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DESCRIPTION:Zum Filmtitel: Darauf zu wetten\, dass Wertpapiere an Wert verl
 ieren\, nennt man im Finanzjargon  'shorten' Möglich wurden diese Wetten d
 adurch\, dass Finanzinstitute wie Goldman Sachs und die Deutsche Bank Fina
 nzvehikel kreierten\, die solche Wetten ermöglichten - sogenannte Credit D
 efault Swaps (CDS) oder Kreditausfallversicherungen. \nInhalt:New York im 
 Jahr 2005: Der Dollar ist stark\, die Wirtschaft boomt. An der Wall Street
  werden jeden Tag aufs Neue Börsen- und Wertpapiergeschäfte in gigantische
 m Umfang getätigt. Mit immer komplexer werdenden Immobilienprodukten\, her
 vorragenden Renditen und vermeintlich minimalem Risiko werden selbst Arbei
 tslose zu Villenbesitzern und den Maklern\, Versicherern und Bankenbossen 
 winkt das schnelle Geld.Was die Finanzbosse\, die Medien und die Regierung
  nicht erkennen\, durchschaut der eigenwillige Hedgefonds-Manager Michael 
 Burry sofort: Er prognostiziert schon in wenigen Jahren das Platzen der am
 erikanischen Immobilienblase und den daraus resultierenden Zusammenbruch d
 er Weltwirtschaft\, der Millionen Menschen heimat- und arbeitslos machen w
 ird. Als Burry vor der großen Katastrophe warnt\, will niemand auf ihn hör
 en - zu sicher fühlen sich die Bankenbosse und tun seine Prognosen ab. Dar
 aufhin entwickelt Burry einen perfiden Plan: den 'Big Short'. Durch sogena
 nnte 'Shortings'\, Leerkäufe von Aktien großer Investmentbanken\, wettet e
 r gemeinsam mit weiteren risikofreudigen Spekulanten\, wie dem unbeirrbare
 n Trader Steve Eisman\, dem geldgierigen Deutsche-Bank-Makler Greg Lippman
 n und dem früheren Star-Investor Ben Rickert\, gegen das Finanzsystem\, um
  selbst das unfassbar große Geld zu machen.\nEintritt: 5\,00 €\nKomödie US
 A 2015Kinostart: 14. Januar 2016131 MinutenFSK: ab 6\; fProduktion: Dede G
 ardner\, Jeremy Kleiner\, Arnon Milchan\, Brad Pitt    Regie: Adam McKay  
   Drehbuch: Adam McKay\, Charles Randolph - Oscar 2016 für das beste adapt
 ierte DrehbuchVorlage: Michael Lewis (Buch 'The Big Short: Inside the Doom
 sday Machine')    Kamera: Barry Ackroyd      Musik: Nicholas Britell    Sc
 hnitt: Hank Corwin    Darsteller: Christian Bale (Michael Burry)\, Steve C
 arell (Mark Baum)\, Ryan Gosling (Jared Vennett)\, Brad Pitt (Ben Rickert)
 \, Karen Gillan (Evie)\, Melissa Leo (Georgia Hale)\, Marisa Tomei (Cynthi
 a Baum)\, Tracy Letts (Lawrence Fields)\, Hamish Linklater (Porter Collins
 )\, John Magaro (Charlie Geller)\, Stanley Wong (Ted Jiang)\, Byron Mann (
 Wing Chau)\, Rafe Spall (Danny Moses)\, Jeremy Strong (Vinny Daniel)\, Fin
 n Wittrock (Jamie Shipley)\, Selena Gomez (Das Mädchen)Paramount\, Scope\,
  380.000 Zuschauer in 10 Wochen\nDer Filmdienst ist seit Jahren die führen
 de deutsche Kinofilmfachzeitschrift. Da die Kritiken des Filmdiensts nicht
  ohne weiteres zugänglich sind\, drucken wir sie hier ab\, unabhängig ob s
 ie positiv oder negativ ausfallen. Unser Ehrgeiz ist es nicht\, Interessie
 rte mit hohlen Versprechungen oder plakativen Etikettierunen wie 'Kunstfil
 m' oder 'besonderer Film'  ins achteinhalb zu locken. Die wenigstens Filme
  erhalten vom Filmdienst eine positive Kritik. Es ist daher durchaus so\, 
 dass Filme\, die dort nicht so positiv 'wegkommen'\, ansonsten durchweg po
 sitive Kritiken erhalten haben und wir auch einige Filme 'klasse' gefunden
  haben\, die vom Filmdienst kritisch bewertet worden sind. Es ist halt ein
 e Meinung unter mehreren\, aber in der Regel eine fundierte. Die höchste A
