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DESCRIPTION:Eintritt: 5\,00 €\nWild Tales - Jeder dreht mal durch!   Komödi
 e Argentinien/Spanien\, 2014Kinostart 8. Januar 2015122 MinutenFSK:  ab 12
 \; fRegie/Buch: Damián Szifrón    Kamera: Javier Julia    Musik: Gustavo S
 antaolalla    Schnitt: Damián Szifrón\, Pablo Barbieri Carrera    Darstell
 er: Darío Grandinetti (Salgado) (1. Pasternak)\, María Marull (Isabel) (1.
 )\, Mónica Villa (Professor Leguizamón) (1.)\, Julieta Zylberberg (Moza) (
 2. Die Ratten)\, Rita Cortese (Köchin) (2.)\, César Bordón (Kredithai Cuen
 ca) (2.)\, Juan Santiago Linari (Alexis) (2.)\, Leonardo Sbaraglia (Diego)
  (3. Straße zur Hölle)\, Walter Donado (Mario) (3.)\, Ricardo Darín (Simon
  Fisher) (4. Bombita)\, Nancy Dupláa (Victoria Fisher) (4.)\, Camila Sofía
  Casas (Simons Tochter) (4.)\, Oscar Martínez (Mauricio) (5. Die Rechnung)
 \, María Onetto (Helena) (5.)\, Alan Daicz (Santiago) (5.)\, Osmar Núñez (
 Mauricios Anwalt) (5.)\, Germán de Silva (José) (5.)\, Diego Velázquez (St
 aatsanwalt) (5.)\, Erica Rivas (Romina) (6. Bis dass der Tod uns scheidet)
 \, Diego Gentile (Ariel) (6.)\, Margarita Molfino (Lourdes) (6.)\nFilmhome
 page\, WIKIPEDIAFAZ Videokritik Pressespiegel \nKurzkritik Filmdienst\nIn 
 sechs Episoden\, die von Demütigung und teils absurd übersteigerter Vergel
 tung handeln\, entfaltet sich ein aufschlussreiches Bild des gegenwärtigen
  Argentinien\, das von gesellschaftlichen Gräben\, Korruption\, Willkür un
 d Aggressivität geprägt ist. Dabei reicht der Ton der in sich geschlossene
 n Sequenzen\, die durch ihre süffisante Lust am boshaften Witz miteinander
  verbunden sind\, von schwarzhumorigen Comic-Szenarios bis zur subtilen Ge
 sellschaftssatire. Der virtuose Einsatz der filmischen Mittel geht mitunte
 r auf Kosten der Figurentiefe\, bezeugt aber in der fesselnden Bebilderung
  anarchischer Eskalationen eine umso eindrücklichere Form der Gesellschaft
 skritik. - Sehenswert ab 16.\nargentinischer Trailer:{youtube}DctshzmKGUw{
 /youtube}\nZDF: Neues im Kino:{youtube}EctkrCbIviU{/youtube}\n \n \n \naus
 führliche Kritik Filmdienst\n\nImmer fängt es harmlos an. Doch dann schein
 t ein apokalyptischer Funke zu zünden und die Figuren unaufhaltsam dem Abg
 rund zuzutreiben. Die Ereignisse in den sechs Geschichten\, die der Argent
 inier Damián Szifrón in seinem Episodenfilm „Wild Tales“ erzählt\, folgen 
 einer „infernalischen“ Handlungslogik. Der gesellschaftliche Abstieg des S
 prengstoffexperten und Familienvaters Simon Fisher etwa\, den sein Widerst
 and gegen einen unberechtigten Strafzettel binnen Kurzem Arbeit\, Ruf und 
 Ehefrau kostet. Als man ihm auch noch den Umgang mit seiner Tochter verbie
 ten will\, braust er auf\, doch die Anwältin seiner Frau bremst ihn. Auf G
 ewalt bräuchten sie nicht einzugehen\, empfiehlt sie ihrer Klientin\, was 
 Fisher endgültig die Beherrschung raubt. „Wo sehen Sie hier Gewalt?“\, her
 rscht er die Frau an\, doch diese hebt seine scheinbar ureigenste Wut mühe
 los auf eine gesellschaftliche Ebene: „Gewalt ist überall.“Diese Szene ste
 ht nicht zufällig in der Mitte des Films\, wird darin doch sein Strukturpr
 inzip in komprimierter Form ausgesprochen. Sechsmal treibt Szifrón seine F
 iguren in abgeschlossenen Episoden bis an den Rand des für sie Erträgliche
 n und lässt sie dann Vergeltung üben – ohne Rücksicht auf Verluste. Simon 
 Fishers Demütigungen findet erst ein Ende\, als er mit durchschlagendem Er
 folg seine Kenntnisse als Sprengmeister gegen das Abschleppunternehmen ein
 setzt\, das seinen Niedergang ins Laufen brachte. Durch die Gewalttat wend
 et sich allerdings das Blatt\, was Szifrón ebenso lustvoll bis ins Absurde
