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DESCRIPTION:Eintritt: 5\,00 €\nDetektivfilm Komödie Literaturverfilmung USA
  2014Kinostart: 12. Februar 2015148 MinutenFSK: ab 16\; f\nRegie/Buch/Prod
 uktion: Paul Thomas Anderson  (u.a.: Last Exit Reno\, Magnolia\, Punch-Dru
 nk Love\, There Will Be Blood\, The Master)Im Jahre 2004 belegte Anderson 
 Platz 24 auf der Liste der vierzig besten Regisseure der Zeitung The Guard
 ian. 2007 wählte ihn Total Film auf Platz 20 der größten Regisseure aller 
 Zeiten\, während ihn das American Film Institute als „einen von Amerikas m
 odernen Filmemeistern“ bezeichnete. 2011 stufte Entertainment Weekly ihn a
 ls den zehntgrößten derzeit arbeitenden Regisseur ein und bezeichnete ihn 
 als „einen der dynamischten Regisseure der letzten zwanzig Jahre“. Im folg
 enden Jahr platzierte The Guardian ihn auf Platz 1 auf ihrer Liste der 23 
 besten derzeitigen Filmregisseure der Welt und gab an: „Seine Hingabe an s
 eine Kunst hat sich verschärft und mit seiner Verachtung für PR und Berühm
 theit macht ihn das zum überzeugendsten Filmemacher seiner Generation.“\nV
 orlage: Thomas Pynchon (Roman 'Inherent Vice' / 'Natürliche Mängel')    Ka
 mera: Robert Elswit    Musik: Jonny Greenwood    Schnitt:  Leslie Jones   
 Darsteller:  Joaquin Phoenix (Larry 'Doc' Sportello)\, Josh Brolin (Lt. De
 t. 'Bigfoot' Bjornsen)\, Owen Wilson (Coy Harlingen)\, Reese Witherspoon (
 Penny Kimball)\,Reese Witherspoon\, den meisten bekannt aus 'Natürlich blo
 nd'\, spielte die Hauptrolle in 'Der große Trip - Wild'\, der vor drei Woc
 hen bei uns lief.\n Katherine Waterston (Shasta Fay Hepworth)\, Benicio De
 l Toro (Sauncho Smilax)\, Martin Short (Dr. Rudy Blatnoyd)\, Jena Malone (
 Hope Harlingen)\, Joanna Newsom (Sortilège)\, Eric Roberts (Mickey Wolfman
 n)\, Hong Chau (Jade)\, Michael Kenneth Williams (Tariq Khalil)\, Martin D
 onovan (Crocker Fenway)\, Jeannie Berlin (Tante Reet)\, Serena Scott Thoma
 s (Sloane Wolfmann)\, Jefferson Mays (Dr. Threeply)\, Peter McRobbie (Adri
 an Prussia)\, Maya Rudolph (Petunia Leeway)\nFilmhomepage\, WIKIPEDIA\; Ul
 rich Kriest\, Deutschlands härtester Filmkritiker\, gibt dem Film 9 von 10
  Punkten\, was sehr selten vorkommt: Filmgazette   Pressespiegel \nKurzkri
 tik Filmdienst\nEin kalifornischer Hippie-Detektiv wird im Jahr 1970 in ei
 nen labyrinthischen Fall mit diversen Entführungen\, Morden\, Drogendelikt
 en und Verschwörungen hineingezogen. Seine Drogensucht erschwert die Ermit
 tlungen ebenso wie die Rivalität mit einem anhänglichen Polizei-Lieutenant
 . Ein überzogener Kiffer-Noir nach einem Roman von Thomas Pynchon\, der se
 in schräges Figurenarsenal in ein irrwitziges Szenario voller comichafter 
 Gags stürzt. Das Fehlen von Handlungslogik und einer tiefergehenden Ausleu
 chtung der zeitgeschichtlichen Hintergründe gehört dabei ausdrücklich zum 
 Programm des zitatenreichen\, äußerst vergnüglichen Films. - Sehenswert ab
  16.\nTrailer:{youtube}c1OgO1MnHkk{/youtube}\n \nausführliche Kritik Filmd
 ienst\n\nZum Job eines ordentlichen Privatdetektivs gehört es\, sich geleg
 entlich in dunklen Gassen mit dubiosen Gestalten zu treffen. So viel ist s
 elbst Larry „Doc“ Sportello bewusst\, der im Jahr 1970 in Los Angeles als 
 Schnüffler arbeitet\, obwohl er im Grunde viel lieber als Hippie am Strand
  leben würde: sorglos und ohne viel mehr als Luft\, Liebe und – vor allem 
 – immer genug Drogen. Zumindest darauf verzichtet er bei seiner Detektivar
 beit niemals\, auch wenn die Dauerdröhnung sein Warnsystem vor Gefahren na
 hezu komplett ausschaltet und ihm häufige Wahrnehmungslücken beschert.Der 
 dichte Nebel\, den Paul Thomas Anderson in dieser Szene von „Inherent Vice
  – Natürliche Mängel“ wabern lässt\, mag daher auch ein Abbild von Docs ne
 belverhangenem Geist sein – in jedem Fall fügt er sich perfekt in ein stil
 volles Film Noir-Zitat ein: Eine mysteriöse Asiatin hat den Detektiv hinte
 r einen zwielichtigen Club geführt und das Feld dann einem Unbekannten übe
 rlassen. Der stellt sich als genau jener Mann heraus\, den Doc finden soll
 \, ein Ex-Saxophonspieler und Ex-Junkie. Doch wie jedes andere Mal\, wenn 
