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DESCRIPTION:Eintritt: 5\,00 €\nUSA 2014Kinostart: 29. Januar 2015120 Minute
 nFSK: ab 12\; f Regie/Buch/Produktion: Alejandro González Iñárritu    (u.a
 . Amores Perros\, 21 Gramm\, Babel)Kamera: Emmanuel Lubezki    Musik: Anto
 nio Sanchez    Schnitt: Douglas Crise\, Stephen Mirrione  \n  Darsteller: 
 Michael Keaton (Riggan)\, Zach Galifianakis (Jack)\, Edward Norton (Mike)\
 , Andrea Riseborough (Laura)\, Amy Ryan (Sylvia)\, Emma Stone (Sam)\, Naom
 i Watts (Lesley)\, Lindsay Duncan (Tabitha)\, Merritt Weaver (Annie)\, Jer
 emy Shamos (Ralph)\, Bill Camp (Crazy Man)\, Damian Young (Gabriel)    Aus
 zeichnungen:Alejandro González Iñárritu\, Oscar 2015\, Bester FilmJohn Les
 her\, Oscar 2015\, Bester FilmJames W. Skotchdopole\, Oscar 2015\, Bester 
 FilmAlejandro González Iñárritu\, Oscar 2015\, Beste RegieAlejandro Gonzál
 ez Iñárritu\, Oscar 2015\, Bestes OriginaldrehbuchNicolás Giacobone\, Osca
 r 2015\, Bestes OriginaldrehbuchAlexander Dinelaris\, Oscar 2015\, Bestes 
 OriginaldrehbuchArmando Bo\, Oscar 2015\, Bestes OriginaldrehbuchEmmanuel 
 Lubezki\, Oscar 2015\, Beste Kamera \nweitere Auszeichnungen und Nominieru
 ngen\n \nFilmhomepage\, WIKIPEDIA\, Filmgazette 1\, Filmgazette 2\, Progra
 mmkino.de\,  EPD-Film     Pressespiegel\, ZDF-Videokritik: 'Neu im Kino'\n
 Kurzkritik Filmdienst\nEin ehemaliger Superhelden-Darsteller will als Thea
 terregisseur am Broadway eine neue Karriere starten\, doch kurz vor der Pr
 emiere einer Raymond-Carver-Adaption scheinen sich Kollegen\, Kritiker\, s
 eine rebellische Tochter sowie sein eigenes „Superhero“-Alter Ego gegen ih
 n verschworen zu haben. Das virtuos inszenierte Drama entfacht einen schwa
 rzhumorigen „Kultur“-Krieg zwischen alten und neuen Medien\, Kunst und Ent
 ertainment\, Hoch- und Popkultur\, bei dem sich die Kamera ohne sichtbare 
 Schnitte an die Fersen der Figuren heftet. Die glänzend besetzte Showbiz-S
 atire brennt ein Feuerwerk an scharfzüngigen Dialogen ab\, wobei stets exi
 stenzielle Konflikte um die Angst vor dem Scheitern\, dem Altwerden oder d
 er Marginalisierung aufscheinen. - Sehenswert ab 16.\nTrailer1:{youtube}ZB
 bASNffguw{/youtube}Trailer 2 :{youtube}X_K1m-fLtjA{/youtube}\n \nausführli
 che Kritik Filmdienst\n\nEine kurze Pause an der frischen Luft zwischen zw
 ei Auftritten endet für Schauspieler Riggan Thompson unversehens in einem 
 hochnotpeinlichen Spießrutenlauf. Der Hintereingang des Broadway-Theaters\
 , in dem der ehemalige Filmstar sein Debüt als Theaterregisseur und Hauptd
 arsteller gibt\, lässt sich leider nicht von außen öffnen. Und dann klemmt
  auch noch ein Zipfel seines Bademantels in der Tür fest. Riggan muss in w
 enigen Minuten wieder auf der Bühne stehen. Was tun? Kurz entschlossen str
 eift er den Bademantel ab und sprintet in Unterhosen Richtung Haupteingang
 . Leider führt der Weg aus der dunklen Gasse hinter dem Theater auf den he
 ll erleuchteten\, von Menschen übersäten Times Square. Da Riggan früher al
 s Superhelden-Darsteller äußerst populär war\, wird er natürlich schnell e
 rkannt\, und flugs werden Kameras und Handys gezückt\, um den „Walk of Sha
 me“ des Mimen festzuhalten und via soziale Netzwerke zum Medienereignis zu
  machen.Die kleine Szene ist einer der ironischen Höhepunkte von Alejandro
  González Iñárritus schwarzhumoriger Farce: Riggan\, der verzweifelt versu
 cht\, durch die Profilierung als ernsthafter Theaterkünstler seinen Karrie
 reknick nach dem Ausstieg aus dem „Birdman“-Filmfranchise wettzumachen\, g
