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DESCRIPTION:Eintritt: 5\,00 €\nKomödie USA 2014Kinostart: 20. August 201594
  MinutenFSK: ab 0\; f\nRegie/Buch: Peter Bogdanovich (u.a : 'Is was Doc?' 
 und 'Papermoon')    Kamera: Yaron Orbach    Musik: Ed Shearmur    Schnitt:
  Nick Moore\, Pax WassermannCentralfilm\, KDM: 8. Oktober 23:59\, 6W59\, C
 L\nDarsteller: Imogen Poots (Isabella Patterson)\, Owen Wilson (Arnold Alb
 ertson)\, Kathryn Hahn (Delta Simmons)\, Will Forte (Joshua Fleet)\, Rhys 
 Ifans (Seth Gilbert)\, Jennifer Aniston (Jane Claremont)\, Illeana Douglas
  (Judy)\, Cybill Shepherd (Nettie Finkelstein)\, Debi Mazar (Vickie)\, Ric
 hard Lewis (Al Finkelstein)\, Austin Pendleton (Judge Pendergast)\, Tovah 
 Feldshuh (Miriam Pendergast)\, Ahna O'Reilly (Elizabeth)\, Sydney Lucas (J
 osie Albertson)\, Tatum O'Neal (Kellnerin)\, Colleen Camp (Cece)\, Jennife
 r Esposito (Margie)\, Michael Shannon (Polizist)\, Lucy Punch (Kandi)\, Jo
 anna Lumley (Vivian Claremont)\, Quentin Tarantino (Quentin Tarantino)    
 \nFilmhomepage\, Wikipedia\, Programmkino.de  Pressespiegel  \nDer Filmdie
 nst ist seit Jahren die führende deutsche Kinofilmfachzeitschrift. Da die 
 Kritiken des Filmdiensts nicht ohne weiteres zugänglich sind\, drucken wir
  sie hier ab\, unabhängig ob sie positiv oder negativ ausfallen. Unser Ehr
 geiz ist es nicht\, Interessierte mit hohlen Versprechungen oder plakative
 n Etikettierunen wie 'Kunstfilm' oder 'besonderer Film'  ins achteinhalb z
 u locken. Die wenigstens Filme erhalten vom Filmdienst eine positive Kriti
 k. Es ist daher durchaus so\, dass Filme\, die dort nicht so positiv 'wegk
 ommen'\, ansonsten durchweg positive Kritiken erhalten haben und wir auch 
 einige Filme 'klasse' gefunden haben\, die vom Filmdienst kritisch bewerte
 t worden sind. Es ist halt eine Meinung unter mehreren\, aber in der Regel
  eine fundierte. Die höchste Auszeichnung ist das Prädikat 'sehenswert'\, 
 die Altersempfehlung ist eine pädagogische.Kurzkritik Filmdienst\nEin New 
 Yorker Theaterregisseur bietet einer Prostituierten\, die nicht weiß\, wer
  er ist\, 30.000 Dollar an\, damit sie ihren Job aufgeben und ihre Träume 
 von einer Schauspielkarriere verfolgen kann. Die junge Frau tut das tatsäc
 hlich – und bewirbt sich ausgerechnet um einen Part im nächsten Stück ihre
 s Wohltäters. Um die beiden\, die Ehefrau des Regisseurs\, eine exzentrisc
 he Psychotherapeutin sowie einen obsessiven Ex-Klienten der prostituierten
  entfaltet sich bald ein wahrer Tornado an amourösen Verstrickungen\, Miss
 verständnissen und Verwechslungen. Altmeister Peter Bogdanovich knüpft mit
  einer retroseligen Liebeskomödie an seine eigene Vergangenheit mit „Is’ w
 as\, Doc?“ an und verneigt sich zudem vor den großen Screwball-Comedies. -
  ab 14\nvierminütige Filmbesprechung im ZDF 'Neu im Kino': {youtube}o-ydZh
 jxW50{/youtube}\nausführliche Kritik Filmdienst\n\n\n\n\n\nBroadway Therap
 y“ möchte gerne ein federleichtes\, unterhaltsames Nichts von Film sein\, 
 erinnert aber doch eher an die unendlichen Materialschlachten\, wie man si
 e aus mittelmäßigen Superheldenfilmen kennt. Nur dass diese Liebeskomödie 
 nicht mit Greifbarem um sich wirft\, sondern mit den Gefühlen der Figuren\
 , ihren Beziehungen untereinander und vielen großen Schauspieler- und Regi
 sseurs-Namen. Hier wie dort entsteht das schale Gefühl von Beliebigkeit. S
 o wie im Überwältigungsmodus schlechterer Actionfilme irgendwann alle inne
 re Logik\, alle dramaturgische Anbindung überflüssig erscheint\, so gilt a
 uch hier: Alles ist möglich. Was im Grunde nichts anderes meint als: Alles
  ist egal.Das ist umso schmerzlicher\, als der mittlerweile 76-jährige Pet
 er Bogdanovich dafür verantwortlich zeichnet. So misslungen die hier versu
 chte Hommage an große Vorgänger wie Ernst Lubitsch oder Frank Capra ist\, 
