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DESCRIPTION: \nEintritt: freiVeranstalter: Diakonisches Werk Celle - Arbeit
 skreis Ausländer und das Forum gegen Gewalt und Rechtsextremismus  \nDer F
 ilms handelt von dem Anschlag auf das Münchener Oktoberfest im Jahr 1980\,
  dem schwersten Terroranschlag der deutschen Nachkriegsgeschichte\, das 13
  Todesopfer forderte und 211 Verletzte und der Suche nach Täter und Motiv.
  Mehrere Originalsequenzen aus der Berichterstattung dieser Zeit sind in d
 em Film eingespielt werden. \nDie Behörden verfolgten eine Einzeltäterthes
 e und betrachteten den Fall als erledigt. Herr Chaussy vertrat stets eine 
 andere Meinung und machte es sich zur Lebensaufgabe\, die wahren Hintergrü
 nde herauszubekommen. Um so verblüffender als am 11. Dezember 2014 der Gen
 eralbundesanwalt mitteilte\, dass er die Ermittlungen zum Oktoberfest-Atte
 ntat neu aufrolle.\nAm 02.07. kommt Ulrich Chaussy mit seinem Film „Der Bl
 inde Fleck“ nach Celle und steht nach der Filmvorführung dem Publikum für 
 Fragen und zur Diskussion zur Verfügung.\n \nPolitthriller Deutschland 201
 3Kinostart: 23. Januar.201492 MinutenFSK: ab 12\; fFBW:  besonders wertvol
 l  Produktion: Daniel Harrich\, Danuta Harrich-Zandberg    Regie: Daniel H
 arrich     Buch: Daniel Harrich\, Ulrich Chaussy    Kamera:  Walter Harric
 h\, Tobias Corts    Musik:  Ian Honeyman    Schnitt:  Georg Michael Fische
 r    Darsteller: Benno Fürmann (Ulrich Chaussy)\, Nicolette Krebitz (Lise 
 Chaussy)\, Heiner Lauterbach (Dr. Hans Langemann)\, August Zirner (Meier)\
 , Jörg Hartmann (Werner Dietrich)\, Udo Wachtveitl (Werner Winter)\, Miros
 lav Nemec (Dr. Kurt Rebmann)\, Anna Grisebach (Gisela Lehmann)\, Simone Ka
 bst (Birgit Wenzel)\, Wowo Habdank (Dieter Wenzel)\, Tessa Mittelstaedt (M
 argot Köhler)\, Isolde Barth (Josephine Angerer)\, Ekki Belle (Jan Wittman
 n)\, Walter Hess (Gerhard Kiefer)    Filmhomepage\, Wikipedia\, alle Daten
  zum Film auf Filmportal.de  Pressespiegel  \nKurzkritik Filmdienst\nDrei 
 Jahre nach dem Anschlag auf das Münchner Oktoberfest am 26. September 1980
  recherchiert ein Redakteur des Bayrischen Rundfunks die Hintergründe der 
 Tat. Er kommt zu dem Schluss\, dass der mutmaßliche Einzeltäter nur im Auf
 trag einer rechtsterroristischen Gruppe gehandelt haben kann. Spannender\,
  engagierter und gut gespielter Politthriller\, der ohne Spekulation auf d
 er Basis unanfechtbarer Fakten argumentiert\, auch wenn die wahren Drahtzi
 eher – ganz im Sinne eines Verschwörungsthrillers – nicht benannt werden k
 önnen. Dabei ziehen die Filmemacher auch eine Parallele zum aktuellen NSU-
 Prozess. - Ab 14\nTrailer:{youtube}aWOmwfhZUMU{/youtube}\nausführliche Kri
 tik Filmdienst\nFreitag\, 26. September 1980\, eine Woche vor den Bundesta
 gswahlen. Am Haupteingang des Münchner Oktoberfests explodiert um 22.19 Uh
 r eine Bombe. 13 Menschen sterben\, mehr als 200 werden verletzt. Unter de
 n Toten ist auch der 21-jährige Geologiestudent Gundolf Köhler aus Donaues
 chingen\, der die Bombe zündete und Mitglied der Wehrsportgruppe Hoffman w
 ar. Doch dann fliegt der bayerische Ministerpräsident und Kanzlerkandidat 
 Franz Josef Strauß aus Bonn ein. „Lassen Sie sich gefälligst etwas einfall
 en!“\, schnauzt er den Staatsschutzchef Hans Langemann an\, der zu Beginn 
 des Films noch darüber referiert hatte\, dass bei politisch motivierten At
 tentaten Einzeltäter immer als Bauernopfer vorgeschoben werden und sich di
 e Strippenzieher nur selten ausmachen lassen. Langemann führt hinter verst
 eckten Türen einige Telefonate\, und dann steht für Polizei und Staatsschu
 tz fest: Köhler ist allein verantwortlich für die Tat\, eine Verbindung zu
 m Rechtsterrorismus lässt sich nicht nachweisen. Drei Jahre später stößt U
 lrich Chaussy\, Redakteur beim Bayerischen Rundfunk\, bei einem Interview 
 mit einem Opferanwalt auf Ungereimtheiten. Er trifft sich mit Zeugen\, fäh
 rt nach Donaueschingen und erhält Hilfe von einem ungenannten Informanten\
 , der ihn mit Akten versorgt. Chaussy kniet sich immer tiefer in den Fall.
