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DESCRIPTION:DIE ZEIT:Nazi-Jagd als LebensabendglückWieder eine großartige T
 ragikomödie aus Südamerika! Diesmal dient die Möchtegern-Enttarnung eines 
 Alt-Nazis dazu\, den Sinn des Lebens mit Leichtigkeit zu verhandeln\nFilmd
 ienst: „Señor Kaplan“ hat viel von Miguel de Cervantes’ großem Roman „Don 
 Quijote“. Auch hier erhebt sich ein alter Mann aus dem bequemen Lebensaben
 d\, um die Mission seines Lebens zu erfüllen\, auch gegen den Widerstand s
 einer Familie. \n \nEintritt: 5\,00 €\nESPERANDO A MISTER KAPLANTragikomöd
 ie Uruguay/Deutschland/Spanien 2014Kinostart: 16. Juli 201598 MinutenRegie
 /Buch/Produktion: Álvaro Brechner    Kamera: Álvaro Gutiérrez    Musik: Mi
 kel Salas    Schnitt: Nacho Ruiz Capillas    \nDarsteller: Héctor Noguera 
 (Jacob Kaplan)\, Néstor Guzzini (Wilson Contreras)\, Rolf Becker (der Deut
 sche)\, Nidia Telles (Rebecca)\, Nuria Fló (Lottie)\, Leonor Svarcas (Estr
 ella)\, Gustavo Saffores (Isaac)\, Hugo Piccinini (Elias)\, Cesar Jourdan 
 (Carlos)\, Jorge Bolani (Kilgman)    \nFilmhomepage\,  Programmkino.de Pre
 ssespiegel  \nKurzkritik Filmdienst\nEin alter Mann\, der einst den Holoca
 ust überlebte und seitdem in Uruguay lebt\, möchte in seinem Leben noch et
 was tun\, was Spuren für die Nachwelt hinterlässt. Als er meint\, einen un
 tergetauchten Ex-Nazi aufgespürt zu haben\, wittert er seine Chance\, noch
  etwas Heroisches zu tun. Ein korrupter Ex-Polizist soll ihm dabei helfen.
  Eine wunderbar skurrile Tragikomödie\, deren Hauptfiguren auf den Spuren 
 von Don Quijote und Sancho Pansa wandeln. Ebenso warmherzig wie melancholi
 sch philosophiert der Film über den „Windmühlen-Kampf“ um Lebenssinn. - Se
 henswert ab 14.   \nTrailer:{youtube}9SfT9cPh_EY{/youtube}\nausführliche K
 ritik Filmdienst\n\n\n\n\n\n Den trotz der hochsommerlichen Temperaturen h
 öchst elegant gekleideten Gästen einer mittäglichen Cocktail-Party der jüd
 ischen Gemeinde von Montevideo bietet sich ein ungewöhnliches Bild: Ein ha
 gerer alter Mann mit dünnem\, weißem Bart klammert sich ängstlich an ein S
 prungbrett. Drei Meter unter ihm liegt der einladend blaue Swimming-Pool i
 m grellen Sonnenlicht. Will er ins Wasser springen? Wird er fallen? Kann e
 r überhaupt schwimmen? Nein\, kann er nicht\, und der Gang aufs Sprungbret
 t ist für Jacob Kaplan eine Art existenzielle Mutprobe. Denn\, so der Prot
 agonist\, es gibt nichts\, was ein starker Wille nicht in den Griff bekomm
 en könnte. Aber da hat er sich offensichtlich verschätzt\, denn als er end
 lich ins Wasser fällt\, strampelt er um sein Leben\, sodass seine Frau in 
 ihrem eleganten Kleid ins Wasser springt\, um ihn zu retten. Dann fahren s
 ie in ihren nassen Kleidern nach Hause. Beim Ausparken richtet Jacob noch 
 einen Totalschaden an einem anderen Auto und verliert seinen Führerschein.
