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DESCRIPTION:Eintritt: 5\,00 €\nKriminalfilm Literaturverfilmung Österreich/
 Deutschland 2014Kinostart: 19.März 2015123 Minuten FSK:  ab 12FBW: Prädika
 t besonders wertvoll   \nRegie: Wolfgang Murnberger  Buch: Josef Hader\, W
 olfgang Murnberger\, Wolf HaasVorlage: Wolf Haas (Roman 'Das ewige Leben')
 Kamera: Peter von HallerSchnitt: Evi RomenDarsteller: Josef Hader (Brenner
 )\, Tobias Moretti (Aschenbrenner)\, Nora von Waldstätten (Dr. Irrsiegler)
 \, Roland Düringer (Köck)\, Margarethe Tiesel (Maritschi)\, Christopher Sc
 härf (Polizist Heinz)\, Sasa Barbul (Pinto)\, Johannes Silberschneider (Na
 chbar)\n \n \nKurzkritik Filmdienst\nEin heruntergekommener Privatdetektiv
  kehrt in seine Heimatstadt Graz zurück und gerät in einen Mordfall\, in d
 en auch einstige Jugendfreunde verwickelt sind. Dass er an den Folgen eine
 s missglückten Selbstmordversuchs laboriert\, ist ihm dabei ebenso hinderl
 ich wie die verdrängte Erinnerung an eine Jugenddummheit mit fatalen Folge
 n. Kongeniale Verfilmung eines Romans von Wolf Haas\, in der das ebenso pr
 äzise wie skurril gezeichnete Milieu mehr im Vordergrund steht als die Kri
 mihandlung. Brillante schwarzhumorige Dialoge und hervorragende Schauspiel
 er erwecken die Figuren stimmig zum Leben. - Ab 16.\nTrailer:{youtube}mQsq
 y_VQ3GQ{/youtube}\n \nFilmhomepage\, Wikipedia\, Programmkino.de\, alle Da
 ten zum Film auf Filmportal.de   Pressespiegel  \nausführliche Kritik Film
 dienst\n\n\n\n„I mog nimmer!“\, sagt der Brenner nach einer langen\, ersch
 öpfenden Jagd per Moped und zu Fuß zu seinem Verfolger\, dem lokalen Poliz
 eichef Aschenbrenner. Die beiden einstigen Jugendfreunde stehen auf dem Gr
 azer Schlossberg\, zwei schwer vom Leben gezeichnete Männer\, so weit wie 
 nur irgend möglich von den gemeinsamen Träumen der 1970er-Jahre entfernt\,
  also von Liebe und Freiheit\, die diese vierte Brenner-Verfilmung grundie
 ren. Aus dieser Diskrepanz erwächst eine gehörige Portion Melancholie\, di
 e „Das ewige Leben“ im Tonfall deutlich von den anderen Wolf-Haas-Krimis a
 bhebt. Es ist Brenners bislang privatester Fall\, und es ist kein Zufall\,
  dass er darin sozial wie gesundheitlich ganz unten angekommen ist. „I mog
  nimmer!“\, sagt der Brenner gewissermaßen auch schon zu Beginn\, als er s
 ich in seinem maroden Grazer Elternhaus eine Pistole an den Kopf hält und 
 abdrückt. Beziehungsweise: Das war er ja gar nicht selbst. Das war der Asc
 henbrenner. Das jedenfalls versucht Brenner – dessen Namensähnlichkeit mit
  seinem Widersacher natürlich auch kein Zufall ist – nach dem glimpflich a
 usgegangenen Kopfschuss den ihn behandelnden Ärzten wie sich selbst zu bew
 eisen. Ein missglückter Selbstmord\, das geht sozusagen gegen die Berufseh
 re des einstigen Polizisten und Privatdetektivs: „Wenn I mi umbring\, dann
  bin i hi!“In die Heimat zurückgekehrt ist der von Josef Hader mit grandio
 sem Stoizismus gespielte Brenner\, weil das geerbte Elternhaus das einzige
  ist\, was er besitzt. Weder mit Bankkonto oder Krankenversicherung noch m
 it einer Antwort\, von welchem Geld er eigentlich die letzten Jahre gelebt
