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DESCRIPTION:Eintritt: kostenlos\nVom 24. September  bis 2. Oktober 2013 bie
 tet Kino achteinhalb im Rahmen des Filmfestivals „Migration im Film“ Schul
 kino an. Schulklassen sind eingeladen\, vor- oder nachmittags einen themat
 isch eingebunden Film zu sehen und anschließend im achteinhalb eine erste 
 Filmdiskussion zu führen. (Wir sind natürlich wie eh und je grundsätzlich 
 auch an anderen Terminen für Schulkino ansprechbar.)Das Festival korrespon
 diert zeitlich mit der interkulturellen Woche und dem Tag des Flüchtlings.
 \nWir bieten hierfür den Film 'It's a Free World' des britischen Regisseur
 s Ken Loach an\, sind aber für andere Vorschläge offen und stehen für Anfr
 agen und Gespräche zur Verfügung. Wir machen aufmerksam auf unsere Linksam
 mlung zu Schulkino. (Andere thematische Filme wären z. B. Le Havre\, In th
 is world\, Gegen die Wand\, Und dann der Regen\, Die Fremde\, Monsieur Laz
 har\, Welcome - Grenze der Hoffnung oder Filme aus dem Festivalprogramm.)E
 rstkontakt per Email über:  kontakt [at] kino-achteinhalb [punkt] de\n \nI
 t's a Free WorldGroßbritannien/Italien/Deutschland/Spanien\, 2007Kinostart
 : 27.11. 200891 MinutenFSK: ab 12\; fProduktion: Ken Loach\, Rebecca O'Bri
 en\, Rafal Buks\, Piotr ReischRegie: Ken LoachBuch: Paul LavertyKamera: Ni
 gel WilloughbyMusik: George FentonSchnitt: Jonathan MorrisDarsteller: Kier
 ston Wareing (Angie)\, Juliet Ellis (Rose)\, Leslaw Zurek (Karol)\, Joe Si
 ffleet (Jamie)\, Colin Caughlin (Geoff)\, Maggie Russell (Cathy)\, Raymond
  Mearns (Andy)Auszeichnungen: Venedig 2007 Bestes Drehbuch ('Goldene Osell
 a'): Paul LavertyKurzkritik des FilmdienstEine alleinerziehende Londonerin
  steigt mit einer Freundin ins lukrative Geschäft mit osteuropäischen Leih
 arbeitern ein\, die für einige Pennys unmenschliche Strapazen auf sich neh
 men. Dass sie dabei die Überzeugungen ihrer Herkunft aus der Arbeiterklass
 e über Bord werfen muss\, stört sie kaum. Bis ihre eigene Familie zwischen
  die Mahlsteine kriminellen Profitstrebens gerissen wird. Ein genau beobac
 htendes Drama\, das die schleichende Transformation des modernen Kapitalis
 mus beschreibt und dabei präzise dessen immense menschliche Kosten analysi
 ert. (Kinotipp der katholischen Filmkritik) - Sehenswert ab 14.\nausführli
 che Kritik des FilmdienstSeit 40 Jahren singt Ken Loach nun schon das Lied
  der britischen Arbeiterklasse. Er wird nicht müde in seinem sozialen Enga
 gement – und wir nicht\, ihm dabei zuzusehen. Ob Loach nun ins Milieu engl
 ischer Bahnarbeiter geht wie in „The Navigators“\, in die Historie des iri
 schen Bürgerkriegs für „The Wind That Shakes the Barley“ oder ob er in „Ju
 st a Kiss“ in das Leben pakistanischer Einwandererkinder eintaucht: stets 
 stößt der bekennende Sozialist an den festen Grund seiner in Jahren des Th
 atcherismus gehärteten Überzeugungen. Vor dem Schicksal eines politischen 
 Sturkopfs ohne ästhetische Fortune hat Loach dabei noch immer sein genauer
  Blick bewahrt: Er agitiert nicht und erzählt auch keine mit britischem St
 allgeruch versehenen griechischen Tragödien. Seine Dokudramen entwickeln s
 ich vielmehr aus dem Zusammenprall von bescheidenen Aufstiegsfantasien und
  den widrigen Umständen der Armut. Kommt doch einmal eine ahnungsvolle Zwa
 ngsläufigkeit in ihnen auf\, so verdankt sie sich einer mit Erfahrung gesä
