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DESCRIPTION:Sonntagnacht ist die Oscarverleihung. Danish Girl ist für vier 
 Oscars nomminiert. \nNach dem Film bewertet die Transexuelle Christina Sch
 neider den Film aus ihrer Sicht und beantwortet Fragen.\n \nAnkündigung vo
 n Film und Referentin in der CZ.\nEintritt: 5\,00 €Das Kino öffnet um 19.4
 5 Uhr\nBiopic Großbritannien 2015Kinostart: 7. Januar 2016120 Minuten\nReg
 ie: Tom Hooper  (u.a. Elizabeth I\, The King's Speech\, Les Misérables)Buc
 h: Lucinda Coxon    Vorlage: David Ebershoff (Roman 'Das dänische Mädchen'
 )    Kamera: Danny Cohen     Musik: Alexandre Desplat    Schnitt: Melanie 
 Oliver    \nFBW: Prädikat besonders wertvoll  Darsteller: Eddie Redmayne (
 Einar Wegener / Lili Elbe)\, Alicia Vikander (Gerda Wegener)\, Matthias Sc
 hoenaerts (Hans Axgil)\, Ben Whishaw (Henrik)\, Amber Heard (Ulla)\, Sebas
 tian Koch (Warnekros)\, Emerald Fennell (Elsa)\, Adrian Schiller (Rasmusse
 n)\, Pip Torrens (Dr. Hexler)\, Nicholas Woodeson (Dr. Buson)\, Philip Ard
 itti (Dr. McBride)\, Sophie Kennedy Clark (Ursula)\nDer Filmdienst ist sei
 t Jahren die führende deutsche Kinofilmfachzeitschrift. Da die Kritiken de
 s Filmdiensts nicht ohne weiteres zugänglich sind\, drucken wir sie hier a
 b\, unabhängig ob sie positiv oder negativ ausfallen. Unser Ehrgeiz ist es
  nicht\, Interessierte mit hohlen Versprechungen oder plakativen Etikettie
 runen wie 'Kunstfilm' oder 'besonderer Film'  ins achteinhalb zu locken. D
 ie wenigstens Filme erhalten vom Filmdienst eine positive Kritik. Es ist d
 aher durchaus so\, dass Filme\, die dort nicht so positiv 'wegkommen'\, an
 sonsten durchweg positive Kritiken erhalten haben und wir auch einige Film
 e 'klasse' gefunden haben\, die vom Filmdienst kritisch bewertet worden si
 nd. Es ist halt eine Meinung unter mehreren\, aber in der Regel eine fundi
 erte. Die höchste Auszeichnung ist das Prädikat 'sehenswert'\, die Alterse
 mpfehlung ist eine pädagogische.Kurzkritik Filmdienst\nAuf der wahren Lebe
 nsgeschichte der dänischen Malerin Lili Elbe (1882-1931) beruhender Film ü
 ber eine transsexuelle Pionierin\, die Anfang der 1930er-Jahre eine operat
 ive Geschlechtsumwandlung durchführen ließ. Der Film berührt als Melodram 
 darüber\, was diese Entscheidung für ihre Ehe bedeutet\, engt die Perspekt
 ive auf seine Protagonistin aber sehr stark ein. - Ab 14.Filmhomepage\, Wi
 kipedia\, Programmkino.de\, epd-Film   Pressespiegel    Trailer 1 (187 Sek
 unden):{youtube}pzjZxfcAbe4{/youtube}Trailer 2 (187 Sekunden):{youtube}9VF
 3-6Odwu4{/youtube} 11-minütiger Bericht von Pro7:{youtube}buGIM3TG66c{/you
 tube} \nausführliche Kritik Filmdienst\n\n\n\n\n\n\nDie Dänin Lili Elbe wa
 r eine Frau. Dessen war sie sich\, obwohl sie 1882 als Einar Mogens Wegene
 r geboren wurde\, so sicher\, dass sie ihr Leben dafür aufs Spiel setzte\,
  ihrer inneren Wahrheit auch eine körperliche Realität zu geben. In den fr
 ühen 1930er-Jahren ließ sie in Deutschland drei geschlechtsumwandelnde Ope
 rationen an sich vornehmen\, wohl wissend\, dass der damals völlig neuarti
 ge Eingriff für sie tödlich enden könnte. Die Geschichte dieser transsexue
 llen Pionierin\, die vor ihrer Geschlechtsumwandlung als Landschaftsmaler 
