BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//https://www.kino-achteinhalb.de///NONSGML kigkonsult.se iCalcreator 2.10.15//
METHOD:PUBLISH
BEGIN:VEVENT
UID:20260819T075909CEST-49334jszv0@https://www.kino-achteinhalb.de/
DTSTAMP:20260819T055909Z
DESCRIPTION:In Kooperation mit dem  Onkologischen Forum Celle e.V.  \nEintr
 itt: frei\nKanada/Spanien\, 2003Kinostart: 4. September 2003106 MinutenFSK
 : ab 6\; fFBW: Prädikat besonders wertvoll\nProduktion: Pedro Almodovar Re
 gie: Isabel Coixet    Buch: Isabel Coixet    Kamera: Jean-Claude Larrieu  
   Musik: Alfonso de Vilallonga    Schnitt: Lisa Jane Robison    \nVerleih:
  Tobis\nDarsteller: Sarah Polley (Ann)\, Scott Speedman (Don)\, Deborah Ha
 rry (Anns Mutter)\, Mark Ruffalo (Lee)\, Leonor Watling (Ann\, die Nachbar
 in)\, Amanda Plummer (Laurie)\, Julian Richings (Dr. Thompson)\, Jessica A
 mlee (Penny)\, Maria de Medeiros (Friseuse)\nKurzkritik Filmdienst\nEine 2
 3-jährige Frau und Mutter zweier Kinder erfährt\, dass sie nur noch kurze 
 Zeit zu leben hat. Sie nutzt die verbleibende Spanne\, um das Leben ihrer 
 Familie für die Zeit nach ihrem Tod zu ordnen\, das Verhältnis zu ihren ei
 genen Eltern ins Reine zu bringen und sich noch einmal zu verlieben. Trotz
  des herausfordernden Themas kein Melodram\, sondern das Porträt einer Fra
 u\, die in einer ausweglosen Situation nicht den Lebensmut verliert und di
 e antizipierte Trauer ihrer Umgebung über die eigene Verzweiflung stellt. 
 Ein ernster\, emotionaler Film\, der letztlich Fragen nach den Grundlagen 
 des Lebens stellt. (Kinotipp der katholischen Filmkritik) - Sehenswert ab 
 16.\nTrailer:{youtube}ZI5-8Tjzbs8{/youtube}\nausführliche Kritik Filmdiens
 t\nEine junge Frau sitzt im Café und schreibt eine lange Liste\, fast wie 
 einen überdimensionalen Einkaufszettel\, denn sie hat viel zu tun\, aber n
 ur noch wenig Zeit. Denn Ann wird bald sterben und will vorher noch ihr Le
 ben regeln – ihr Leben für die Zeit danach\, wenn sie nicht mehr da sein w
 ird.\nIsabel Coixet ist im Spektrum des spanischen Films eine sehr ungewöh
 nliche Erscheinung. Die 41-jährige katalanische Regisseurin Regisseurin br
 achte bereits mit ihrem 1995 gedrehten ersten großen Erfolg „Things I Neve
 r Told You“ den Stil der „american independent“ mit den Elementen des eige
 nwilligen spanischen Autorenfilms zusammen. „Mein Leben ohne mich“ wurde v
 on Pedro Almodóvars Produktionsfirma „El Deseo“ produziert und im kanadisc
 hen Vancouver gedreht. Auch in ihrem vierten Film verbindet Isabel Coixet 
 Elemente des Außergewöhnlichen mit einer liebevollen Alltagsbeobachtung: A
 nn ist eine attraktive junge 23-Jährige\, Mutter zweier reizender Töchter\
 , verheiratet mit einem attraktiven Mann\, der arbeitslos ist und sein Gel
 d mit Nebenjobs verdient. Die Familie lebt in einem gemütlich hergerichtet
 en Wohnwagen in Vancouver. Ann arbeitet als Putzfrau in einem Fitness-Stud
 io. Sie lebt ihr Leben\, zufrieden\, hat nicht alles\, was sie will\, aber
  scheinbar noch unbegrenzt viel Zeit\, um ihre Träume zu verwirklichen. Ei
 nes Tages wird ihr schwindelig. Im Krankenhaus teilt ihr ein verständnisvo
 ller\, aber auch hilfloser Arzt mit\, dass sie an einer unheilbaren Krebse
 rkrankung leidet. Sie beschließt\, keinem etwas davon zu sagen und betrach
