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DESCRIPTION:Eintritt: 5\,00 €\nGroßbritannien  2015Kinostart: 24. Dezember 
 2015104 MinutenFSK:  ab 0\; f\nRegie: Bill Condon      Buch: Jeffrey Hatch
 er    Vorlage: Mitch Cullin (Roman 'A Slight Trick of the Mind')\, Arthur 
 Conan Doyle (Charaktere)    Kamera: Tobias A. Schliessler    Musik: Carter
  Burwell    Schnitt: Virginia Katz    Darsteller: Ian McKellen (Sherlock H
 olmes)\, Laura Linney (Mrs. Munro)\, Milo Parker (Roger)\, Hiroyuki Sanada
  (Tamiki Umezaki)\, Hattie Morahan (Ann Kelmot)\, Patrick Kennedy (Thomas 
 Kelmot)\, Roger Allam (Dr. Barrie)\, Philip Davis (Inspektor Gilbert)\, Fr
 ances de la Tour (Madame Schirmer)\, Charles Maddox (Oswald)\, Takako Akas
 hi (Maya Umezaki)\, Zak Shukor (Masuo Umezaki)\, John Sessions (Mycroft Ho
 lmes)\, Nicholas Rowe (Matinee 'Sherlock')\, Sam Coulson (Matinee 'Kelmot'
 )\, Frances Barber (Matinee 'Madame Schirmer')\, Hermione Corfield (Matine
 e 'Ann Kelmot')\, Sarah Crowden (Mrs. Hudson)P2   \nDer Filmdienst ist sei
 t Jahren die führende deutsche Kinofilmfachzeitschrift. Da die Kritiken de
 s Filmdiensts nicht ohne weiteres zugänglich sind\, drucken wir sie hier a
 b\, unabhängig ob sie positiv oder negativ ausfallen. Unser Ehrgeiz ist es
  nicht\, Interessierte mit hohlen Versprechungen oder plakativen Etikettie
 runen wie 'Kunstfilm' oder 'besonderer Film'  ins achteinhalb zu locken. D
 ie wenigstens Filme erhalten vom Filmdienst eine positive Kritik. Es ist d
 aher durchaus so\, dass Filme\, die dort nicht so positiv 'wegkommen'\, an
 sonsten durchweg positive Kritiken erhalten haben und wir auch einige Film
 e 'klasse' gefunden haben\, die vom Filmdienst kritisch bewertet worden si
 nd. Es ist halt eine Meinung unter mehreren\, aber in der Regel eine fundi
 erte. Die höchste Auszeichnung ist das Prädikat 'sehenswert'\, die Alterse
 mpfehlung ist eine pädagogische.Kurzkritik Filmdienst\nDer 93-jährige Sher
 lock Holmes lebt zurückgezogen in einem Landhaus in Sussex\, widmet sich d
 er Bienenzucht und weist den Sohn seiner Haushälterin in die Geheimnisse d
 er Imkerei ein. In seine verdämmernde Gegenwart mischen sich Erinnerungen 
 an eine Japan-Reise sowie Bilder eines letzten\, bislang ungelösten Falls.
  Das kluge Altersdrama wird von seinem überragenden Darsteller getragen\, 
 der dem Meisterdetektiv zu mehr Menschlichkeit verhilft. Die Inszenierung 
 nutzt die Gedächtnislücken zur assoziativen Verschränkung der Erzählebenen
 \, ohne darüber das Grundgerüst einer Detektiv-Story aus den Augen zu verl
 ieren. - Sehenswert ab 14.  Irene Genhardt ***** (5 von 5 Sternen)\nFilmho
 mepage\, Programmkino.de\, epd-Film  Pressespiegel    \n4-minütiger Beitra
 g vom ZDF 'Neu im Kino':{youtube}4T_4egRbKno{/youtube}37-sekündiger Shortc
 ut-Bericht vom Filmmagazin KinoKino von Bayern III:{youtube}AwmsL4Qladw{/y
 outube} Trailer (122 Sekunden):{youtube}aEGhnoox1QE{/youtube} \n   \nausfü
 hrliche Kritik Filmdienst\n\n\n\n\nEin britischer Gentleman kehrt 1947 von
  einer Reise nach Japan zurück. Er hat dort nach einer Pflanze gesucht\, m
 it deren Wirkstoffen er seiner beginnenden Demenz Herr zu werden hofft. Es
  ist nicht einfach\,dem eigenen geistigen Zerfall zuzusehen. Insbesondere\
 , wenn man früher über den scharfen Verstand und das brillante Gedächtnis 
 eines Meisterdetektivs verfügte.Bill Condon stellt mit „Mr. Holmes“ nicht 
 etwa einen weiteren\, heiter-kniffligen Sherlock-Holmes-Detektivfilm vor\,
  wie sie in den letzten Jahre so zahlreich entstanden sind\, sondern eine 
