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DESCRIPTION:Die Bühnenfassung des Romans 'Im Westen nichts Neues' des deuts
 chen Schriftstellers Erich Maria Remarque hat am Donnerstag\, den 22. Janu
 ar\, Premiere im Schlosstheater. Gespielt wird unweit vom Kino achteinhalb
  in der Halle 19. Wir nehmen dies zum Anlass\, die legendäre Erstverfilmun
 g des Romans zu zeigen. \nEintritt frei\nUSA 1930 (ALL QUIET ON THE WESTER
 N FRONT)Deutsche Erstaufführung am 4.12.1930 im Berliner Mozartsaal am Nol
 lendorfplatz 133 MinutenFSK: 12\; fFBW: Prädikat wertvoll (nur wertvoll - 
 lächerlich und typisch für die Zeit)Produktion: Carl Laemmle jr.    Regie:
  Lewis Milestone    Buch: Del Andrews\, Maxwell Anderson\, George Abbott\,
  Lewis Milestone (ungenannt)    Vorlage: Erich Maria Remarque (Roman)    K
 amera: Arthur Edeson\, Karl Freund (ungenannt)    Musik: David Broekman   
  Schnitt: Edgar Adams\, Milton Carruth    Darsteller: Lew Ayres (Paul Bäum
 ler)\, Louis Wolheim (Katczinsky)\, John Wray (Himmelstoss)\, Slim Summerv
 ille (Tjaden)\, Russell Gleason (Müller)\, William Bakewell (Albert)\, Sco
 tt Kolk (Leer)\, Ben Alexander (Kemmerich)\, Harold Goodwin (Detering)\, B
 eryl Mercer (Pauls Mutter)\, Raymond Griffith (Gérard Duval)\, Edmund Bree
 se (Herr Meyer)\, Edwin Maxwell (Herr Bäumer)\, Fred Zinnemann\, Robert Pa
 rrish    Auszeichnungen:Carl Laemmle jr.\, Oscar 1930\, Bester FilmLewis M
 ilestone\, Oscar 1930\, Beste Regie\nWIKIPEDIA\nKurzkritik Filmdienst\nDas
  Schicksal des jungen Paul Bäumler und dessen Verstrickung in das Grauen d
 es Kriegs: seine Konflikte\, Skrupel und Ängste und schließlich sein banal
 er Tod auf dem Schlachtfeld kurz vor Kriegsende. Dazwischen Heimatszenen i
 m Kontrast zu Trommelfeuer und blutigen Schlachten. Der wohl bedeutendste 
 und ehrlichste Antikriegsfilm der USA - eine realistische Abrechnung mit d
 em Ersten Weltkrieg. In Deutschland zu seiner Zeit von nationalen und fasc
 histischen Kreisen verunglimpft\, zensiert und verstümmelt\, wurde der Fil
 m zunächst 1983/84 vom ZDF nach der Urfassung rekonstruiert und neu synchr
 onisiert. Eine zusätzlich um weitere Teile (im O.m.d.U.) 1995 vom WDR ergä
 nzte Fassung bietet die bis heute letztgültige Rekonstruktion des Films. -
  Sehenswert.\nDie Bücher Erich Maria Remarque wurden in Deutschland als „s
 chädliches und unerwünschtes Schrifttum“ verboten und 1933 öffentlich verb
 rannt.Wikipedia:Auf Antrag der Landesregierungen Thüringens\, Braunschweig
 s\, Sachsens\, Bayerns und Württembergs verbot die Oberste Filmprüfstelle 
 unter der Leitung von Ernst Seeger am 11. Dezember die Vorführung des Film
 s im Deutschen Reich wegen der von ihm ausgehenden „Gefährdung des deutsch
 en Ansehens in der Welt“ und der „Herabsetzung der deutschen Reichswehr“. 
