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DESCRIPTION:Sorry\, wir haben glatt übersehen\, dass der Film auch im Kamme
 r lief.\nEintritt: 5\,00 €\nUSA 2014Kinostart: 15. Januar 2015116 MinutenF
 SK:  ab 12\; f   Regie: Jean-Marc Vallée     Buch:  Nick Hornby    Vorlage
 : Cheryl Strayed (Memoiren 'Wild: From Lost to Found on the Pacific Crest 
 Trail')    Kamera: Yves Belanger      Darsteller: Reese Witherspoon (Chery
 l Strayed)\, Laura Dern (Bobbi)\, Thomas Sadoski (Paul)\, Michiel Huisman 
 (Jonathan)\, Gaby Hoffmann (Aimee)\, Kevin Rankin (Greg)\, W. Earl Brown (
 Frank)\, Mo McRae (Jimmy Carter)\, Keene McRae (Leif)Verleih:Fox KDM Scope
 \, 229.962 Zuschauer in 8 WochenFBW:  besonders wertvoll \nFilmhomepage\, 
 WIKIPEDIA\,  Programmkino.de\,  Kein SpaziergangPressespiegel\nDIE ZEIT: K
 ein Spaziergang Bloß ein weiterer Fall der Pilgeritis? Nein\, die Verfilmu
 ng von Cheryl Strayeds Bestseller 'Der große Trip – Wild' ist ein Melodram
  im besten Sinne.\n  \nKurzkritik Filmdienst\nNach desaströsen Lebenserfah
 rungen\, dem Tod ihrer Mutter und der an ihrer Heroinsucht zerbrochenen Eh
 e lässt eine junge US-Amerikanerin alles hinter sich und wandert zu Fuß au
 f dem „Pacific Crest Trail“ monatelang durch den Westen der USA. Auf diese
 r Tour will die Aussteigerin ihre Gedanken und ihr Leben wieder ordnen. Ob
 wohl sie auf die enormen Strapazen nicht vorbereitet ist\, meistert sie al
 le Herausforderungen und Rückschläge. Das auf einem realen Erfahrungsberic
 ht beruhende Drama einer Selbstfindung verzichtet zwar nicht ganz auf die 
 Strukturen einer klassischen Erlösungsgeschichte\, überzeugt aber dank sei
 ner nüchternen\, gleichwohl auch humorvollen Inszenierung. - Ab 12.\nTrail
 er:{youtube}apDjF1jxKxw{/youtube}\n \nausführliche Kritik Filmdienst\n\nEs
  beginnt mit einer Scheinidylle\, einer der wenigen Panorama-Totalen\, in 
 denen Regisseur Jean-Marc Vallée die Kamera von Yves Bélanger tatsächlich 
 in der erhabenen Schönheit der Natur und der Berggipfel schwelgen lässt. W
 enn da nur dieses Stöhnen nicht wäre: Die Blickrichtung wechselt\, Reese W
 itherspoon ächzt sich ins Bild\, schwitzend\, ungeschminkt\, mit einem rie
 senhaften Rucksack auf dem Rücken\, den ein Mitreisender so liebevoll wie 
 treffend „Monster“ getauft hat. In wenigen Minuten wird sie einen Zehennag
 el und beide Wanderstiefel verlieren. Dann geht es eben mit notdürftig von
  Klebeband zusammengehaltenen Sandalen weiter.Diese Episode ist auf der Le
 inwand sogar noch ein wenig drastischer ausgemalt als in der Buchvorlage v
 on Cheryl Strayed\, die darin ihre Erfahrungen während einer Tausend-Meile
 n-Wanderung auf dem Pacific Crest Trail niederschrieb\, der von Süden nach
  Norden beinahe die ganzen USA durchzieht. Witherspoon hat sich die Rechte
  an dem Stoff direkt nach Veröffentlichung gesichert und fungiert nach „Go
 ne Girl“ (fd 42 615) zum zweiten Male auch als Produzentin eines Kinofilms
 . In der großen Einsamkeit\, die Cheryl Strayed durch Steppe\, Schnee und 
 Wälder begleitet hat\, ist Witherspoon dazu verdammt\, die Erzählung zu tr
 agen – und sie tut dies mit einem angenehmen Understatement\, das keine er
 zwungene mimische Sparsamkeit ist und keine aufgesetzte Natürlichkeit: Che
 ryl Strayed wandert\, sie begegnet kurzfristigen Gefährten und der einen o
 der anderen Bedrohung\, sie isst\, schläft\, schlägt sich mit ihrem Zelt h
 erum und holt an den Raststationen gelegentlich Pakete ab\, die eine Freun
 din oder ihr Ex-Mann ihr dorthin schicken.Körperlich also ist dieser Trip 
 so anstrengend wie schlicht. Und auch wenn eine solche Reise offensichtlic
 h nie ganz ohne Selbstfindungspathos zu haben ist\, bleibt die Erzählung d
 ennoch auffällig materialistisch. Der britische Bestseller-Autor Nick Horn
 by hat in seinem mit fein nuanciertem Alltagshumor versetzten Drehbuch die
  Rückblenden in Strayeds Vergangenheit nicht chronologisch angeordnet\, so
 ndern als vereinzelte Erinnerungsblicke\, die sich erst spät zu einer kohä
 renten Geschichte fügen. Um Strayeds Mutter\, mit zupackendem Charme von d
 er für diese Rolle im Grunde viel zu jungen Laura Dern gespielt\, kreisen 
 Strayeds Erinnerungen\, und um eine Zeit\, in der sie nichts ausgelassen h
 at\, was die Männerwelt und die Drogen zu bieten hatten. Nach ihrer Scheid
 ung entscheidet sie sich für ihren neuen Nachnamen: die vom Weg Abgekommen
 e.So hält der Film sich lange mit den gängigen Ursache-Wirkungs-Schemata z
 urück\, um am Ende dann trotzdem auf eine klassische Enthüllungs- und Erlö
 sungsgeschichte zuzulaufen\, die seltsam behauptet wirkt. Gerade das aber 
 ist für die Inszenierung ein Glücksfall\, weil Regie wie Kamera gezwungen 
 sind\, Bilder für einen inneren und für einen mit diesem inneren verschlun
 genen äußeren Prozess zu finden. So bleibt die Vergangenheit der Figur tro
 tz allem unübersichtlich\, die natürliche Umgebung präsentiert sich einige
 rmaßen schmucklos\, Punkte\, an denen eine metaphysische Verquasung anknüp
 fen könnte\, gibt es nicht. Und musikalisch mischt sich „El Condor Pasa“ v
 on Simon &amp\; Garfunkel mit Leonard Cohen\, Bruce Springsteen und dem Co
 wboy-Klassiker „Red River Valley“\, der auf Cheryl Strayeds Reise eine gew
 altige Rolle spielt. Jean-Marc Vallée\, der mit Yves Bélanger schon „Dalla
 s Buyers Club“ gedreht hat\, ebenfalls ein Film mit einem widerspenstigen\
 , zweifelhaften Helden\, begibt sich immer wieder an die Grenze des Kitsch
 es – um genau von dort mit großer Geschmackssicherheit und Souveränität wi
 eder abzubiegen.  Tim Slagman\, FILMDIENST 2015/1    \n https://www.kino-a
 chteinhalb.de/home/archiv/event/319-der-große-trip-wild.html
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 and (nicht Postanschrift!))
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