  hat\, kann der völlig heruntergekommene Brenner bei seinem anfänglichen T
 ermin auf dem Arbeitsamt aufwarten. Deshalb nun die Rückkehr im strömenden
  Regen nach Graz\, Puntigam. Welch eine Schmach\, zählte für den Brenner d
 och „immer nur die große weite Welt\, Linz\, Salzburg\, Eisenstadt“\, wie 
 die lakonische Erzählerstimme aus dem Off mit leiser Süffisanz anmerkt. De
 r sehr spezielle\, eindringliche Tonfall der Wolf-Haas-Prosa\, die stets s
 o klingt\, als bekäme man die Story beim dritten Bier in der Kneipe erzähl
 t\, lässt sich nur bedingt in den Film übertragen\, wenn man den Erzähler 
 aus dem Off nicht überstrapazieren möchte – was zweifellos ein Verlust ist
 . Dennoch muss man die in wirklicher Teamarbeit erstellten Brenner-Verfilm
 ungen\, bei denen der Hauptdarsteller Hader\, Regisseur Murnberger und der
  Romanautor stets gemeinsam das Drehbuch schreiben\, schlicht als kongenia
 l bezeichnen. Nach dem ziemlich grotesken „Der Knochenmann“\, der nach wie
  vor besten Brenner-Adaption\, folgt nun eine recht melancholische und ein
 igermaßen kaputte Variante. Kaputt ist der Brenner körperlich. Durch Migrä
 ne und Kopfschuss völlig lädiert\, taumelt er durchs Geschehen. Kaputt ist
  sein leer stehendes Elternhaus\, in das es hineinregnet und in dem ein ve
 rdorrtes Pflänzchen in der Ecke steht. Und kaputt sind vor allem die Bezie
 hungen: zu den Freunden von einst\, dem Aschenbrenner\, dem schmierigen Tr
 ödelhändler Köck\, der ersten Liebe Maritschi – ein ungutes Konglomerat au
 s verlorenen Träumen\, ungeklärter Vaterschaft und dem Wissen um eine geme
 insam begangene Jugenddummheit mit tödlichem Ausgang. Die Krimihandlung\, 
 die für den Brenner mit dem Kopfschuss einsetzt und mit Köcks gewaltsamen 
 Tod an Dringlichkeit gewinnt\, steht auch in diesem Brenner-Fall nicht im 
 Vordergrund. Vielmehr geht es um die persönlichen\, folgenreichen Verstric
 kungen in Brenners ebenso präzise wie skurril gezeichnetem Herkunftsmilieu
 . Die brillanten schwarzhumorigen Dialoge und die durchweg hervorragenden 
 Schauspieler erwecken diese Figuren stimmig zum Leben\; neben Hader glänzt
  insbesondere Tobias Moretti\, der den Grazer Polizeichef als atemberauben
 d zerrissene Figur spielt: unglaublich armselig und unglaublich kaltblütig
  zugleich. Dabei bleibt eine gewisse Distanz zu den Rückblenden in Brenner
 s Jugend: Denn wenn man ehrlich ist\, mag man den Brenner ja gar nicht so 
 voller Aufbruchsgeist und Freiheitsseligkeit. Was man an ihm mag\, ist ja 
 gerade das Abgeklärte\, Schmuddelige\, Schluffige\, seinen sarkastischen B
 lick auf die Welt. Insofern ist man am Ende des Films dann wieder ganz bei
  ihm\, wenn er zusammen mit der reizenden Dr. Irrsiegler am Friedhofsimbis
 s mit dem schönen Namen „Endstation“ steht. Und man weiß: Auch wenn der Br
 enner ihm verdammt nahe war – der Abgrund hat auch diesmal glücklicherweis
 e nicht gesiegt.  Katharina Zeckau\, FILMDIENST 2015/6     \n\n\n https://
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 and (nicht Postanschrift!))
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