 Der Film habe eine „ungehemmte pazifistische Tendenz“\, und „wenn eine der
 artige Darstellung auf die Menschen treffe\, könne bei der heutigen seelis
 chen Not nicht ausbleiben\, daß Explosionen entstünden.“Dieses Verbot stie
 ß auf heftige Proteste. Namentlich Carl von Ossietzky\, Carl Zuckmayer\, H
 einrich Mann\, Herbert Ihering und Käthe Kollwitz setzten sich für den Fil
 m ein. Erst nach einer Novellierung des Lichtspielgesetzes (Lex Remarque)\
 , die am 31. März 1931 in Kraft getreten war\, wurde der Film am 8. Juni 1
 931 „für bestimmte Personenkreise und in geschlossenen Veranstaltungen“ wi
 eder freigegeben. Am 2. September 1931 erfolgte die allgemeine Wiederzulas
 sung des Films in einer nochmals gekürzten Fassung. Die Produktionsfirma m
 usste sich überdies verpflichten\, „zukünftig auch im Ausland nur noch die
 se von den deutschen Zensurbehörden genehmigte Fassung zu zeigen“. Mit der
  Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde der Film endgültig verboten.
 Entscheidung der Filmoberprüfstelle vom 11. Dezember 1930 gegen die Zulass
 ung und vom 8. Juni 1931 für die Wiederzulassung des Filmes unter besonder
 en Auflagen \n \nUngekürzt (30 Minuten) auf Youtube zu sehen\, die großart
 ige Dokumentation:Geschundenes Zelluloid 'Im Westen nichts Neues' (ARTE) {
 youtube}hPXaag3BqKk{/youtube}\nArte:Der in Hollywood produzierte Antikrieg
 sfilm 'Im Westen nichts Neues' aus dem Jahr 1930 ist eines der großen Werk
 e der Filmgeschichte. Doch wie kaum ein anderer Kinoklassiker wurde er geä
 chtet\, gekürzt\, zensiert\, in Bild und Ton verändertund verboten. Die Do
 kumentation beschäftigt sich mit dem wechselvollen Schicksal und insbesond
 ere der Zensurgeschichte des Filmklassikers.Der Film „Im Westen nichts Neu
 es“ aus dem Jahr 1930 ist eines der großen Werke der Filmgeschichte. Basie
 rend auf Erich Maria Remarques Roman schildert er die Grauen des Ersten We
 ltkriegs aus der Sicht des jungen Soldaten Paul Bäumer. Doch wie kaum ein 
 anderer Kinoklassiker wurde der Antikriegsfilm immer wieder in Bild und To
 n verändert oder ganz verboten. Mit Hilfe von Filmszenen\, Archivmateriali
 en\, Dokumenten und Aussagen von Zeitzeugen beleuchtet der Filmwissenschaf
 tler Hans Beller in seiner Dokumentation die Entstehungsgeschichte des Fil
 ms vor dem politisch-historischen Umfeld und sein Schicksal in einzelnen L
 ändern.So berichtet der damals noch nicht volljährige Hauptdarsteller Lew 
 Ayres von den Dreharbeiten zur ersten Großproduktion mit herausforderndem 
 Zeitthema in Hollywood\, die Carl Laemmles Universal Pictures Corporation 
 von der einfachen Familienunterhaltung wegführen sollte. Die Deutsche Univ
 ersal bemühte sich\, den mit dem Oscar preisgekrönten Erfolg durch eigene 
 Schnitte vor den Angriffen der Militärs\, der Deutschnationalen und schlie
 ßlich der Nationalsozialisten zu bewahren.Vergeblich\, denn nach der begei
 stert aufgenommenen deutschen Premiere am 4. Dezember 1930 im Berliner Moz
 artsaal tobte anderntags Gauleiter Joseph Goebbels mit seinen SA-Horden vo
 r und im Lichtspielhaus\, um so das Verbot des Antikriegsfilms zu erreiche
 n. Freiwillige oder auch vom Zensor auferlegte Schnitte im Originalnegativ
  ließen den Film weltweit in immer neuen Fassungen erscheinen. Der Ausbruc
 h des Zweiten Weltkriegs forderte 1939 seinen Tribut in Form einer in Bild
  und Ton aktualisierten Version für das US-Publikum.Zur Zeit des Koreakrie
 ges veränderte man die pazifistische Tendenz durch Synchronisation\; es en
 tstand ein reiner Kriegsfilm. Und im Nachkriegsdeutschland sollten Schleif
 erszenen nach Meinung der Alliierten ebenso wenig vorgeführt werden wie di
 e siebenminütige Kernsequenz des Films\, die Tötung eines französischen So
 ldaten durch Paul Bäumer\; eine Fassung\, die noch bis in die späten 80er 
 Jahre im Verleih war. https://www.kino-achteinhalb.de/home/archiv/event/28
 1-im-westen-nichts-neues-1930.html
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 and (nicht Postanschrift!))
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