 uszeichnung ist das Prädikat 'sehenswert'\, die Altersempfehlung ist eine 
 pädagogische.\nKurzkritik Filmdienst\nBanker\, Analysten und Wertpapierhän
 dler verbünden sich\, um in der Hochphase des Aktienbooms 2005 auf einen C
 rash zu spekulieren. Dieser wird drei Jahre später Wirklichkeit\, als die 
 US-Immobilienblase platzt. Die surreal aufgekratzte Farce entfaltet rund u
 m die Börsenmanie ein wildes Stakkato unterschiedlicher erzählerischer Mit
 tel\, um am Ende in die moralische Forderung zu münden\, dass Banken für d
 ie volkswirtschaftlichen Schäden aufkommen sollen. Der prominent besetzte 
 Film erzählt wider Willen auch von der Schwierigkeit\, politisch verbindli
 che Kritik am Finanzsystem mit den Mittel des Unterhaltungskinos zu formul
 ieren. -  Ab 14. Kritik von Ulrich Kriest. Ulrich Kriest ist einer der ren
 ommiertesten Filmkritiker hierzulande\, den wir sehr schätzen. Bei einem p
 olitisch Linken der alten Garde\, wie er\, hat es ein Film mit diesem Them
 a grundsätzlich extrem schwer\, thematisch zu bestehen. Eingedenk dessen u
 nd der positiven anderen Kritiken\, haben wir uns entschieden\, diesen Fil
 m zu zeigen. Was nicht heißt\, dass Kriest am Ende nicht wieder mal Recht 
 behalten könnte - Wir werden es ja sehen.\nFilmhomepage\, Wikipedia\, EPD\
 , Programmkino.de\, Filmgazette1\, Filmgazette2      FAZ: Die Finanzkrise 
 als großes Kino  Die Süddeutsche: Finanzkrise als Kokstrip  Die Zeit: 'The
  Big Short' stapelt fiktive Finanzprodukte zu einem rauschhaften\, adrenal
 ingeschwängerten\, irrwitzigen Kinoerlebnis.  Der Spiegel 1: So ein Film ü
 ber die Finanzkrise war Hollywood kaum noch zuzutrauen: 'The Big Short' is
 t witzig\, wütend\, formal gewagt - und versammelt ein grandioses Star-Ens
 emble aus Christian Bale\, Steve Carell\, Brad Pitt. Und natürlich Ryan Go
 sling.  Der Spiegel 2: Der Oscar-Kandidat 'The Big Short' will die Finanzk
 rise unterhaltsam erklären - und zeichnet ein Bild der Banker zwischen teu
 flisch\, dumm und verhaltensgestört. War es wirklich so? Die Antwort ist w
 enig schmeichelhaft.   \n4-minütiger Bericht (246 Sekunden) von ZDF Neu im
  Kino:{youtube}kdt0OU0Wo5Y{/youtube}\nTrailer (2 Minuten):{youtube}XnrNMmX
 RjO4{/youtube}\nausführliche Kritik Filmdienst\n\n\n\n\n\n\nMan muss nur g
 anz genau hingucken\, dann kann man alles sehen!“\, heißt es optimistisch 
 zu Beginn des Films. Das genaue Hinschauen meint dabei das Erfassen und Au
 swerten endloser Zahlenkolonnen aus Kreditverträgen in einem Geschäftsbere
 ich\, der naturgemäß als absolut sicher gilt. Es geht in „The Big Short“ u
 m das Platzen der US-Immobilienblase 2008\, was eine weltweite Finanzkrise
  auslöste.Eine Handvoll schrullig-durchgeknallter oder auch ambitionierter
  Trader setzen genau auf dieses Szenario und versuchen aus unterschiedlich
 sten Gründen\, diese Welle Gewinn bringend zu reiten. Sie schauen hinter d
 ie vor Selbstbewusstsein und Selbstüberschätzung strotzende Fassade des Fi
 nanzkapitals und lernen fassungslos das Schaudern angesichts der herrschen
 den Moral. Und auch das Lachen darüber\, denn „The Big Short“\, die Verfil
 mung des gleichnamigen Bestsellers von Michael Lewis\, ist auch eine aufge
 kratzte surreale Farce.Weil die Storyline die These vom „Genau-Hinschauen“
  zwar postuliert\, aber Regisseur Adam McKay sich zugleich dafür entschied
 en hat\, diese These in der Praxis des Erzählens zu dementieren\, wird der
  Zuschauer in atemberaubenden Tempo bis zur Erschöpfung mit allerlei esote
