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DESCRIPTION:Eintritt: 5\,00 €\nKomödie Israel 2014 Kinostart: 24 September 
 201593 MinutenFSK: ab 12\; f Regie/Drehbuch: Sharon Maymon und Tal Granit 
    Kamera: Tobias Hochstein    Musik: Avi Belleli    Schnitt: Einat Glaser
  Zarhin    Darsteller:Ze'ev Revach (Yehezkel)\, Levana Finkelstein (Levana
 )\, Aliza Rosen (Yana)\, Ilan Dar (Dr. Daniel)\, Rafi Tabor (Raffi Segal)\
 , Josef Carmon (Carmon)\, Hilla Sarjon (Noa)\, Assaf Ben-Shimon (Sanitäter
 )\, Illanit Dado Lansky (Krankenschwester)\nKurzkritik FilmdienstIn einem 
 Altersheim in Jerusalem bittet ein alter Mann darum\, ihm beim Sterben zu 
 helfen. Einer seiner Freunde baut daraufhin eine Selbsttötungsmaschine\, s
 ieht sich nach dem Ableben des Mannes aber plötzlich mit dem Dilemma konfr
 ontiert\, dass sich alsbald andere melden\, die das Gerät ebenfalls in Ans
 pruch nehmen wollen. Mit viel schwarzem Humor greift die Komödie aktuelle 
 Tabuthemen im Umkreis von Alter\, Demenz\, Hinfälligkeit und einem selbstb
 estimmten Ende auf\, wobei der Film im letzten Drittel aber bitterernst wi
 rd. Philosophisch grundiert\, gelingt die Gratwanderung eines Films über d
 en Tod\, der das Leben und damit die Freiheit feiert. Ab 14.Internationale
  Filmfestspiele von Venedig 2015: PublikumspreisFilmhomepage\, Programmkin
 o.de\, epd-Film\, alle Daten zum Film auf Filmportal.de\nTrailer:{youtube}
 kgiqOzcUyyU{/youtube}\nausführliche Kritik Filmdienst„Gott zu spielen“\, a
 müsiert Yehezkel. Schließlich sei er auch ein Ingenieur. Obwohl schon seit
  langem verrentet\, ist der alte Herr offenkundig immer noch recht begabt.
  Seine überschüssigen Energien nutzt er in vielfältiger Weise. So weckt er
  eine Mitbewohnerin in dem Heim für alte Menschen\, in dem er lebt\, indem
  er mit einem selbstkonstruierten „Stimmenveränderer“ sein Organ so erhabe
 n wie das von Gott klingen lässt.\n\n\n\n\n\nDiese lustige\, aber auch abg
 ründige Eröffnungsszene setzt den Grundton einer schwarzen Komödie\, die\,
  je länger sie dauert\, zunehmend seriöser wird. Von Anfang an führt die f
 röhliche Laune aber ein wenig in die Irre: Yehezkels geliebte Ehefrau Leva
 na leidet nämlich an Altersdemenz\, zwar noch in sehr frühem Stadium\, doc
 h die Krankheit schreitet schnell fort. Auch ihre Freunde Yana und Max mac
 hen gerade eine sehr schwere Phase durch. Max leidet an einer unheilbaren 
 Krankheit und möchte sterben. Er hofft auf die Hilfe eines Tierarztes\, de
 r im gleichen Wohnblock wohnt\, und große Erfahrung darin hat\, „Tiere um 
 die Ecke zu bringen“. Doch Yana bittet Yehezkel um Hilfe\, sehr zum Ärger 
 von Levana.Zu Beginn lernt man den Freundes- und Bekanntenkreis dieser alt
 en Menschen kennen. Sie leben in wohlhabenden bürgerlichen Verhältnissen i
 n einem Altenwohnheim. Ihr Leben ist den Umständen entsprechend angenehm: 
 Man ist gebrechlich und langsam und in verschiedener Hinsicht eingeschränk
 t\, aber gewinnt dem Leben noch etwas ab. Ingenieur Yehezkel konstruiert i
