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DESCRIPTION:Eintritt: 5\,00 €\nA ROYAL NIGHT OUTKomödie Großbritannien 2015
 Kinostart: 1. Oktober 201597 MinutenFSK: ab 6\; fFBW: Prädikat besonders w
 ertvoll  \n  Regie: Julian Jarrold    Buch: Trevor de Silva\, Kevin Hood  
   Kamera: Christophe Beaucarne    Musik: Paul Englishby    Schnitt: Luke D
 unkley    Darsteller: Sarah Gadon (Prinzessin Elizabeth)\, Bel Powley (Pri
 nzessin Margaret)\, Jack Reynor (Jack)\, Rupert Everett (König George VI.)
 \, Emily Watson (Königin Elizabeth)\, Jack Laskey (Captain Pryce)\, Jack G
 ordon (Lieutenant Burridge)\, Geoffrey Streatfield (Jeffers)\, Roger Allam
  (Stan)\, Ruth Sheen (Jacks Mum)\nDer Filmdienst ist seit Jahren die führe
 nde deutsche Kinofilmfachzeitschrift. Da die Kritiken des Filmdiensts nich
 t ohne weiteres zugänglich sind\, drucken wir sie hier ab\, unabhängig ob 
 sie positiv oder negativ ausfallen. Unser Ehrgeiz ist es nicht\, Interessi
 erte mit hohlen Versprechungen oder plakativen Etikettierunen wie 'Kunstfi
 lm' oder 'besonderer Film'  ins achteinhalb zu locken. Die wenigstens Film
 e erhalten vom Filmdienst eine positive Kritik. Es ist daher durchaus so\,
  dass Filme\, die dort nicht so positiv 'wegkommen'\, ansonsten durchweg p
 ositive Kritiken erhalten haben und wir auch einige Filme 'klasse' gefunde
 n haben\, die vom Filmdienst kritisch bewertet worden sind. Es ist halt ei
 ne Meinung unter mehreren\, aber in der Regel eine fundierte. Die höchste 
 Auszeichnung ist das Prädikat 'sehenswert'\, die Altersempfehlung ist eine
  pädagogische.Kurzkritik Filmdienst\nNach der bedingungslosen Kapitulation
  der deutschen Wehrmacht am 8. Mai 1945 wollen die beiden Töchter des brit
 ischen Königs an den Siegesfeiern teilnehmen. Als die Prinzessinnen Elizab
 eth und Margaret ihren Aufpassern entwischen und getrennt werden\, beginnt
  eine Odyssee durch die Londoner Nacht\, bei der Elizabeth zarte Bande mit
  einem jungen Soldaten knüpft. Furiose\, einfallsreiche Screwball-Komödie\
 , die auf höchst amüsante Weise ein „Was wäre wenn“-Szenario mit der briti
 schen Königsfamilie entfaltet. Vor allem dank der fulminanten Hauptdarstel
 lerin verbinden sich mit bemerkenswerter Leichtigkeit märchenhafte und rea
 listische Elemente. - Ab 14..\nFilmhomepage\,  Programmkino.de\, epd-Film 
     \n \nTrailer:{youtube}5RX0Qv_7IYg{/youtube}\n \nausführliche Kritik Fi
 lmdienst\n\n\n\n\n\nIn dieser Nacht sollte niemand das Feiern verboten wer
 den. Schließlich ist VE-Day\, der 8. Mai 1945\, an dem die Deutschen nach 
 mehr als fünf Jahren Krieg kapituliert haben und ganz Großbritannien von e
 inem Taumel des Glücklichseins erfasst wird. An dem selbst der ruppige Win
 ston Churchill sich froh und erleichtert anhört\, als er in seiner Ansprac
 he an das Volk verkündet: „Wir alle dürfen uns nun eine kurze Periode der 
 Freude gönnen.“Doch die Reichweite seiner Worte ist begrenzt\, wie die jun
 ge Protagonistin erfährt\, als sie ihre Eltern um die Ausgeherlaubnis bitt
 et. Dass die 19-jährige Elizabeth und ihre 15-jährige Schwester Margaret n
 achts noch nie allein unterwegs waren\, ist dabei nicht einmal das Haupthi
 ndernis\; viel schwerer wiegt\, dass sie die Kronprinzessinnen sind und ih
 re Eltern als britisches Königspaar auch für diese Nacht der Nächte royale
 n Eigenbedarf an ihren Töchtern anmelden. Die beiden sollen wie gewohnt de
 m Zeremoniell der väterlichen Rede im Radio beiwohnen. Das aber könnten si
 e doch genauso inkognito außerhalb des Palastes tun und so noch obendrein 
 die Reaktionen des Volks wahrnehmen\, wendet Elizabeth diplomatisch ein\, 