 ttigten Erzählung\; bei Loach sind selbst ausweglose Situationen geräumig 
 genug für Zwischentöne. Auch in seinem neuen Film „It’s a Free World“ zieh
 t Ken Loach keine strikte Linie zwischen Gut und Böse\, Täter und Opfer: S
 eine Heldin\, die allein erziehende Mutter Angie\, arbeitet bei einer Agen
 tur\, die ausländische Arbeiter nach England holt\, um sie an einheimische
  Firmen zu vermitteln. Das Anforderungsprofil ist dabei denkbar einfach: B
 illig müssen die Arbeiter sein\, und sie dürfen nicht aufmucken\, wenn es 
 um Überstunden und Arbeitsbedingungen geht. Wenn die geschäftstüchtige Ang
 ie deswegen Gewissensbisse hat\, lässt sie es sich nicht anmerken: Jeder m
 uss eben sehen\, wo er bleibt. Als Angie mit fadenscheiniger Begründung en
 tlassen wird\, beschließt sie\, sich auf einem Hinterhof selbstständig zu 
 machen. Sie überredet ihre studierte Mitbewohnerin\, ihren Job als Telefon
 istin im Call-Center zu kündigen und an ihrer Seite in den grauen Markt de
 r Arbeitsvermittlung einzusteigen. Auf einem schweren Motorrad wirbt Angie
  in den nächsten Tagen auf Baustellen und in Fabriken für ihre Dienste\, u
 nd da arbeitswillige Tagelöhner in Großbritannien offenbar schnell gefunde
 n sind\, wirft das illegale Gewerbe rasch Profit ab. Natürlich geht es Loa
 ch darum zu zeigen\, dass sich Angies freies Unternehmertum vom Sklavenmar
 kt früherer Zeiten nicht wesentlich unterscheidet. Ohne Rechte und Sicherh
 eiten tragen die meist aus Osteuropa stammenden Leiharbeiter ihre Haut zu 
 Markte\, wobei die Arbeitgeber illegale Einwanderer wegen deren notgedrung
 ener Willfährigkeit noch höher schätzen. In Angie finden die Tagelöhner zu
 nächst eine halbwegs ehrliche Maklerin\, die sogar selbstlos für eine unte
 rgetauchte iranische Familie sorgt\, dann aber doch alle Skrupel über Bord
  wirft\, um ihr Geschäft zu retten. Dramatisch wird es\, als ein Bauuntern
 ehmer das Geld schuldig bleibt und die um ihren Lohn geprellten Arbeiter d
 ie Vermittlerin dafür zur Rechenschaft ziehen. Mit einem blauen Auge fängt
  es an\, später drohen Unbekannte\, Angies Sohn zu entführen.Ken Loachs Fi
 lmtitel „It’s a Free World“ lässt sich allenfalls sarkastisch verstehen od
 er im Sinne eines sich selbst überlassenen Raubtierkapitalismus. Passend d
 azu ist die tatkräftige Heldin halb treibende Kraft und halb Getriebene\, 
 ohne dass Loach sie durch die Verhältnisse entschuldigen würde. Wenn sich 
 Angie für etwas entscheidet\, dann im vollen Bewusstsein der daraus folgen
 den Konsequenzen. Die Ehrlichkeit\, mit der sie sich den eigenen moralisch
 en Widersprüchen stellt\, macht sie zu einer überaus sehenswerten Leinwand
 figur – auch wenn Loachs neuester Film letztlich doch etwas zu didaktisch 
 geraten ist\, um ihn zu seinen besten zählen zu können.Michael Kohler Krit
 ik aus film-dienst Nr. 24/2008\n \nDas Schulkino im Rahmen des Filmfestiva
 ls wird finanziell gefördert durch das Bundesprogramm 'TOLERANZ FÖRDERN - 
 KOMPETENZ STÄRKEN'.\n  https://www.kino-achteinhalb.de/home/archiv/event/7
 1-schulkino-im-rahmen-des-filmfestivals-„migration-im-film“.html
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LOCATION:Kino achteinhalb (Hannoversche Straße 30E\, 29221 Celle\, Deutschl
 and (nicht Postanschrift!))
SUMMARY:Schulkino  im Rahmen des Filmfestivals „Migration im Film“
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