  übersteigert\, wie er zuvor Fishers Abstieg inszeniert hat.Auch in der Me
 hrzahl der übrigen Episoden greift die Inszenierung den Ablauf von Erniedr
 igung und Vergeltung\, Gewalt und Gegengewalt auf. Mit tiefschwarzen Point
 en deutet er das gegenwärtige Argentinien als gespaltenes Land\, in dem ei
 nige wenige Privilegierte dem großen Rest gegenüberstehen\, Korruption und
  Willkür den Alltag bestimmen und ein aggressiver Umgang untereinander her
 rscht. Damit folgt der Regisseur mit seinem dritten Spielfilm einem argent
 inischen Kinotrend der letzten Jahre\, parabelhaft von Missständen zu erzä
 hlen. So verschränkt Juan José Campanella in seinem „Oscar“-gekrönten Thri
 ller „In ihren Augen“ eine Kriminalgeschichte aus den 1970er-Jahren mit ei
 nem bitteren Kommentar zu den unaufgearbeiteten Verbrechen der Militärdikt
 atur\, während sich Benjamin Naishtat in „Historia del miedo“\, der auf de
 r „Berlinale“ 2014 im Wettbewerb zu sehen war\, an einer parabelhaften Geg
 enwartsanalyse versucht. Wo Naishtat allerdings nur Plattitüden über die o
 mnipräsente Angst und die ignoranten Reichen liefert\, wirkt Szifróns Weg 
 einer anarchischen Überzeichnung wesentlich eindrücklicher. Mit einer süff
 isanten Freude an Bosheiten\, die an die fiesesten Einfälle der Coen-Brüde
 r erinnern\, lässt Szifrón seine Figuren ein ums andere Mal hemmungslos ih
 ren Rachegelüsten verfallen. Trotz wiederkehrender Elemente hält die Insze
 nierung dabei durchgängig die Spannung aufrecht\, was neben dem virtuosen 
 Einsatz filmischer Mittel vor allem an der geschickten Variation des Tonfa
 lls liegt. Keine Episode gleicht der anderen: Der comic-hafte Straßenkampf
  zweier Rowdies hat darin ebenso Platz wie eine ätzende Attacke auf die Bo
 urgeoisie à la Chabrol\, wenn der Versuch eines wohlhabenden Mannes\, eine
  tödliche Unfallfahrt seines Sohns zu vertuschen\, in ein groteskes Gescha
 chere um Bestechungsgelder ausartet.Um den satirischen Querschnitt der arg
 entinischen Gesellschaft vollauf genießen zu können\, muss man freilich ak
 zeptieren\, dass die Figuren auf Exemplarität gepolt sind und damit zwangs
 läufig wenig Tiefe besitzen. Dementsprechend sind sie weder sonderlich sym
 pathisch noch bemitleidenswert\, und ihre Entscheidung für die Vergeltung 
 löst keinerlei kathartischen Effekt aus. Szifrón fördert sogar bewusst die
  Distanz\, indem er die realistische Grundierung immer wieder ins Surreale
  abgleiten lässt und schon in der ersten Sequenz durch das Szenario eines 
 wahnwitzigen Racheplans gänzlich ad absurdum führt.Dieser Auftakt\, der au
 f eine besonders bizarre Pointe zuläuft\, deutet schon an\, dass der Filme
 macher die Unberechenbarkeit zum wichtigsten Stilmittel erhebt. Dennoch is
 t es ihm sichtlich ernst mit seiner Gesellschaftskritik: Was aus der dunkl
 en Gegenwart für eine Zukunft erwachsen könnte\, zeigt Szifrón am Ende\, w
 enn eine betrogene Braut die Demontage ihrer Hochzeitsfeier betreibt und i
 hrem untreuen Neugatten die finsterste aller Ehehöllen prophezeit. Auch hi
 er dreht der Regisseur den Spieß noch etliche Male um\, bevor er mit einem
  versöhnlichen Ausgang die logische Konsequenz zieht: Wenn Argentinien so 
 bleibt\, wie es der Film skizziert\, hat es ein solches Paar auch verdient
 .  Marius Nobach\, FILMDIENST 2015/1     \n https://www.kino-achteinhalb.d
 e/home/archiv/event/346-cinespañol-relatos-salvajes-in-omdu.html
DTSTART:20150415T173000Z
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LOCATION:Kino achteinhalb (Hannoversche Straße 30E\, 29221 Celle\, Deutschl
 and (nicht Postanschrift!))
SUMMARY:CINESPAÑOL: RELATOS SALVAJES  (in OmdU)
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