be sei und sich noch gar nicht „richtig“ verlieben könne. Doch was für die
  anderen noch ein Spiel mit einzuübenden Rollen sein mag\, das springt sie
  urplötzlich an\, wobei sie ihren neuen Gefühlen hilflos ausgeliefert ist.
  Mal gerät Anne beseelt ins Schwärmen\, dann wieder versteckt sie sich\, m
 al lügt sie\, dann stiehlt sie (Philipps Fotoalbum) und zettelt eine Intri
 ge mit schwerwiegenden Folgen an (wenn sie ihrer Konkurrentin Ellen gefäls
 chte Liebesbriefe unterschiebt)\; dafür schlägt ihr die Eifersucht ihrer M
 itschüler entgegen\, die sie ausgrenzen und erniedrigen\, sie physisch wie
  psychisch spüren lassen\, dass sie nicht dazu gehört\, weil sie „irgendwi
 e anders“ ist. Was Anne dann bleibt\, ist die immer gruseliger werdende Ge
 schichte der verliebten Helga\, die als fester Teil der Handlung visuelle 
 Gestalt annimmt und mit der Anne die anderen in Bann schlägt – bis gar Blu
 t aus der Zimmertapete rinnt und Helga zu ertrinken droht\, und mit ihr An
 ne. All dies wird mit betont „erwachsenen“ filmischen Mitteln erzählt\, is
 t höchst vital inszeniert\, mit aufwühlend dramatischer Musik unterlegt\, 
 sensibel und sehr überlegt austariert\, in den richtigen Momenten lustig u
 nd entspannend\, dann wieder sehr intensiv – einfach weil der Film Anne st
 ets auf Augenhöhe begegnet und ihre Gefühle und Fantasien\, ihre Sorgen un
 d Ängste ernst nimmt und diese nie verniedlicht. So wird spürbar\, welche 
 Kraft und welch emotionales Kraftwerk in der Zehnjährigen brodeln und dass
  sich für sie alles „verdammt echt“ anfühlt. Schließlich ist es ein weiser
  Rat ihrer Mutter\, den Anne befolgt: Jeder mache einmal Fehler\, erklärt 
 diese ihrer Tochter\, und es käme vor allem darauf an\, was man danach mac
 ht.So verdichtet sich Annes Liebesgeschichte zu einem nachdrücklichen Kino
 erlebnis\, das junge Zuschauer nicht so schnell vergessen dürften und das 
 auch für Ältere in jeder Hinsicht ein Gewinn ist. Dass sich dieser ebenso 
 turbulente wie intensive Parforce-Ritt durch die Gefühle eines Kindes kaum
  für kleinere Kinogänger eignet\, war wohl auch der FSK klar\, als sie den
  Film zunächst „ab 12“ freigab\, dann aber einen Rückzieher machte und auf
  die einzige andere Altersfreigabe in der Nähe („ab 6“) umschwenkte. Dabei
  hätte eine „ab 12“-Freigabe bedeutet\, dass den Film auch Sechsjährige hä
 tten sehen können – freilich in Begleitung der Eltern. Was ein deutliches 
 Signal und eine sehr angemessene Einladung zum gemeinsamen Kinobesuch von 
 Groß und Klein gewesen wäre\, nach dem es viel zu reden und viel zu diskut
 ieren gibt. Nun aber können Kinos den Film wieder recht bequem in einer na
 chmittäglichen Wochenendvorführung einsetzen\, wo „die lieben Kleinen“ dan
 n nur zu gern geparkt werden – allein gelassen vor einem tollen Film\, der
  aber so manche überfordern könnte.Horst Peter KollKritik aus film-dienst 
 Nr. 1/2012==============================================================ht
 tp://www.filmz.de/film_2012/anne_liebt_philipp/links.htmhttp://www.visionk
 ino.de/WebObjects/VisionKino.woa/wa/CMSshow/1188070http://www.anne-liebt-p
 hilipp.de/#schulehttp://www.fbw-filmbewertung.com/film/anne_liebt_philipph
 ttp://www.spio.de/index.asp?SeitID=491&amp\;TID=70&amp\;fsknr=128034/Khttp
 ://www.filmportal.de/film/anne-liebt-philipp_e57194c926094d08b4e40d33ecf7a
 a50http://film.fluter.de/de/455/kino/10085/http://www.kinofenster.de/filme
 /neuimkino/anne-liebt-philipp-film/http://clubfilmothek.bjf.info/filme.htm
 ?id=2930396\n  https://www.kino-achteinhalb.de/home/archiv/event/77-anne-l
 iebt-philipp-mädchenarbeitskreis-celle-lädt-ein-zum-kinonachmittag-am-inte
 rnationalen-mädchentag.html
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LOCATION:Kino achteinhalb (Hannoversche Straße 30E\, 29221 Celle\, Deutschl
 and (nicht Postanschrift!))
SUMMARY:ANNE LIEBT PHILIPP - Mädchenarbeitskreis Celle lädt ein zum Kinonac
 hmittag am internationalen Mädchentag
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