BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//https://www.kino-achteinhalb.de///NONSGML kigkonsult.se iCalcreator 2.10.15//
METHOD:PUBLISH
BEGIN:VEVENT
UID:20260728T145310CEST-5435ic5xZr@https://www.kino-achteinhalb.de/
DTSTAMP:20260728T125310Z
DESCRIPTION:Eintritt: 5\,00 €\nUSA/Frankreich 2014Kinostart: 5. März 201410
 1 MinutenFSK:  ab 0\; f Regie/Drehbuch:  Richard Glatzer und Wash Westmore
 land    Kamera: Denis Lenoir    Musik: Ilan Eshkeri    Schnitt: Nicolas Ch
 audeurge    Darsteller: Julianne Moore (Alice Howland)\, Kate Bosworth (An
 na Howland-Jones)\, Shane McRae (Charlie Howland-Jones)\, Hunter Parrish (
 Tom Howland)\, Alec Baldwin (John Howland)\, Seth Gilliam (Frederic Johnso
 n)\, Kristen Stewart (Lydia Howland)\, Stephen Kunken (Dr. Benjamin)\, Eri
 n Drake (Jenny)\, Daniel Gerroll (Eric Wellman)    10 Auszeichnungen für J
 uliane Moore als beste Hauptdarstellerin - u.a. den Oscar und Golden Globe
 Filmhomepage\, Wikipedia\, Programmkino.de\, Filmgazette       Pressespieg
 el   \nKurzkritik Filmdienst\nNach unerklärlichen Sprachschwierigkeiten un
 d Orientierungsverlusten wird bei einer 50-jährigen Linguistin eine selten
 e Form von frühem Alzheimer diagnostiziert\, die schnell voranschreitet. D
 ank seiner überragenden Hauptdarstellerin zeichnet das Drama intensiv den 
 unaufhaltsamen Prozess des Verschwindens einer Persönlichkeit nach\, bis d
 er Ich-Verlust erzählerisch in eine strikte Beobachterposition umschlägt. 
 Ab 14.\nTrailer: {youtube}oTgNwLxLfcA{/youtube}\n \nZDF - Neu im Kino: {yo
 utube}N410TG-lyt8{/youtube}\nausführliche Kritik Filmdienst\nAlice hat auf
  ihrem Laptop einen Spezialordner angelegt\, der „Butterfly“ heißt. Auch w
 enn sie sich an dessen Inhalt schon längst nicht mehr erinnert\, weiß Alic
 e\, dass sie ihn öffnen muss\, kurz bevor der komplette Selbstverlust bevo
 rsteht. „Hi Alice\, I’m you“\, erinnert sie die Frau in der Videodatei\, d
 ie sie einmal war und die inzwischen nur noch als eine Art Schwundform exi
 stiert. Es folgen detaillierte Anweisungen\, welche Vorkehrungen zu treffe
 n sind. Doch deren Umsetzung scheitert auf tragische Weise erneut am Gedäc
 htnisverlust\, der jeden nächsten Schritt nahezu unmöglich macht. Alice Ho
 wland\, eine 50-jährige Professorin für Linguistik\, leidet an einer selte
 nen Form von frühem Alzheimer. Ihr Workaholic-Ehemann reagiert anfangs ung
 läubig\, die drei erwachsenen Kinder sind bestürzt\, auch weil sich heraus
 stellt\, dass die Krankheit vererbbar ist. In der ersten Zeit lassen sich 
 die Anzeichen noch überspielen. Wenn Alice bei einer Vorlesung ein Wort en
 tfällt\, hat sie schnell eine Umschreibung parat oder sie rettet sich erfi
 ndungsreich mit einem Witz. Die Krankheit aber schreitet schnell voran\, A
 lice muss ihre Arbeit aufgeben. Dass ihr das Medium\, das ihre Identität b
 egründet – die Sprache – zunehmend entgleitet\, lässt dabei ihren Verfall 
 noch dramatischer erscheinen. Hinzu kommen Schamgefühle. „Ich wünschte\, i
 ch hätte Krebs“\, sagt sie einmal\, und man glaubt es ihr sofort. Mit Hilf
 e der modernen Technologien baut Alice Erinnerungsbrücken. Irgendwann ist 
 aber auch das Handy\, das routinemäßig ihre persönliche Daten abfragt\, an
  Termine erinnert oder Handlungsanweisungen erteilt\, immer öfter verlegt.
  „Still Alice“\, die Verfilmung des gleichnamigen Romans der Neurowissensc
 haftlerin Lisa Genova\, ist vor allem eine Bühne für Julianne Moore. Nuanc
 iert und ohne Sentimentalität spielt sie eine Frau\, die immer mehr versch
 windet\, zerfällt\, zum Schatten ihrer selbst wird. Sobald Alice ihre Erfa
 hrungen nicht mehr selbst vermitteln kann\, zieht sich auch der Film zuneh
 mend in die Beobachterposition zurück. Die Regisseure Wash Westmoreland un
 d Richard Glatzer\, der selbst mit der schweren ALS-Krankheit zu kämpfen h
 at\, maßen sich zum Glück nicht an\, die Binnenperspektive einer fortgesch
 rittenen Alzheimerkranken zu ergründen.Was „Still Alice“ ohne Julianne Moo
 re wäre\, möchte man sich trotzdem lieber nicht vorstellen. Das familiäre 
 Umfeld erscheint grob und schematisch skizziert – mit Ausnahme der von Kri
 sten Stewart verkörperten Figur der jüngsten Tochter Lydia\, die sich im l
 etzten Teil des Films als Mitspielerin behaupten kann\; zudem wirkt das an
 fängliche Setting der glücklichen amerikanischen Familie so aseptisch\, da
 ss jede Störung eigentlich nur belebende Effekte haben kann. Kaum weniger 
 konfektioniert mutet die Fernsehfilmästhetik an\, selbst wenn mit Denis Le
 noir ein hervorragender Kameramann am Werk ist. Das größte Problem von „St
 ill Alice“ ist jedoch\, dass er durch und durch ein Alzheimerfilm ist: Es 
 gibt keine Szene\, keinen Dialog\, ja keine noch so nebensächliche Beobach
 tung oder Regung\, die nicht durch das Thema definiert wäre. Damit aber re
 duziert die Inszenierung ihre Protagonistin ganz auf ihre Krankheit und be
 fördert gerade damit\, was sie angetreten ist\, eben nicht zu tun: Alices 
 Stigmatisierung.  Esther Buss\, FILMDIENST 2015/5 https://www.kino-achtein
 halb.de/home/archiv/event/336-still-alice-mein-leben-ohne-gestern.html
DTSTART:20150508T183000Z
DTEND:20150508T203000Z
LOCATION:Kino achteinhalb (Hannoversche Straße 30E\, 29221 Celle\, Deutschl
 and (nicht Postanschrift!))
SUMMARY:Still Alice - Mein Leben ohne Gestern
URL:https://www.kino-achteinhalb.de/home/archiv/event/336-still-alice-mein-
 leben-ohne-gestern.html
END:VEVENT
END:VCALENDAR
