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DESCRIPTION:In Kooperation mit  'Land in Sicht - Transition / Celle' (LIST)
  und dem Weltladen Celle.LIST lädt ein zu: Gesprächsrunde über den Film '1
 0 Milliarden - wie werden wir alle satt?' am Dienstag\, den 7. Juli\, um 1
 9.30 Uhr  \n \nEintritt: frei\nDokumentarfilm Deutschland 2015Kinostart: 1
 6. April 2015Produktionsfirma: Celluloid Fabrik/Prokino Filmprod./Thurn Fi
 lmProduktion: Tina Leeb\, Jürgen Kleinig\, Ira von Gienanth\, Valentin Thu
 rn   107 MinutenFSK: ab 0\; fFBW: besonders wertvoll  \n Regie: Valentin T
 hurn      Buch: Sebastian Stobbe\, Valentin Thurn    Kamera: Hajo Schomeru
 s    Musik: Joachim Dürbeck\, René Dohmen    Schnitt: Henk Drees    P1\nFa
 cebook \nFilmhomepage\, Internetseite von Valentin Thurn\, Wikipedia\, Pro
 grammkino.de\, EPD-Film\, alle Daten zum Film auf Filmportal.de   Pressesp
 iegel  \nSCHULMATERIAL: pädagogisches Filmheft des IKF\, Vision Kino\, Fil
 msortiment\, Kinofenster\, Filmheft Vision Kino  \nKurzkritik Filmdienst\n
 Engagiert-kritischer Dokumentarfilm\, der sich auf eine Reise um die Welt 
 begibt\, um die Frage zu beantworten\, wie die Ernährung der Menschheit no
 ch möglich sein soll\, wenn die Weltbevölkerung in absehbarer Zeit auf zeh
 n Milliarden Menschen angestiegen sein wird. Dabei stellt er Konzerne und 
 Großgrundbesitzer den Methoden von Klein- und Bio-Bauern gegenüber\, denen
  seine Sympathie gilt. Indem er sein Plädoyer für eine regionale Vermarktu
 ng von Produkten mit überzeugenden Argumentationen untermauert\, trägt er 
 ebenso sachlich wie unterhaltsam zur Erhellung komplexer globaler Zusammen
 hänge bei. - Sehenswert ab 12.\nTrailer:{youtube}WTYE28EHvyM{/youtube}\n 
 \nausführliche Kritik Filmdienst\n\n\n\nUm die Zahl kreist alles. Zehn Mil
 liarden Menschen werden Mitte des Jahrhunderts auf der Erde leben – wie so
 llen sie satt werden? Mit dieser Frage konfrontiert der Bestsellerautor\, 
 Dokumentarfilmregisseur und Ernährungsaktivist Valentin Thurn seine Gesprä
 chspartner in „10 Milliarden – Wie werden wir alle satt?“.Zu Beginn des Fi
 lms streift der Autor über einen thailändischen Markt. Der große Mann mit 
 Glatze ragt auffällig über die Einheimischen hinaus. Dann schiebt sich Val
 entin Thurn genüsslich eine frittierte Heuschrecke in den Mund und referie
 rt über Insekten als proteinreiche Kost der Zukunft. Die Szene legt nahe\,
  dass nun eine selbsterfahrungsjournalistische Reise folgen wird\, auf der
  Thurn – einigermaßen narzisstisch und subjektiv\, das lässt sich bei dies
 em Konzept kaum vermeiden – vor der Kamera agiert\, wie Werner Boote etwa 
 in seinem durchaus spannenden „Plastic Planet“. Das liegt schon deshalb na
 he\, weil Valentin Thurn inzwischen eine Art Marke ist\, ein Ernährungsgur
 u: Nach seinem äußerst erfolgreichen Dokumentarfilm „Taste the Waste“ von 
 2011 über die Wegwerfgesellschaft und die Folgen der globalen Nahrungsmitt
 elvernichtung\, nach diversen Bestsellern zum Thema Ernährung\, nach der M
 itbegründung gemeinnütziger Internet-Plattformen und medialer Präsenz.Tats
 ächlich aber hält sich Thurn anders\, als der Beginn erwarten lässt\, eher
  zurück. Er folgt recht sachlich der titelgebenden Frage\, was allein scho
 n deshalb gut ist\, weil die komplexen globalen Zusammenhänge von versiege
 nden Ressourcen über Konzerne\, Kleinbauern bis zum Konsumenten ansonsten 
 möglicherweise allzu intuitiv zerfallen würden beziehungsweise weil der we