 so seltsam erfolglos bleibt auch das Bemühen\, an die eigene glorreiche Ve
 rgangenheit von „Isʼ was\, Doc?“ anzuknüpfen: Der 1971 in klassischer Scre
 wball-Comedy-Manier inszenierte Film war seinerseits eine große Verbeugung
  vor Howard Hawks &amp\; Co. Das Drehbuch zu „Broadway Therapy“ schrieben 
 Bogdanovich und seine damalige Ehefrau Louise Stratten bereits vor 15 Jahr
 en. Das merkt man dem Film auch an: Der Versuch einer retroseligen Reminis
 zenz an die großen alten Filmzeiten der 1930er- und 1940er-Jahre mit all d
 en Bäumchen-wechsle-dich-Spielen\, verkleideten Privatdetektiven und verta
 uschten Hotelzimmern wirkt hier vor allem bieder und verstaubt. Bogdanovic
 h schafft es nicht\, die Screwball Comedy ins 21. Jahrhundert hinüberzuret
 ten\; der Transfer in die 1970er-Jahre war ihm mit „Isʼ was\, Doc?“ eben s
 ehr wohl gelungen.Im Mittelpunkt der Story steht Izzy\, die von einer Scha
 uspielkarriere träumt\, aber als Prostituierte arbeitet. Eines Abends wird
  sie von dem bekannten Theaterregisseur Arnold (mit dessen Darstellung als
  nervösem Frauenverehrer Owen Wilson weiter an seiner Woody-Allen-Nachfolg
 e arbeitet) auf ein New Yorker Hotelzimmer bestellt. Arnold führt sie zu e
 inem romantischen Dinner aus und zeigt sich auch ansonsten großzügig. Zum 
 Abschied schenkt er ihr 30.000 Dollar\, mit deren Hilfe sie ihre Träume ve
 rwirklichen soll. Izzy schmeißt ihren Job hin und bewirbt sich bei einem B
 roadway-Casting. Der Regisseur des Ehebruch-Dramas ist niemand anderes als
  Arnold\, seine Gattin Delta spielt die weibliche Hauptrolle. Delta ist be
 geistert von der unverstellten Kollegin\, und auch Joshua\, der Autor des 
 Stücks\, verfällt Izzy sofort. Womit der Ärger in vielerlei Hinsicht vorpr
 ogrammiert ist\, denn Joshua ist mit der schwer durchgeknallten Psychother
 apeutin Jane liiert. Jane behandelt zudem einen früheren Kunden der Prosti
 tuierten\, der von Izzy geradezu besessen ist. Delta hingegen wird von ein
 em Kollegen umgarnt\, worauf sie dankend eingeht\, als sie von der Untreue
  ihres Gatten erfährt.Unangefochtener Mittelpunkt dieses Gefühlskarussells
  ist Imogen Poots als Izzy\, die das Klischee der Hure mit der großen Schn
 auze und dem noch größeren Herzen durchaus mit Charme ausstattet\, gegen d
 ie Schwächen des Drehbuchs aber nicht bestehen kann. Ihre Figur Izzy\, die
  das wilde Geschehen in einer Rahmenhandlung als nunmehr etablierte Schaus
 pielerin einer Journalistin berichtet\, gerinnt zunehmend zu einer alles w
 eglächelnden\, auf die reine Hülle reduzierten Figur. Es mangelt dem Film 
 an einem emotionalen Zentrum\, einer inneren Notwendigkeit: Wer sich hier 
 warum in wen verliebt oder wieder entliebt\, ist völlig egal. Die Regieanw
 eisung schien zu lauten: Hauptsache\, das Liebeskarussell bleibt in Schwun
 g und kreiert maximal viel Chaos und Türengeschlage.Bogdanovich verlässt s
 ich auf die Kombination eines wahrlich exquisiten Casts (zu dem\, gänzlich
  verschenkt\, sogar Quentin Tarantino zählt)\, völlig übersteigerten Chara
 kteren und möglichst viel Tohuwabohu. Doch es fehlt Buch und Regie neben e
 inem verlässlichen emotionalen Kern an Eleganz\, Subtilität und Esprit\, d
 en essentiellen Bausteinen einer Screwball Comedy. Zu viele Gags sind hier
  schlicht nur albern\, plump oder voller Klamauk. Eine raffinierte Pointe 
 hie und da reicht bei weitem nicht aus\, um dieses süße\, unterhaltsame Ni
 chts\, das „Broadway Therapy“ in Anlehnung an seine großen Vorbilder so ge
 rne wäre\, federleicht in der Luft zu halten.   Katharina Zeckau\, FILMDIE
 NST 2015/17       \n\n\n\n\n https://www.kino-achteinhalb.de/home/archiv/e
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 and (nicht Postanschrift!))
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