  Bis es sogar seiner schwangeren Frau zuviel wird. Politthriller\, die in 
 Form der kriminalistischen Recherche Macht hinterfragen und dabei Missbrau
 ch\, Korruption und Unterdrückung aufdecken\, waren bislang stets eine Stä
 rke des italienischen und französischen Kinos. Dass nun der Regisseur Dani
 el Harrich einen dezidiert politischen Film aus Deutschland gemacht hat\, 
 der Machtmissbrauch von Politikern und Eigeninteressen von Geheimdiensten 
 hinterfragt\, ist deshalb mehr eine Überraschung. Harrich treibt besonders
  zu Beginn seine Erzählung voran. Er stellt den Anschlag nicht nach\, sond
 ern begnügt sich mit grobkörnigem Nachrichtenmaterial\, das vor allem die 
 Arbeit von Polizei und Feuerwehr zeigt. Nach einer Viertelstunde springt d
 er Film dann ins Jahr 1983 und konzentriert sich von da an auf Chaussys Re
 cherchen\, die nur gelegentlich von Szenen aus seinem Privatleben unterbro
 chen werden. Die Antworten\, die der Journalist erhält\, sind eindeutig\, 
 die Fakten unanfechtbar\, von Spekulationen Chaussys – das sieht Harrich g
 enauso – kann also keine Rede sein. Die Motive von Politik und der Geheimd
 ienst bleiben allerdings vage. Ob die Öffentlichkeit 1980 bewusst in die I
 rre geführt wurde\, lässt sich nicht mit Sicherheit sagen. Dass sich die E
 rmittlungen immer mehr ins Ungreifbare entziehen\, erinnert an Francesco R
 osis „Die Macht und ihr Preis“ . Die wahren Drahtzieher sind im Labyrinth 
 der Macht nicht auszumachen. Überdies gilt: Wer zuviel weiß\, lebt gefährl
 ich. Der Informant hingegen\, mit dem sich Chaussy in düsteren Tiefgaragen
  trifft\, legt eine Schneise zum Hollywoodkino\, zu Alan J. Pakulas „Die U
 nbestechlichen“  und Deep Throat. Keine schlechten Referenzen\, auch wenn 
 „Der blinde Fleck“ nicht das große Kino ist wie seine Vorbilder. Harrich l
 ässt keinen Zweifel daran\, dass die Ereignisse von damals auch heute noch
  brisant sind\, nicht nur wegen der für ihn unabgeschlossenen Ermittlungen
 \, sondern auch wegen des NSU-Prozesses. „Damals\, 1980\, waren die weitge
 hend gleichen Mechanismen des Wegschauens\, des Ausblendens\, des nicht wa
 hrhaben Wollens bereits voll entwickelt\, die wir jetzt im Fall NSU mit Er
 schrecken und Scham erkennen“\, lässt er Chaussy\, quasi als Essenz des Fi
 lms\, in einer Radiosendung resümieren. Dass Harrich und Chaussy mit ihrem
  Film die Hoffnung verbinden\, dass die Staatsanwaltschaft die Ermittlunge
 n wieder aufnehme\, zeugt von ihrem Engagement\, dass sie mit „Der blinde 
 Fleck“ in einen packenden Politthriller gekleidet haben.  Michael Ranze\, 
 FILMDIENST 2014/2 \n  https://www.kino-achteinhalb.de/home/archiv/event/33
 4-der-blinde-fleck-das-oktoberfestattentat-anschließend-filmgespräch-mit-d
 em-drehbuchautor-ulrich-chaussy.html
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LOCATION:Kino achteinhalb (Hannoversche Straße 30E\, 29221 Celle\, Deutschl
 and (nicht Postanschrift!))
SUMMARY:Der blinde Fleck - Das Oktoberfestattentat   (anschließend Filmgesp
 räch mit dem Drehbuchautor Ulrich Chaussy)
URL:https://www.kino-achteinhalb.de/home/archiv/event/334-der-blinde-fleck-
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