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DESCRIPTION:Eintritt: 5 Euro\nKomödie Spanien 2012Kinostart: 5. Dezember 20
 1371 Minuten  Regie/Drehbuch: Paco León Buch: Paco León Kamera: Juan Gonzá
 lez Musik: Pony Bravo Schnitt: Ana Álvarez Ossorio Darsteller: Carmina Bar
 rios (Carmina)\, María León (María)\, Paco Casaus (Antonio León)\, Ana Mar
 ía García (Ani)\, Raimundo Carrasco\, Fran Torres\, Miguel Alcíbar\, Jose 
 Mari Bizcocho  Kurzkritik Filmdienst: Eine 58-jährige Barkeeperin aus Sevi
 lla will sich an den Versicherungen rächen und ihre Kneipe sowie die Famil
 ie durch einen geschickten Versicherungsbetrug aus den roten Zahlen holen.
  Teils herbe Komödie\, teils semidokumentarisches Porträt einer ungewöhnli
 chen Frau und ihrer Anschauungen als Gratwanderung zwischen Fiktion und Wi
 rklichkeit. Der Film bringt soziale Realität\, brachiale Komik und tiefe L
 ebensphilosophie zusammen\, wobei die unverblümt über sich\, ihre Familie 
 und das Leben räsonnierende Hauptdarstellerin Carmina Barrios die Mutter d
 es Regisseurs ist\, wie auch viele andere Mitwirkende aus dessen Familie s
 tammen. (O.m.d.U.) - Ab 14.\nWikipedia\nFilmwebseite   \n \nTrailer (119 S
 ekunden):{youtube}7KIHZx0j96M{/youtube}\n \nausführliche Kritik Filmdienst
 :Carmina Barrios\, eine energische\, lebenslustige 58-Jährige\, betreibt e
 ine kleine Bar am Stadtrand von Sevilla. Es ist eines der ärmeren Viertel 
 der andalusischen Hauptstadt\, in dem oft eingebrochen wird. Auch bei Carm
 ina. Doch die Versicherung will für den Schaden nicht aufkommen. Deshalb n
 immt Carmina das Thema Entschädigung selbst in die Hand. Sie plant einen g
 roßen Versicherungsbetrug\, um ihre Familie aus der ständigen Geldknapphei
 t zu befreien. Bei einem fingierten Einbruch sollen gut versicherte Serran
 o-Schicken gestohlen und unter der Hand weiterverkauft werden. Der Plot be
 dient ein klassisches Motiv der spanischen „Picardia“-Literatur\, die Spit
 zbubengeschichten und Schelmenromane mit viel „esperpento“\, einem überbor
 denden schwarzen Humor\, versammelt. Der besondere Reiz des Films liegt im
  Porträt dieser ausladenden Frau und ihren Reflektionen über sich\, ihre F
 amilie und das Leben an sich\, die sie meistens an Spüle und Herd von sich
  gibt. Carmina hat drei Kinder und eine Enkelin. Ihr Ehemann Antonio ist d
 em Alkohol verfallen und trinkt trotz ärztlichem Verbot. Überdies trifft s
 ich Carmina immer wieder mit einer Freundin\, die ihr von Freundschaften m
 it Berühmtheiten erzählt\, wobei offen bleibt\, ob ihre Begegnungen erfund
 en sind oder etwas Wahres an ihnen ist. Dichtung und Wahrheit\, Fiktion un
 d Wirklichkeit sind hier von Anfang an ineinander verwoben. Paco León\, ei
 n erfolgreicher Schauspieler spanischer Fernsehserien\, hat für sein Regie
 debüt die äußere Form des Dokumentarfilms gewählt: „Carmina o revienta“ is
 t eine Art fiktiver Dokumentarfilm über eine redselige\, emotional schlaue
 \, manchmal vulgär-derbe Frau. „Fiktiv“ ist diese Dokumentation\, die so h
 undertprozentig in eine soziale Realität eingebettet erscheint\, weil Carm
 ina Barrios die Mutter des Regisseurs ist\, und auch seine Schwester Maria
  León ist mit von der Partie. „Carmen o revienta“ ist eine rasante Achterb
 ahnfahrt zwischen Realismus\, brachialer Komik und tiefer Lebensphilosophi
 e. Spontan\, direkt\, ein wenig absurd\, manchmal laut\, fast derb und aus
 fallend\, wenn die Mutter beim schallenden Heiterkeitsausbruch im Auto die
  Kontrolle über ihren Körper verliert und sich zum Entsetzen der Tochter e
 inkotet. Für León ist es ein Porträt seiner Mutter\, aber mit vielen fikti
 ven Elementen. Der Film ist aber auch ein interessantes Beispiel\, wie im 
 krisengeschüttelten Spanien überhaupt noch Autorenkino entstehen kann. Der
  Film\, an dem auch noch andere Familienmitglieder Leóns mitwirkten\, hat 
 nicht mehr als 40 000 Euro gekostet. Bewußt wurden auch die offiziellen sp
 anischen Verleiher gemieden: stattdessen wurden gezielt 30 Kinos zum Start
  ausgewählt. Der Film war die erste größere Filmpremiere in Spanien\, die 
 gleichzeitig in den Kinos\, im Pay-TV und auf legalen Internetplattformen 
 stattfand und als DVD heraus gebracht wurde. Mit großem Erfolg.  Wolfgang 
 Hamdorf\, FILMDIENST 2013/25 https://www.kino-achteinhalb.de/home/archiv/e
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LOCATION:Kino achteinhalb (Hannoversche Straße 30E\, 29221 Celle\, Deutschl
 and (nicht Postanschrift!))
SUMMARY:CinEspanol: Carmina o Revienta (OmdU)
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