 tet ihr Leben und ihre Welt jetzt unter den Vorzeichen des Abschieds: Was 
 wird aus all dem werden\, wenn ich nicht mehr da bin? Was muss ich noch re
 geln\, damit die Menschen\, die ich liebe\, meinen Verlust überstehen? Was
  habe ich selbst in meinem Leben noch nicht gelebt und welche Probleme hab
 e ich noch nicht gelöst?\nSo beginnt Ann ihre lange Liste aller Anliegen\,
  die sie in den nächsten Wochen unbedingt erledigen will: Geburtstagsgrüße
  für ihre Töchter auf Audiokassetten aufnehmen\, für jedes Jahr eine\, bis
  zu dem Tag\, an dem sie volljährig werden\; das gestörte Verhältnis zu ih
 rer Mutter klären\; den Vater im Gefängnis besuchen. Ferner\, eine Liebesa
 ffäre beginnen\, um noch einmal eine andere Liebe als die ihres Mannes ken
 nen zu lernen\, und natürlich für ihren Mann eine Frau zu finden\, die ihm
  eine neue Lebenspartnerin und den Töchtern eine liebevolle Mutter sein ka
 nn. Langsam\, aber sicher arbeitet Ann ihre Liste ab\, nimmt jeden Tag hei
 mlich Geburtstagsgrüße auf\, beginnt eine Affäre mit einem vom Leben enttä
 uschten Einzelgänger\, schließt Freundschaft mit der attraktiven Nachbarin
 \, bringt sie mit ihrem Mann und ihren Kindern zusammen und kämpft fast be
 iläufig darum\, ihren sich stetig verschlimmernden Gesundheitszustand gehe
 im zu halten.\nIsabel Coixets Film ist kein Melodram einer Todkranken\, ni
 cht die sentimentale Inszenierung einer sich täglich steigernden Agonie\, 
 kein moribundes Liebesdrama à la „Love Story“\, sondern ein Film über eine
  Frau\, die gerade aus der Ausweglosigkeit ihrer Situation Lebensmut schöp
 ft. Ein Film über die Frage nach den Grundlagen des Lebens\, nach den letz
 ten Fragen: Was wird aus mir? Was wird aus den Menschen\, die mir lieb sin
 d? Wie habe ich mein Leben gelebt? Coixet wollte mit ihrem Film kein „wehl
 eidiges Drama inszenieren“\, sondern suchte einen Weg „zwischen Lachen und
  Weinen“\, zwischen höchst tragischen Momenten und einer Situationskomik\,
  die sich aus dem Entschluss Anns\, ihre Krankheit zu verheimlichen\, ihr 
 Leben nach außen hin einfach weiterzuführen und dem Wissen des Zuschauers 
 um eben diese Diskrepanz ergibt. Dabei verdrängt die Entscheidung\, die Kr
 ankheit nicht ins Zentrum der Geschichte zu stellen\, stellenweise jedoch 
 die Konfrontation der Protagonistin mit ihrem Tod. Anns beinahe lebensfroh
 e Aktivitäten wirken mitunter irreal: Die Protagonistin stellt die Trauer 
 ihrer Umgebung über ihr Verschwinden weit über ihre eigene Angst und Verzw
 eiflung\, weshalb manch eigentlich rührender Moment zur naiven Harmlosigke
 it gerät\, so als erzähle die Regisseurin nicht die Geschichte einer Sterb
 enden\, sondern die Geschichte einer Todkranken\, die sich vor allem einen
  harmonischen Abschied wünscht – ein Verlassen der Welt in heiterer Unkomp
 liziertheit.  Wolfgang M. Hamdorf\, FILMDIENST 2003/18  https://www.kino-a
 chteinhalb.de/home/archiv/event/280-mein-leben-ohne-mich.html
DTSTART:20150511T173000Z
DTEND:20150511T193000Z
LOCATION:Kino achteinhalb (Hannoversche Straße 30E\, 29221 Celle\, Deutschl
 and (nicht Postanschrift!))
SUMMARY:Mein Leben ohne mich
URL:https://www.kino-achteinhalb.de/home/archiv/event/280-mein-leben-ohne-m
 ich.html
END:VEVENT
END:VCALENDAR