 iert nach Aufmerksamkeit und Anerkennung\; allerdings schwebt ihm eher ein
 e positive Rezension seiner Adaption einer Raymond-Carver-Geschichte in de
 r New York Times vor\, nicht der Internet-Hype\, den sein peinlicher Unter
 hosen-Auftritt auslöst – Facebook &amp\; Co. sind die Domäne seiner rebell
 ischen Tochter\, die ihrerseits die traditionellen Medien für irrelevant e
 rklärt. Das aber ist nicht der einzige Frust\, den Riggan im Zuge seines T
 heaterprojekts wegstecken muss. Die Zeit vor und während der Premiere ist 
 ein einziges Katastrophenszenario\, nicht zuletzt wegen Riggans Spannungen
  mit Familienmitgliedern\, Kollegen und Journalisten. Besonders zu schaffe
 n macht ihm sein arroganter Co-Star Mike\, der ständig versucht\, sich in 
 den Vordergrund zu spielen. Außerdem bekommt Riggan in kleinen\, ins Surre
 ale spielenden Einschüben auch noch Gegenwind von seinem eigenen Superheld
 en-Alter Ego Birdman\, das für Riggans neue Karriereentscheidungen nur Ver
 achtung übrig hat. Seriöse\, traditionsreiche Kunst versus massentaugliche
  Franchise-Filme\, Printmedien versus Internet\, hart erarbeiteter Ruhm ve
 rsus Celebrity-Hype\, Egotrip versus Teamarbeit: Iñárritus „Birdman“ ist e
 in Kultur-Kriegsfilm. Und er ist so inszeniert\, dass sich dieser Krieg ga
 nz handgreiflich anfühlt\; nicht bloß in der Szene\, in der Michael Keaton
  als Riggan seinen Mitakteur und Konkurrenten Edward Norton mit einer zusa
 mmengerollten Zeitung prügelt. Die bewegliche Kamera\, die wie in einer ei
 nzigen Plansequenz durch die klaustrophobischen Räume und Flure des Theate
 rs und der umliegenden Straßen wandert\, geht auf fast übergriffige Weise 
 auf Tuchfühlung mit den Protagonisten\, heftet sich aufdringlich an ihre F
 ersen. Selbst die anderen Figuren\, vor allem die Theaterleute\, mit denen
  Riggan zusammenarbeitet\, scheinen im Umgang miteinander offensichtlich k
 ein Gespür für so etwas wie „personal space“ zu kennen und rücken sich rüc
 ksichtslos-aggressiv permanent auf die Pelle. Dazu hämmert immer wieder ha
 rter Percussion-Jazz auf das Geschehen ein. Neben seiner bestechend-sugges
 tiven Inszenierung zeichnen „Birdman“ ein exzellentes Dialog-Drehbuch und 
 brillante Darsteller aus – allen voran Michael Keaton\, dessen Star-Person
 a als „Ex-Batman“ der Film kongenial nutzt. Auch ohne offensichtliche Schn
 itte gelingt Iñárritu dabei einmal mehr eine fesselnde\, diesmal außerdem 
 noch urkomische Montage verschiedener miteinander verschränkter Schicksale
  und Figurenperspektiven. So bissig die Satire auf übergroße Egos und Eite
 lkeiten im Showbiz-Milieu dabei mitunter auch ausfällt\, verliert die Insz
 enierung doch nie den menschlichen Kern der Figuren und ihrer Geschichten 
 aus den Augen: Anders als in David Cronenbergs Hollywood-Farce „Maps to th
 e Stars“ verströmen die Protagonisten bei aller Überdrehtheit hier nichts 
 Monströses: den Abgrund des Scheiterns\, des Alterns\, der Einsamkeit\, üb
 er dem der ehemalige „Birdman“ Riggan wie ein Ikarus schwebt\, fürchten ni
 cht nur die Showbiz-Leute.   Felicitas Kleiner\, FILMDIENST 2015/2      \n
  https://www.kino-achteinhalb.de/home/archiv/event/320-birdman-oder-die-un
 verhoffte-macht-der-ahnungslosigkeit.html
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LOCATION:Kino achteinhalb (Hannoversche Straße 30E\, 29221 Celle\, Deutschl
 and (nicht Postanschrift!))
SUMMARY:Birdman  - oder die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit
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