 rischen Informationen und Termini über die Usancen des Kreditwesens massie
 rt. Wer weiß schon\, was unter Begriffen wie „Collateral Debt Obligations“
  oder „Subprime-Darlehen“ genau zu verstehen ist? Wer käme darauf\, dass R
 ating-Agenturen korrupt sind und auf Profit schielen? Warum sollten Journa
 listen\, die längst Teil des Spiels sind\, ihre Informanten durch unangene
 hme Veröffentlichungen verprellen? Information overload\, Baby!„The Big Sh
 ort“ bietet einem illustren Star-Ensemble (Christian Bale\, Brad Pitt\, St
 eve Carell und Ryan Gosling) eine Plattform\, dem Affen Zucker zu geben un
 d das Publikum mit allerlei Extravaganzen zu unterhalten. Allerdings krank
 t der Film auch hier daran\, dass jeder der vier Stars zugleich einen best
 immten Typus aus der Finanzbranche (der Autist\, der Egozentriker\, der De
 illusionierte\, der Selbstgefällige) verkörpern und darüber hinaus einen T
 eilaspekt der Usancen in der Branche zumindest skizzieren soll. Für die Sc
 hauspieler bedeutet dies\, dass sie auf halber Strecke zwischen exemplaris
 chem Figur und genauer ausformuliertem Charakter hängenbleiben. Als schrul
 lige\, neurotische oder auch unsympathische Figuren kommen sie auf dieser 
 Weise aber nie so recht über die Funktion als Platzhaltern von Thesen hina
 us. Ob derlei dann der politischen Aufklärung dient oder Aufklärung nur zu
 r Unterhaltung angetäuscht wird\, um dann moralisch zu argumentieren\, ist
  die entscheidende Frage zur Beurteilung des Films. McKay geht an die Schm
 erzgrenze\, nutzt dazu allerdings lauter formale Strategien\, die einst th
 eoretisch mit politischem Filmemachen verbunden wurden. Mit einer Ausnahme
  gibt es keine Identifikationsfiguren\, dafür nutzt die Inszenierung aber 
 allerlei Distanzierungsstrategien wie einen unzuverlässigen Erzähler\, die
  Aufhebung der Chronologie in einer Vielzahl von Parallelhandlungen\, hohe
  Schnittfrequenz mit surrealen Effekten\, kurze autonome Lehrstück-Szenen 
 mit Medien-Prominenz wie Anthony Bourdain\, Margot Robbie oder Selena Gome
 z\, eine komplexe Tonspur mit Off-Erzähler und angerissenen Dialogen\, übe
 rlagert oder unterfüttert von Musik und visuell durch eine Bilderflut US-a
 merikanischer Medienfolklore und dokumentarischem Material.Während der Fil
 m über weite Strecken forciert auf Sarkasmus in der Haltung zum Gezeigten 
 setzt\, staunt man nicht schlecht\, wenn auf der Zielgeraden plötzlich wie
 der eine Moral der Geschichte herauspräpariert werden soll. Es sei schließ
 lich nicht hinnehmbar\, wenn der kleine Mann die Zeche für Freibeuter und 
 Glücksritter zu zahlen habe\; die Banken müssten zur Rechenschaft gezogen 
 werden. Eine oberflächliche und reichlich matte\, weil moralische und nich
 t politische Botschaft\, im Vergleich zur Emphase des Erzählens. Aber viel
 leicht dokumentiert ja „The Big Short“ die Einsicht\, dass Kritik am Finan
 zsystem nur noch möglich ist\, wenn diese Kritik gleichzeitig so unterhalt
 sam formuliert wird\, dass sie notwendigerweise folgenlos bleibt. Wennglei
 ch die Stars in diesem Zusammenhang durch ihr Mitwirken natürlich Flagge z
 eigen können\, unmissverständlich\, publikumswirksam und widersprüchlich.U
 lrich Kriest\, FILMDIENST 2016/1 \n\n\n\n\n\n https://www.kino-achteinhalb
 .de/home/archiv/event/482-the-big-short.html
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LOCATION:Kino achteinhalb (Hannoversche Straße 30E\, 29221 Celle\, Deutschl
 and (nicht Postanschrift!))
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