 nigstens gefühlte Zusammenhang dann maßgeblich von der Inszenierung der ei
 genen Person abhinge.Mit Bedacht wählt er seine Gesprächspartner aus\, die
  wahlweise auf der hellen oder der dunklen Seite der Macht stehen: Denn ne
 utral ist „10 Milliarden – Wie werden wir alle satt?“ nicht. Auch wenn all
 e mit der gleichen Frage konfrontiert werden\, macht Thurn keinen Hehl aus
  seiner – ohnehin allseits bekannten – Haltung. Platt provokativ geht er d
 abei allerdings auch nicht vor\, Argumente\, die etwa der Konzernsprecher 
 von Bayer vorbringt\, werden ernsthaft behandelt – und widerlegt. Das Lobl
 ied auf besonders hohe Erträge versprechendes Hybridsaatgut lässt Thurn in
  einem indischen Reisbaugebiet widerhallen: So ist dieses Saatgut nur bei 
 der ersten Ernte so ertragreich und lässt sich nicht erneut aussähen – es 
 zwingt also die Kleinbauern in eine Abhängigkeit von großen Konzernen. Auß
 erdem hat es nicht über Jahrtausende eine Widerstandsfähigkeit gegen beson
 dere klimatische Bedingungen – etwa Überschwemmungen – ausgebildet wie die
  regionalen Reissorten\, was im Ernstfall existenzbedrohende Folgen haben 
 kann. Eine Kette von Zusammenhängen führt Thurn rund um die Welt: Vom Bio-
 Landgut Hermannsdorfer in Glonn bei München zum indischen Geflügelzüchter\
 , dessen Masthühner dem Wiesenhof-Geschlecht entstammen\, vom höchst unsym
 pathischen Großgrundbesitzer in Mozambique zu japanischen Laborsalaten.Die
  Lebensmittelproduktion\, sei es in ihrer unmittelbaren Auswirkung auf den
  Einzelnen oder in globalen Zusammenhängen\, war seit Beginn des Jahrtause
 nds Thema einer Reihe meist kritischer und stilistisch sehr unterschiedlic
 her Filme: Morgan Spurlocks im Kino sehr erfolgreicher Fast Food-Selbstver
 such „Super Size Me“\, Richard Linklaters fiktionale Variante „Fast Food N
 ation“\, der für den „Oscar“ nominierte „Food\, Inc. – Was essen wir wirkl
 ich?“ von Robert Kenner oder\, im Subgenre des neuen österreichischen Aufk
 lärungsfilms\, die Dokumentarfilme „We feed the World“  von Erwin Wagenhof
 er und „Unser täglich Brot“  von Nikolaus Geyrhalter. Auf die kritische Pe
 rspektive folgte eine positive Annäherung: In Doris Dörries Dokumentarfilm
  „How to Cook Your Life“) über einen buddhistischen Koch\, der durch die W
 elt reist\, Kurse gibt\, Kochbücher veröffentlicht und die Nähe zu den Leb
 ensmitteln predigt\, oder „Mit Mistgabel und Federboa – Farmer John“ \, in
  dem glückliche Kinder im Sinne einer bio-dynamischen Selbstvermarktungsst
 rategie mit Kohlrabis spielen. In der unmittelbaren Vergangenheit\, seit 2
 011 etwa\, ist die Welle der Filme zum Thema Ernährung etwas abgeebbt. „10
  Milliarden – Wie werden wir alle satt?“ ist nun eine Art Hybrid: Ein krit
 ischer Dokumentarfilm\, der nicht aufdeckt\, aber komplexe Zusammenhänge e
 rhellt\, mit Lösungsansätzen\, maßgeblich für den Einzelnen\, überall auf 
 der Welt. Die Internetplattform tasteofheimat.de\, die Valentin Thurn mit 
 initiiert hat\, kann dabei für weitere Hinweis genutzt werden.    Julia Te
 ichmann\, FILMDIENST 2015/8     \n\n\n https://www.kino-achteinhalb.de/hom
 e/archiv/event/358-10-milliarden-wie-werden-wir-alle-satt.html
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LOCATION:Kino achteinhalb (Hannoversche Straße 30E\, 29221 Celle\, Deutschl
 and (nicht Postanschrift!))
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URL:https://www.kino-achteinhalb.de/home/archiv/event/358-10-milliarden-wie
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