  Jacobs Familie ist sehr besorgt.In einer einzigen Szene lässt Regisseur Á
 lvaro Brechner seinen teils heroischen\, teils sturen Protagonisten in sei
 nen ebenso komischen wie ernsthaften Facetten Kontur gewinnen. Jacob Kapla
 n\, Sohn osteuropäischer Juden\, befindet sich in einer tiefen Sinnkrise u
 nd grübelt darüber nach\, wie er noch eine Spur in dieser Welt hinterlasse
 n kann. Er ist fast 77 Jahre alt und leidet darunter\, immer noch nichts B
 edeutendes für die Nachwelt hinterlassen zu haben. Im frühen Alter überleb
 te er den Holocaust\, und von Kindesbeinen an wurde ihm suggeriert\, ein g
 anz besonderer Mensch zu sein. Jetzt will er mindestens eine Art Erzvater 
 Jakob sein\, mindestens eine Spur im Leben hinterlassen\, damit etwas blei
 bt\, wenn er die Welt verlässt.Nach einem Fernsehbericht über die Flucht v
 on NS-Verbrechern nach Südamerika und als ihm seine Enkelin von einem zurü
 ckgezogenen alten Deutschen erzählt\, bekommt sein orientierungsloser Ehrg
 eiz ein Ziel: In den Fußstapfen des Eichmann-Jägers Simon Wiesenthal möcht
 e er einen der letzten in Lateinamerika versteckten Nazis aufspüren\, ihn 
 entführen und der israelischen Justiz ausliefern. Er beginnt\, dem Deutsch
 en nachzuspionieren\, aber er braucht einen Helfer und Komplizen: den über
 gewichtigen und korrupten Ex-Polizisten Wilson Contreras\, den Jacobs Fami
 lie eigentlich als Fahrer für den führerscheinlosen Vater ausgewählt hatte
 .„Señor Kaplan“ hat viel von Miguel de Cervantes’ großem Roman „Don Quijot
 e“. Auch hier erhebt sich ein alter Mann aus dem bequemen Lebensabend\, um
  die Mission seines Lebens zu erfüllen\, auch gegen den Widerstand seiner 
 Familie. Jacob\, vornehm und etwas steif\, hochgewachsen und hager\, will 
 Nazi-Verbrecher jagen\, wie Cervantes’ Ritter von der traurigen Gestalt ei
 nst Riesen und Dämonen. Gemeinsam mit seinem Sancho Pansa\, dem bodenständ
 igen ehemaligen Ordnungshüter\, stürzt er sich in absurde Abenteuer\, auch
  um den Holocaust nicht vergessen zu lassen\, eine Vergangenheit\, die sel
 bst seine Freunde bei der jüdischen Gemeinde weit von sich geschoben haben
 .„Señor Kaplan“ wäre unter anderen Umständen vielleicht peinlicher Klamauk
  oder eine pathetische Thriller-Parodie geworden. Die geniale Gratwanderun
 g zwischen schwarzem\, oft melancholischem Humor und der menschlich-allzum
 enschlichen Tragikomödie ist indes eine besondere Stärke uruguayischer Fil
 me\, wie etwa „Whiskey“\, „El baño del papa“ oder „Gigante.“ Álvaro Brechn
 er steht diesen in nichts nach und sieht das Leben als einen ständigen Bal
 anceakt zwischen Drama und Komödie. Sein Film ist eine wunderbar skurrile 
 Komödie\, reich an liebenswerten Nebenfiguren\, changierenden wischen Mela
 ncholie\, Spannung und Lebensphilosophie\; ein sehr warmherziger Film\, de
 r in wunderschönen Sommerbildern von Heldentaten und Halbherzigkeiten am E
 nde des Lebens erzählt.Wolfgang Hamdorf\, FILMDIENST 2015/14        \n\n\n
 \n\n https://www.kino-achteinhalb.de/home/archiv/event/427-cinespanol-seño
 r-kaplan-omdu.html
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LOCATION:Kino achteinhalb (Hannoversche Straße 30E\, 29221 Celle\, Deutschl
 and (nicht Postanschrift!))
SUMMARY:CinEspanol: Señor Kaplan (OmdU)
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