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DESCRIPTION:Eintritt: 5\,00 €\nUSA\, 2012Kinostart: 2. Mai 2013Länge: 105 M
 inutenRegie: Yaron ZilbermanMusik: Angelo Badalamenti  FSK: ab 6 JahreVerl
 eih: Senator über Central\, 35mmDarsteller: Philip Seymour Hoffman (Robert
  Gelbart)\, Christopher Walken (Peter Mitchell)\, Catherine Keener (Juliet
 te Gelbart)\, Mark Ivanir (Daniel Lerner)\, Imogen Poots (Alexandra Gelbar
 t)\, Liraz Charhi (Pilar)\, Anne Sofie von Otter (Miriam Mitchell)\, Madhu
 r Jaffrey (Dr. Nadir)\, Wallace Shawn (Gideon Rosen)Filmhomepage\, WIKIPED
 IA\, Programmkino.de\, Pressespiegel  \nKurzkritik Filmdienst\nDer Cellist
  eines seit 25 Jahren bestehenden Streichquartetts erkrankt an Parkinson u
 nd kündigt seinen Rücktritt an\, was eine Kettenreaktion unter den Kollege
 n in Gang setzt\, in der alte Konflikte\, Lebensthemen und verdrängte Sehn
 süchte aufbrechen. Klug austariertes und ergreifendes Drama\, dessen ruhig
 e Inszenierung den Schauspielern Raum lässt\, um ihren Figuren Tiefe und C
 harakter zu geben. Empfohlen ab 14 Jahren.\n{youtube}mA0gEQhuCCk{/youtube}
 \nausführliche Kritik\nBegierig saugen die jungen Schüler des Cellisten Pe
 ter jedes seiner Worte über Beethovens Streichquartett Nr.14 in Cis-Moll a
 uf. Die sieben Sätze gehören ohne Pause gespielt\, auch wenn sich die Inst
 rumente in dieser langen Zeitspanne verstimmen. Was soll man tun? Aufhören
  oder weiterspielen und mühevoll versuchen\, aufeinander einzugehen?In Mus
 ik und Leben gilt das auch für die Mitglieder von Peters Quartett „The Fug
 ue“. Nach 25 Jahren gemeinsamem Arbeitens an den größten Kammermusikstücke
 n der Welt stehen der kultivierte Peter\, die perfektionistische Erste Gei
 ge Daniel und das Ehepaar Robert und Jules an Geige und Bratsche vor dem A
 us. Denn Peter ist krank. Erste Anzeichen von Parkinson\, das Versteifen d
 er Finger\, die fliehende Konzentration bestärken den Witwer darin\, zurüc
 kzutreten – gegen den Willen seiner Kollegen. Als Robert dann auch noch de
 n Aufstand probt\, weil er wortwörtlich nicht mehr die zweite Geige spiele
 n will und die fehlende Unterstützung seiner Frau mit einem Seitensprung q
 uittiert\, ist die Verstimmung vorprogrammiert. Fast schon zu schrill wird
  diese aber erst\, als seine Tochter Alexandra ausgerechnet seinem Konkurr
 enten Daniel näher kommt.Es sind vier Faktoren\, die diese Konstellation\,
  begleitet von wehmütigen Streicherklängen\, davon abhalten\, zum seichten
  Liebesdramolett zu verkommen: Würdevoll schreiten sie zu Beginn hinterein
 ander zur Mitte eines komplett in hellem Holz getäfelten Konzertsaals. App
 laus brandet auf\, eine kurze Verbeugung und vier Namen blenden sich über 
 den Musikern ein\, die ihre Instrumente wie Waffen vor sich hertragen: Phi
 lip Seymour Hoffman\, Christopher Walken\, Mark Ivanir und Catherine Keene
 r. Auch wenn sich Hoffman seit seinem „Oscar“ für „Capote“ (fd 37 492) vor
  acht Jahren bereits in dieser Mitte befindet\, scheinen auch Walken und K
 eener nach jahrzehntelangen Nebenrollen-Existenzen dort endlich angekommen
  zu sein. Sie geben ihren Figuren jene emotionale Tiefe\, die das Drehbuch
  und eine ruhige\, bescheidene Inszenierung intendieren.„Saiten des Lebens
 “\, der im Original den weniger esoterischen Titel „A Late Quartet“ trägt\
 , feierte in den USA auf denselben Festivals Premiere wie Dustin Hoffmanns
  kürzlich gestarteter Seniorenfilm „Quartett“ (fd 41 509). Für Hoffmanns a
 usgedienten Musiker eines mondänen Altersheims schien die größte Sorge dar
 in zu bestehen\, ob zum Fünf-Uhr-Tee Plätzchen gereicht werden. Die jünger
 en Figuren des Films von Yaron Zilberman wirken dagegen wie kostbare Noten
 blätter\, die zwar ebenfalls welker wurden\, auf die das Leben aber intere
 ssantere Randbemerkungen gekritzelt hat. Sie sind ehrlich genug\, sich ihr
 e Schwächen einzugestehen und sich ihnen zu stellen\, auch wenn dies in St
 reit und Trennung zu münden droht. Es ist eine ergreifende und ehrliche Ge
 schichte über sexuelles Begehren\, alte Kränkungen und neue Krankheiten\, 
 auch wenn die Parallelen zwischen Musik und Leben dabei so schwermütig aus
 gespielt werden wie die Adagio-Fuge des ersten Satzes. Kathrin Häger\, Kri
 tik aus film-dienst Nr. 9/2013. https://www.kino-achteinhalb.de/home/archi
 v/event/45-saiten-des-lebens-a-late-quartet.html
DTSTART:20131004T183000Z
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LOCATION:Kino achteinhalb (Hannoversche Straße 30E\, 29221 Celle\, Deutschl
 and (nicht Postanschrift!))
SUMMARY:Saiten des Lebens  (A late Quartet) 
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 a-late-quartet.html
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