 Karriere machte und mit der Malerin Gerda Gottlieb verheiratet war\, stell
 t einen Filmemacher vor eine Grundsatzfrage: Besetzt man die Hauptfigur mi
 t einem Schauspieler oder mit einer Schauspielerin? Letzteres wäre mehr im
  Sinne der historischen Figur gewesen\, und tatsächlich kursierten während
  Entwicklung des Filmprojekts die Namen weiblicher Stars für die Hauptroll
 e\, u.a. der von Charlize Theron oder Uma Thurman. Dass das Rennen schließ
 lich der Brite Eddie Redmayne machte\, ist indes das geringste Problem\, m
 it dem der Film von Tom Hooper zu kämpfen hat. Redmayne macht seine Sache 
 gut: Die sinnlichen Szenen\, die verfolgen\, wie Einar beginnt\, die Frau 
 in sich von der Leine zu lassen – zunächst lustvoll-neugierig\, bald aber 
 mit wachsender Beunruhigung begleitet von Gerda – setzt er mit bemerkenswe
 rter Grazie um. Allerdings scheut die Inszenierung davor zurück\, der Figu
 r bei der Entdeckung ihrer Geschlechtlichkeit konsequent zu folgen: Schmie
 gt sie sich zunächst noch genüsslich mit Einar in die neue Erfahrung\, die
  das Tragen von Seidenstrümpfen und Röcken sowie die Kultivierung einer an
 deren Körpersprache bedeutet\, scheut Hooper zurück\, je ernster es Einar 
 damit wird\, sich in Lili zu verwandeln. In einem Film\, in dem es um eine
 n Konflikt zwischen physischer und psychischer Identität geht\, vermeidet 
 der Regisseur jede direkte Auseinandersetzung mit dem Körper: Lili erschei
 nt vor dem Auge des Zuschauers daher mehr als Pose denn als „handgreiflich
 er“ Mensch.Gleichzeitig setzt Hooper allzu forciert darauf\, aus Lilis Leb
 ensgeschichte ein Melodram zu machen\, das anrühren\, aber nicht herausfor
 dern soll. Und wo ihm das mit den stilvollen „Period Picture“-Bildern alle
 in nicht gelingt\, scheint einem die illustrative Musik von Alexandre Desp
 lat die Tränen geradezu gewaltsam abringen zu wollen. Dabei verengt die Fi
 lmerzählung die Biografie so radikal aufs Private\, dass sie fast im luftl
 eeren Raum zu schweben scheint. Einars Entscheidung\, sich auch äußerlich 
 in Lili zu verwandeln\, wird fast nur in Bezug auf ihre Ehe thematisiert. 
 Die Liebesgeschichte mit Gerda\, die auf dem Gipfel jungvermählter Harmoni
 e beginnt\, dann in eine Krise gerät und sich allmählich in eine tiefe Fre
 undschaft verwandelt\, bildet das Herzstück des Films – und weiß als intim
 es Porträt einer ungewöhnlichen Zweierbeziehung durchaus zu überzeugen. Gl
 eichzeitig wird man aber den Eindruck nicht los\, es dabei mit einem „Gemä
 lde“ zu tun zu haben\, das die Lebensrealität seiner Figur stark beschneid
 et und damit ähnlich künstlich-dekorativ wirkt wie jene Art Deco-Bilder\, 
 die Gerda von Lili malt.    Felicitas Kleiner\, FILMDIENST 2016/1 \n\n\n\n
 \n\n https://www.kino-achteinhalb.de/home/archiv/event/461-the-danish-girl
 -zu-besuch-referentin-kristina-schneider.html
DTSTART:20160226T193000Z
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LOCATION:Kino achteinhalb (Hannoversche Straße 30E\, 29221 Celle\, Deutschl
 and (nicht Postanschrift!))
SUMMARY:The Danish Girl (zu Besuch Referentin Kristina Schneider)
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 u-besuch-referentin-kristina-schneider.html
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