 was ihren Vater zustimmen lässt: Ausgehen dürfen die Prinzessinnen\, aber 
 nur mit zwei Soldaten als Aufpassern\; und statt einem Tanzlokal blüht ihn
 en eine Soirée mit greisen Adligen im Ritz-Hotel. Eine Aussicht\, bei der 
 Margarets aufmüpfige Teenager-Gene rebellieren und sie sich auf eigene Fau
 st ins Londoner Nachtleben stürzt – verfolgt von ihrer älteren Schwester\,
  der angesichts des erwartbaren elterlichen Donnerwetters die Lust aufs Ta
 nzen gründlich vergangen ist. Obwohl sie bei ihrer Suche in dem jungen Sol
 daten Jack rasch einen Helfer findet\, der trotz seiner antimonarchistisch
 en Einstellung durchaus einen feschen Galan abgeben würde.„Spekulative Ges
 chichtsschreibung“\, also das ungenierte Fabulieren mit historischen Persö
 nlichkeiten\, ist unter britischen Autoren und Filmemachern besonders beli
 ebt\, zumal wenn Mitglieder des Königshauses im Mittelpunkt stehen. In den
  letzten Jahren haben bereits Romane wie Alan Bennetts „Die souveräne Lese
 rin“ oder Mike Bartletts Theater-Erfolg „Charles III“ ein neues Interesse 
 an fiktionalen Geschichten über die Royals signalisiert\; nun erzählen der
  Regisseur Julian Jarrold und die Drehbuchautoren Trevor da Silva und Kevi
 n Hood in „A Royal Night“ im Gewand einer romantischen Komödie\, wie die N
 acht der Siegesfeiern für die jungen Prinzessinnen hätte verlaufen können.
  Dabei geht ihr britisch-salopper Umgang mit der Historie eine bezaubernde
  Verbindung mit den Traditionen der amerikanischen Screwball Comedy ein: W
 ie in den Meisterwerken von Preston Sturges fährt der Film ein wahres Feue
 rwerk an furiosen Dialogen\, Verfolgungsjagden\, Stürzen und anderen Slaps
 tick-Einlagen auf\, angetrieben von einem mitreißenden Jazz-Score im Glenn
 -Miller-Stil. Zudem reiben sich in den sprühenden Wortwechseln von Elizabe
 th und Jack weibliche Zielstrebigkeit und männliche Bodenständigkeit ähnli
 ch glänzend wie bei Howard Hawks oder dem offensichtlichsten Vorbild des F
 ilms\, William Wylers „Ein Herz und eine Krone“.Der Inszenierung gelingt e
 s dabei durchaus\, das temporeiche Tohuwabohu vor einem durchaus realistis
 chen Hintergrund anzusiedeln. Die Stimmung in der britischen Bevölkerung n
 ach dem Kriegsende wird durch präzise Szenen in einem Pub und vor dem Buck
 ingham-Palast glaubwürdig eingefangen: In Jubel und Dankbarkeit mischt sic
 h eine leichte Melancholie angesichts der Erinnerung an die Kriegsschrecke
 n und der Frage nach der Zukunft. Geerdet wird der Film zudem darstelleris
 ch durch die fulminante Leistung der Kanadierin Sarah Gadon. Bislang vor a
 llem durch Nebenrollen in Werken von David Cronenberg und Denis Villeneuve
  bekannt\, stattet sie die junge Elizabeth mit einer mädchenhaft-scheuen A
 usstrahlung\, Haltung und einem gesunden Maß an Mutterwitz aus – komödiant
 isch wie dramatisch eine gleichermaßen makellose Darbietung. Mit ihr im Ze
 ntrum schafft es „A Royal Night“\, Humor und Sentiment stilsicher zu streu
 en und märchenhafte Elemente und historische Realität mit geradezu majestä
 tischer Nonchalance zu verbinden.    Marius Nobach\, FILMDIENST 2015/20   
    \n\n\n\n\n https://www.kino-achteinhalb.de/home/archiv/event/422-a-roya
 l-night-ein-königliches-vergnügen.html
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LOCATION:Kino achteinhalb (Hannoversche Straße 30E\, 29221 Celle\, Deutschl
 and (nicht Postanschrift!))
SUMMARY:A Royal Night - Ein königliches Vergnügen
URL:https://www.kino-achteinhalb.de/home/archiv/event/422-a-royal-night-ein
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