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DESCRIPTION:Eintritt: 5\,00 €\nKomödie USA/Großbritannien 2014Kinostart: 2.
  April 2015123 MinutenFSK: ab 0\; fFBW: Prädikat wertvoll\n Regie: John Ma
 dden    (u.a.   Shakespeare in Love\,  Corellis Mandoline\, Best Exotic Ma
 rigold Hotel)Buch: Ol Parker    Kamera: Ben Smithard    Musik: Thomas Newm
 an    Schnitt: Victoria Boydell    Darsteller: Judi Dench (Evelyn Greensla
 de)\, Maggie Smith (Muriel Donnelly)\, Bill Nighy (Douglas Ainslie)\, Dev 
 Patel (Sonny Kapoor)\, Celia Imrie (Madge Hardcastle)\, Penelope Wilton (J
 ean Ainslie)\, Ronald Pickup (Norman Cousins)\, Tina Desai (Sunaina)\, Dia
 na Hardcastle (Carol Parr)\, Lillete Dubey (Mrs. Kapoor)\, Tamsin Greig (L
 avinia Beech)\, Shazad Latif (Kushal)\, David Strathairn (Ty Burley)\, Ric
 hard Gere (Guy Chambers)\nFilmhomepage\, WIKIPEDIA\, Programmkino.de   Pre
 ssespiegel   \nKurzkritik Filmdienst\nSieben rüstige Rentner haben in eine
 m indischen Nobelhotel eine Art Wohngemeinschaft gegründet\, von der aus s
 ie zu romantischen Abenteuern aufbrechen. In der Fortsetzung der gleichnam
 igen Senioren-Komödie (2011) steht ein US-amerikanischer Schriftsteller im
  Mittelpunkt\, der fälschlicherweise für den Mitarbeiter eines Investors g
 ehalten wird. Inszenatorisch weicht die dezente Altersweisheit des ersten 
 Teils einer pubertären Überspanntheit\, der auch die sympathischen Schausp
 ieler nichts entgegenzusetzen haben. Ab 14.\n \nTrailer:{youtube}CsxlquAKb
 cA{/youtube}\n \nausführliche Kritik Filmdienst\nAls vor drei Jahren „Best
  Exotic Marigold Hotel“ in den Kinos anlief\, war man zunächst angenehm üb
 errascht. Nicht nur\, weil Hollywood endlich einmal Menschen jenseits der 
 50 als Zielgruppe entdeckte und damit so etwas wie einen kleinen Trend in 
 Arthouse-Kinos auslöste. Auch die Idee\, nicht die Toskana oder das Tessin
 \, sondern Indien als Fluchtpunkt für einen nicht unbedingt ruhigen\, aber
  warmen Lebensabend zu entdecken\, überzeugte. Der indische Subkontinent d
 iente als lebendiger\, farbdurchtränkter Schauwert\, aber als glaubwürdige
 r Hintergrund für die Sorgen eines hochkarätig besetzten Senioren-Septetts
 \, das unterschiedliche Strategien im Umgang mit dem „cultures clash“ entw
 ickelte und dabei griffige Einsichten in die Unbill des Lebens offenbarte.
  Schon damals war manches überzeichnet\, auch wenn man sich insgesamt gut 
 unterhalten fühlte. Das ist in der Fortsetzung\, die wiederum von John Mad
 den inszeniert wurde\, nicht mehr so. Der zweite Teil setzt die Kenntnis v
 on Teil eins voraus. Die Gründe\, warum sieben in Würde gealterte Briten i
 hre Heimat verlassen haben und in Jaipur im „Best Exotic Marigold Hotel“ l
 andeten\, spielen nun keine Rolle mehr\, auch die 2012 neu gebildeten Paar
 e stehen nicht mehr im Mittelpunkt. Madden und sein Drehbuchautor Ol Parke
 r beschreiben das Marigold jetzt als (fast) zufriedene Wohngemeinschaft\, 
 deren einzelne Mitglieder auf der Suche nach romantischen Abenteuern ausei
 nander streben.Zunächst aber beginnt der Film in San Diego. Sonny Kapoor\,
  der stets ein wenig zu optimistische Besitzer und Geschäftsführer des Mar
 igold\, will eine amerikanischen Hotelkette als Investor für ein zweites H
 otel gewinnen. „Expansion“ lautet das Zauberwort\, denn mit dem geschäftli
 chen Erfolg kommt die Gier nach mehr. Kaum ist Sonny nach Jaipur zurückgek
 ehrt\, checkt ein amerikanischer Schriftsteller\, Guy Chambers\, im Hotel 
 ein. Sonny hält ihn allerdings für einen Hotelinspektor\, der – als normal
 er Gast getarnt – im Auftrag potenzieller US-Investoren das Marigold auf H
 erz und Nieren prüfen soll. Zu allem Überfluss macht der Autor auch noch S
 onnys verwitweter Mutter den Hof. Derweil könnte Evelyn Greenslade (Judi D
 ench) vielleicht dem viel zu schüchternen Werben von Douglas (Bill Nighy) 
 erliegen.Fast hat man den Eindruck\, als ob das Marigold Hotel ein Jungbru
 nnen mit aphrodisierender Wirkung sei\, durchaus vergleichbar mit dem Swim
 mingpool in „Cocoon“ . Doch die überspitzte Art und Weise\, wie sich hier 
 rüstige Senioren wie aufgeregte Teenager benehmen\, nimmt dem Film viel vo
 n dem Charme und der Lockerheit des Vorgängers. Die Altersweisheit des ers
 ten Teils macht plötzlich einer pubertären Überspanntheit Platz\, der auch
  so gestandene Schauspieler wie Richard Gere und David Strathairn nichts e
 ntgegen zu setzen haben. Ein weiterer Schwachpunkt des Films ist die Darst
 ellung des Hotelführers Sonny Kapoor durch Dev Patel. Während er im ersten
  Teil mit großmäuligen Versprechungen\, die im krassen Gegensatz zur Reali
 tät standen\, für komisch-verschmitztes Gefälle sorgte\, neigt er hier zum
  Überspielen und reißt mit einer ermüdenden Mischung aus Sentimentalität u
 nd Nervosität fast jede Szene an sich. Der wirtschaftliche Erfolg hat Kapo
 or verändert. Mit dem Geld kommen die Sorgen\, und dieser Verlust der Unsc
 huld tut der Figur gar nicht gut. Eine steif inszenierte Bollywood-Imitati
 on anlässlich von Sonnys Hochzeit läutet gleich mehrere Happy Ends ein\, d
 ie den Film unnötig in die Länge ziehen. Am Schluss ist man froh\, dass es
  endlich vorbei ist.    Michael Ranze\, FILMDIENST 2015/7   https://www.ki
 no-achteinhalb.de/home/archiv/event/350-best-exotic-marigold-hotel-2.html
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