 n der Folge eine Euthanasie-Maschine\, die auf perfekte Weise einen sanfte
 n Tod ermöglicht. Zunächst freuen sich alle über die Sicherheit\, gegebene
 nfalls den Tod frei wählen zu können. Schnell spricht sich die Erfindung i
 m Seniorenheim herum\; und bald schon melden sich Interessenten\, die davo
 n profitieren wollen. Doch als ausgerechnet Yehezkels Ehefrau Levana sich 
 anschickt\, diese Möglichkeit in Anspruch zu nehmen\, und sich von diesem 
 Gedanken auch nicht abbringen lassen will\, holen Yehezkel die Folgen sein
 er Erfindung ein. Und nicht nur er reagiert abweisend. Altern\, Gebrechlic
 hkeit\, erst recht das Sterben und insbesondere die Sehnsucht\, zu sterben
 \, also die so problematischen wie facettenreichen Themen „Freitod“ und „E
 uthanasie“\, sind brisante Felder\, die vom konventionellen Kino in der Re
 gel ignoriert werden: Hal Ashbys „Harold und Maude“ (fd 18 885\; 1971) ist
  schon sehr lange her\, und David Finchers „Der seltsame Fall des Benjamin
  Button“ eine Ausnahme\, die auch nur zum Teil mit dem Sujet zu tun hat. B
 leiben also Alejandro Amenábars „Das Meer in mir“ und Michael Hanekes „Lie
 be“ als zwei rare Beispiele. In „Am Ende ein Fest“ greifen Sharon Maymon u
 nd Tal Granit neben vielen anderen Tabuthemen aus diesem Umkreis – Depress
 ion\, Demenz\, die Überforderung des medizinischen Personals – die politis
 ch viel debattierte Problematik auf. Sie erzählen\, durchaus mit einer bea
 chtlichen Portion Humor und Heiterkeit\, vom Altern und Hinfälligkeit\, vo
 m Sterben und vor allem von dem Doppelgesicht der Euthanasie. Hat der Mens
 ch das Recht\, „Gott zu spielen“? Das ist die zentrale Frage dieser philos
 ophischen Komödie\, die es sich nicht leichtmacht\, den Konflikt zu entsch
 eiden. Zunächst einmal hat es etwas Tröstliches\, Ermutigendes\, sein Schi
 cksal selbst in die Hand nehmen zu können. Aber worin genau liegt die Würd
 e des Menschen? In der Selbstbestimmung als einem zentraler Wert unseres Z
 eitalters? Oder doch eher im Verzicht darauf\, alles Machbare auch zu real
 isieren?Filmästhetisch ist „Am Ende ein Fest“ ein Mainstream-Film: gefälli
 g\, „heiter“ im Grundton\, mit vielen schönen Einfällen und Szenen. Etwa\,
  wenn ein alter Mann befindet\, dass es Zeit sei für sein homosexuelles „C
 oming Out“\, einem einfallsreichen Täuschungsmanöver\, mit dem man sich da
 s Krankenhauspersonal vom Leibe halten will\, oder der Abschied von einem 
 Lungenkrebspatienten mit einer „Raucherparty“. Erst im letzten Drittel läs
 st der Film seinen Humor fahren und meint es bitterernst. Auf diese Weise 
 gelingt der Inszenierung eine Gratwanderung als ein Film über den Tod\, de
 r am Ende vor allem das Leben\, also auch die Freiheit\, feiert.  Rüdiger 
 Suchsland\, FILMDIENST 2015/19\n\n\n\n\n https://www.kino-achteinhalb.de/h
 ome/archiv/event/419-am-ende-ein-fest.html
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LOCATION:Kino achteinhalb (Hannoversche Straße 30E\, 29221 Celle\, Deutschl
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