 freie Adaption von Mitch Cullins Roman „A Slight Trick of the Mind“ aus de
 m Jahr 2005. Dessen Handlung spielt in den Jahren\, als der Holmes-Erfinde
 r Conan Doyle seinen Protagonisten definitiv in Pension geschickt hatte. H
 olmes lebt zusammen mit seiner Haushälterin Mrs. Munro und deren Söhnchen 
 Roger in Sussex und vertreibt sich die Zeit als Hobby-Imker\; Roger geht i
 hm dabei zur Hand. Überhaupt haben der alte Mann und der Junge\, sehr zum 
 Ärger seiner Mutter\, ein spezielles Verhältnis zueinander\, das sich noch
  vertieft\, als Roger heimlich Holmes’ Aufzeichnungen liest und diesen dar
 auf anspricht\; Holmes hadert noch immer mit seinem letzten Fall\, dem ein
 zigen\, den er\, sei es aus Unachtsamkeit\, sei es aus persönlichen Ängste
 n\, nicht zu seiner Zufriedenheit gelöst hat.Regisseur Bill Condon verscha
 chtelt die drei Ebenen – die Japanreise\, den 30 Jahre zurückliegenden Fal
 l sowie den Alltag in Sussex – assoziativ\, wobei ihm das lückenhafte Gedä
 chtnis des Protagonisten und sein häufiges Wegdämmern\, das den Film um di
 e Ebene des Traumes bereichert\, als Cliffhanger und Sprungbrett dienen. D
 as Erzähltempo ist Holmes’ Alter und der ländlichen Umgebung angepasst. Di
 e Gemächlichkeit dominiert selbst dann\, wenn es im Notfall um Tod und Leb
 en geht. Man hat ja nichts (mehr) zu verlieren\, und lösen lassen sich kni
 fflige Angelegenheiten noch immer am besten mit scharfem Nachdenken und he
 llem Verstand. Hier bewegt sich „Mr. Holmes“ dann doch auf der Ebene einer
  Detektiv-Story. So findet das Eine schließlich zum anderen\, und was ursp
 rünglich zu unterschiedlichen Zeiten und an verschiedenen Orten nicht in B
 eziehung zu stehen schien\, fügt sich meisterlich zusammen.Nebenbei wird a
 ufgeräumt. Etwa mit überkommenen Lügen wie jenen\, dass Holmes immer eine 
 Deerstalker-Mütze trage und Pfeife rauche\, wo er in Wahrheit doch lieber 
 barhaupt geht und Zigaretten vorzieht\; an der 221B Baker Street übrigens 
 hat er auch nie gewohnt\; ein vernünftiges Arbeiten wäre beim allzeitigen 
 Touristenrummel gar nicht möglich gewesen. Auf diese Weise ist „Mr. Holmes
 “ auch eine amüsante Abrechnung mit dem Popkultur-Phänomen Sherlock Holmes
 .Gespielt wird Holmes von Ian McKellen\, was der größte Trumpf des Films i
 st\, der als Altersdrama für Fans harte Kost sein dürfte. McKellen und Con
 don haben schon einmal zusammengearbeitet\, in „Gods and Monsters“\, wo Mc
 Kellen den offen homosexuellen und deswegen bis zur Verzweiflung schikanie
 rten Regisseur James Whale spielte. Schon dieses Drama lebte über weite St
 recke von McKellens Ausdruckskraft\, und das tut „Mr. Holmes“ fast noch me
 hr. Hier spielt der 76-jährige Mime einen 93-Jährigen\, der unter seinem s
 chwindenden Verstand weit mehr leidet als unter seiner Gebrechlichkeit\, m
 it sensationell beherrschtem Mienenspiel\, aber auch einer aus dem Inneren
  kommenden Klugheit und berührender Güte. McKellen verhilft dem Meisterdet
 ektiv\, den man im Kino nur zu oft als Mann ohne (menschliche) Eigenschaft
 en gesehen hat\, damit zu einer Menschlichkeit\, die „Mr. Holmes“ bisweile
 n wie die Biografie eines realen Menschen erscheinen lässt\, dessen Bild i
 n den Medien jahrzehntelang verzerrt wurde. Was für ein im Kleinen großer 
 und großartiger Film!Irene Genhardt\, FILMDIENST 2015/26\n        .       
   \n\n\n\n\n https://www.kino-achteinhalb.de/home/archiv/event/451-mr-holm
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LOCATION:Kino achteinhalb (Hannoversche Straße 30E\, 29221 Celle\, Deutschl
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