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DESCRIPTION:Eintritt: 5 Euro\nEcuador 2011Kinostart: 5. Dezember 201396 Min
 utenFSK: ab 12 Regie/Buch/Produktion: Sebastián Cordero Kamera: Daniel And
 radeMusik: Sergio MejíaDarsteller:Andrés Crespo (Blanquito)\, María Cecili
 a Sánchez (Lorna)\, Carlos Valencia (Fabricio)\, Marcelo Aguirre (Elias)Ma
 ría León (María)\, Paco Casaus (Antonio León)\, Ana María García (Ani)\, R
 aimundo Carrasco\, Fran Torres\, Miguel Alcíbar\, Jose Mari Bizcocho  Kurz
 kritik Filmdienst:Ein Fischer aus einem Dorf in Ecuador findet am Strand e
 in Paket Kokain und versucht\, es mit Hilfe einer Bekannten zuerst in der 
 nächsten Stadt und dann auch in Quito meistbietend zu verkaufen. Unterwegs
  wandelt sich der unbedarfte Provinzler zu einem selbstbewussten Mann\, de
 m manche Illusion genommen wird. Eine Mischung aus Heist- und Road Movie\,
  die erst im letzten Drittel zu einem stimmigen Rhythmus findet. In der Ti
 telrolle überzeugend zurückgenommen gespielt\, büßt der Film durch redunda
 nte Schleifen und eine unpräzise Inszenierung einiges von seinem beiläufig
 en Charme ein. (O.m.d.U.) - Ab 14Der Film auf CineGlobal Kritik auf Kinoze
 it.de \nWikipedia\nFilmwebseite   \n \nTrailer (156 Sekunden):{youtube}rhj
 WovoUD44{/youtube}\n \nausführliche Kritik Filmdienst:El Matal\, ein Fisch
 erdorf im Norden Ecuadors. Hier lebt Blanquito\, ein nicht mehr ganz junge
 r\, nicht allzu ehrgeiziger Mann. Er arbeitet den Fischern zu oder hilft s
 einer Mutter beim Betrieb ihres Essensstandes. Ansonsten passiert nicht vi
 el\; auch seine Avancen bei der örtlichen Schönheit verlaufen im Sande. Al
 s die Fischer eine Kiste mit Kokain am Strand finden\, greift Blanquito je
 doch zu. Doch erst der Kontakt zur attraktive Kolumbianerin Lorna\, die On
 -off-Geliebte des reichen Don Elias\, verwandelt die Drogen zum Ticket in 
 ein neues Leben – und den Film in ein Road Movie\, das die beiden quer dur
 ch Ecuador führt\, auf der Suche nach Abnehmern für das Kokain und um Blan
 quitos angeblichen Vater zu besuchen\, den Gouverneur der angrenzenden Pro
 vinz. Zunächst mit dem Bus\, später mit Limousine und Chauffeur geht es na
 ch Manta\, Guayaquil und Quito. Unterwegs wird aus dem unbedarften\, trink
 freudigen Provinzler zwar kein anderer Mensch\, dafür aber ein selbstbewus
 ster Mann\, der für sich und seine Werte einzustehen vermag. Blanquito hei
 ßt fortan auch Carlos Adrian\; den Spitznamen hat er mit dem Aufbruch in d
 ie Fremde ablegt. Der geplante Drogenverkauf dient dabei als dramaturgisch
 en Fixpunkt einer filmischen Reise\, die mit ihren wechselnden geografisch
 en Koordinaten einen Reifungsprozess absteckt.Auch wenn die meisten seiner
  Träume zerplatzen und Carlos von vermeintlichen Freunden ausgenommen und 
 von Lorna\, in die er sich wohl verliebt hat\, betrogen wird: Am Ende des 
 Films\, nicht am Ende seiner Reise\, ist der Protagonist keineswegs verbit
 tert\, sondern ein Stück weit erwachsen geworden\, mit so mancher Desillus
 ionierung im Gepäck\, aber eben auch „gewachsen“ um Souveränität und Selbs
 tbestimmung.Andrés Crespo in der Titelrolle spielt sehr zurückgenommen\, w
 as zum dokumentarisch anmutenden Stil des Films passt. Weniger überzeugend
  sind die Schleifen und Redundanzen des Drehbuches\, das der Regisseur Seb
 astián Cordero gemeinsam mit Juan Fernando Andrade nach dessen Novelle sch
 rieb\, sowie eine mitunter recht unpräzise Regie: Statt einer beiläufigen 
 Erzählhaltung\, die dem Film viel Charme verleiht\, scheint bis bisweilen 
 gar keine Haltung mehr zu geben. Vor allem um Lornas Figur sind viele unmo
 tivierte Szenen gruppiert\, die weder die Story vorantreiben noch Atmosphä
 re kreieren\, dafür aber den Filmfluss erheblich stören. Das wirkt so\, al
 s hätte sich Cordero hier auf das vermeintliche Charisma seiner Hauptdarst
 ellerin verlassen\, was die von Maria Cecilia Sanchez blass und wenig grei
 fbar gespielte Figur aber nicht einlöst. Erst im letzten Drittel findet di
 ese Mischung aus Heist- und Road Movie zu einem stimmigen Rhythmus und dam
 it zu sich selbst. Überrascht stellt man fest\, dass der anfangs wenig sym
 pathische\, etwas tumbe Film unterwegs einem still und heimlich ans Herz g
 ewachsen ist.  Katharina Zeckau\, FILMDIENST 2013/25 https://www.kino-acht
 einhalb.de/home/archiv/event/734-cinespanol-pescador.html
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LOCATION:Kino achteinhalb (Hannoversche Straße 30E\, 29221 Celle\, Deutschl
 and (nicht Postanschrift!))
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