 in diesem Film ein Rätsel gelöst wird\, taucht sofort ein größeres auf: Ha
 t der Verschwundene seinen Tod vorgetäuscht\, um gegen die Kriegspolitik d
 er Regierung zu kämpfen\, oder will er nur genau diesen Eindruck erwecken 
 und ist in Wahrheit ein FBI-Spitzel? Und was genau ist seine Rolle in der 
 gewaltigen Verschwörung\, die Doc dunkel ahnt\, aber selbst bei klareren V
 erstand kaum je begreifen könnte?„Ich weiß nicht\, was ich gerade gesehen 
 habe“\, lautet das Fazit des Detektivs nach dieser Szene\, und als Zuschau
 er ist man ihm nur um so viel voraus\, dass man sich sagen kann\, dass es 
 darauf in einer Adaption eines Thomas-Pynchon-Romans auch gar nicht ankomm
 t. Getreu der Vorlage ist Andersons Film eine verspielte Mischung untersch
 iedlichster Stilformen und Ausdrucksmittel\, die sich zu einer höchst unte
 rhaltsamen\, aber auch reichlich irrwitzigen Noir-Variante verbinden\, die
  Dashiell Hammett ähnlich viel verdankt wie den Kiffer-Komödien von Cheech
  &amp\; Chong. Wie schon in „Boogie Nights“  hat Anderson die 1970er-Jahre
  als schillernde Epoche rekonstruiert\, deren zeitgeschichtliche Gegebenhe
 iten von der Hippie-Kultur über den Vietnamkrieg bis zum Kommunistenhass a
 llerdings nur durch die verzerrte Wahrnehmung seiner Hauptfigur vorgeführt
  werden. Joaquin Phoenix’ Doc Sportello wirkt mit zerzaustem Lockenhaar\, 
 riesigen Koteletten\, Strohhut und Sandalen\, als habe man ihm im Drogenra
 usch eine Detektiv-Lizenz aufs Auge gedrückt\, aus der er nun das Beste zu
  machen versucht.Docs Ansätze von Professionalität bleiben jedoch spärlich
  im Vergleich zu den zahllosen Momenten\, in denen Phoenix mit einem wunde
 rbaren Ausdruck des Nichtbegreifens um sich blickt. Was nur allzu verständ
 lich ist: Die Bitte einer früheren Freundin\, ihren reichen Liebhaber zu b
 eschützen\, mündet in einen wahrhaft labyrinthischen Fall\, bei dem sowohl
  die Ex als auch ihr reicher Freund von der Bildfläche verschwinden\, dess
 en Leibwächter ermordet wird und irgendwie auch abgehalfterte Filmstars\, 
 ausgerissene Bürgerstöchter\, Baseballschläger schwingende Profikiller\, p
 aramilitärische Nazis und drogenabhängige Zahnärzte mit drinhängen. Das Ve
 rhalten der offiziellen Gesetzesvertreter befeuert Docs Paranoia zusätzlic
 h: Eine befreundete Staatsanwältin – gespielt von Reese Witherspoon als kö
 stlich verbissene Jane-Fonda-Doppelgängerin – entzieht sich ihm\, und dem 
 FBI sind die Verschwundenen völlig egal\, während ihn sein alter Widersach
 er „Bigfoot“ Bjornsen vom LAPD zum Mordverdächtigen erklärt.An diesem von 
 Josh Brolin mit großartiger Bärbeißigkeit dargestellten Bullen\, der Doc z
 u seinem Vergnügen nach Feierabend am Telefon als „Hippie“ beschimpft und 
 ihm regelmäßig die Tür eintritt\, zeigt sich am deutlichsten\, dass Anders
 on die Welt von „Inherent Vice“ mit fleischgewordenen Comic-Figuren bevölk
 ert hat. Entsprechend deftig und absurd sind die zahlreichen visuellen und
  verbalen Gags\, mit denen der Regisseur in Erinnerung ruft\, dass bereits
  „Boogie Nights“ eine ähnlich abstruse – und ähnlich komische – Drogenszen
 e beinhaltete und dass er bei „Punch-Drunk Love“  als erster Filmemacher d
 ie Brachialkomik von Adam Sandler für ein anspruchsvolles Szenario zunutze
  machte. Dementsprechend wird Docs Geschichte auch nicht von einer lakonis
 chen „Hardboiled“-Männerstimme erzählt\, sondern mit dem schrillen Organ s
 einer Hippie-Freundin Sortilège\; die Möglichkeit\, dass all der Irrsinn i
 n „Inherent Vice“ nur eine weitere Drogenhalluzination sein könnte\, wird 
 dadurch noch wahrscheinlicher. Was letztlich aber keine große Rolle spielt
 \, denn Andersons Film-Noir-Parodie ist vor allem eins: ein Riesenspaß.  M
 arius Nobach\, FILMDIENST 2015/3     \n https://www.kino-achteinhalb.de/ho
 me/archiv/event/322-inherent-vice-natürliche-mängel.html
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DTEND:20150403T203000Z
LOCATION:Kino achteinhalb (Hannoversche Straße 30E\, 29221 Celle\, Deutschl
 and (nicht Postanschrift!))
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