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DESCRIPTION:Eintritt: 5\,00 €Komödie Großbritannien 2014Kinostart: 30. Okto
 ber 2014120 MinutenFSK: ab 6\; feiertagsfreiRegie: Matthew Warchus    Buch
 : Stephen Beresford    Kamera: Tat Radcliffe    Musik: Christopher Nightin
 gale    Schnitt: Melanie Oliver    Darsteller: Bill Nighy (Cliff)\, Andrew
  Scott (Gethin)\, Dominic West (Jonathan)\, Joseph Gilgun (Mike)\, Paddy C
 onsidine (Dai)\, Imelda Staunton (Hefina)\, Liz White (Margaret Donovan)\,
  George MacKay (Joe)\, Ben Schnetzer (Mark)\, Sophie Evans (Debbie)\, Jess
 ie Cave (Zoe)\, Freddie Fox (Jeff)\, Faye Marsay (Steph)\, Jessica Gunning
  (Sian)Senator über Central\, Scope\, KDM\, 90.000\nFilmhomepage\, Wikiped
 ia\, EPD-Filmmagazin\, Programmkino.de  Pressespiegel  \nKurzkritik Filmdi
 enst\nBedrängt von den Restriktionen der Thatcher-Ära\, kommt ein junger G
 ay-Aktivist in London auf die Idee\, sich mit den Minenarbeitern zu solida
 risieren\, die 1984 gegen die Schließung ihrer Zechen streiken. Wobei nur 
 ein einziger Bergarbeiter-Ort in Wales bereit ist\, sich mit den Homosexue
 llen und ihrer Sammelspende auseinanderzusetzen. Auf einem wahren Schulter
 schluss basierend\, spart die warmherzige Sozialkomödie weder die politisc
 hen Aspekten noch die persönlichen Probleme einer Zeit aus\, in der Vorurt
 eile und die Angst vor AIDS bis tief in die Familien reichten. Geschickt z
 wischen Witz und Sentimentalität pendelnd\, nimmt sich die Inszenierung zu
 rück\, um vom Zusammenhalt im Widerstand gegen erfahrenes Unrecht zu erzäh
 len. - Sehenswert ab 16.\n \nTrailer:{youtube}Z8a2tgLgKXA{/youtube}\nausfü
 hrliche Kritik Filmdienst\n\n„Das ist ja widerlich“\, raunt eine Mutter de
 n jungen Joe an und zieht ihr Kind über den Bürgersteig hinter sich her. „
 Ja“\, stimmt Joe reflexartig zu und schämt sich\, marschierte er doch kurz
  zuvor selbst bei „den Perversen“ mit. Es ist 1984\, durch Londons Straßen
  zieht die Gay Pride und Joes Eltern haben keinen blassen Schimmer von der
  bunten Truppe\, zu der sich ihr Sohn immer häufiger gesellt. Hier lernt J
 oe Mark kennen\, jung und schwul wie er\, nur mit viel mehr Selbstbewussts
 ein und Willen zur Veränderung. Die scheint in der restriktiven Ära von Ma
 rgaret Thatcher bitter nötig – genauso wie die Solidarisierung mit denen\,
  die gegen Thatchers eiserne Schließung von Kohlezechen gerade einen Strei
 k mit existenziellen Folgen ausfechten: den Minenarbeitern. Und so drückt 
 Mark seinen Freunden bunte Plastikeimer in die Hand\, mit denen sie für di
 e Kumpel sammeln sollen. „LGSM – Lesbians and Gays Support the Miners“ ist
  geboren\, nur dass die Bergarbeiter-Verbände jede Verbindung\, oder besse
 r gesagt jede Telefonleitungen\, die Mark aufbaut\, sofort kappen\, sobald
  sie vernehmen\, wofür „LGSM“ steht. Keiner will ihr Geld nehmen\, bis auf
  diesen kleinen walisischen Ort namens Onllwyn\, der einen „Botschafter“ v
 orbeischickt und die Aktivisten daraufhin selbst zu sich in die Pampa einl
 ädt. Dort wurzelt das konservative Gedankengut zwar nicht bei allen\, bei 
 einigen aber doch sehr tief.„Pits and Perverts“ – Zechen und Perverse\, da
 s sind die Grundpfeiler der Brücke\, die 1984 tatsächlich von einem Aktivi
 sten namens Mark Ashton zwischen Minenarbeitern und Gay-Community geschlag
 en wurde. Ashton drehte den Spieß um und wandelt die „The Sun“-Beschimpfun
 g zum Teiltitel eines Solidaritätskonzerts\, bei dem sogar „Bronski Beat“ 
 auftraten. Dabei ist Ashtons Vorpreschen nur eine kleine Anekdote in der G
 eschichte eines Zwiespalts um die Verlierer des Neoliberalismus\, der vor 
 30 Jahren und zuletzt 2013 mit Thatchers Tod eine Nation in zwei Lager aus
 einanderbrach. „Pride“ betitelt dabei weniger den Stolz\, schwul oder Arbe
 iter zu sein\, als vielmehr das Selbstverständnis\, als Individuum im Schu
 lterschluss mit anderen tatsächlich etwas verändern zu können – ein Gefühl
  der Wertigkeit\, das mittlerweile erstickt scheint. Mark und seine Freund
 e versuchen einen Stolz aufrechtzuerhalten\, der nicht nur punktuell an de
 r Infektions-Krankheit AIDS\, sondern ständig an der Ablehnung der eigenen
  Eltern zu zerbrechen droht. „Pride“ spielt dennoch weniger auf der Klavia
 tur des Leids als vielmehr auf der des Feel-Good-Movies\, das eine rührend
 e Annäherung zweier angefeindeter Gruppen im Moment ihrer Emanzipation suc
 ht und eine Katharsis im Einstehen für die gerechte Sache erreicht. Die sc
 hwulen Protestler erfahren dabei eine Sympathiebekundung\, die überschäumt
 \, den Figuren und ihren Konflikten untereinander aber auch die Tiefe nehm
 en könnte\, wären sie nicht so vielfältig angelegt. Auch in „Pride“ gibt e
 s Standard-Szenen\, die augenscheinlich in keiner britischen Sozialkomödie
  fehlen dürfen: Onllwyns Hausfrauen\, die sich über Dildos und Dark Rooms 
 „beömmeln“\, oder die Single-Männer des Ortes\, die den Reiz eines Disco-H
 üftschwungs auf die Damenwelt entdecken. Ins Stolpern gerät die Inszenieru
 ng von Theater-Regisseur Matthew Warchus dabei aber nicht. Ohne großes fil
 misches Aufmerksamkeitsringen erzählt sein Film eine ergreifende Geschicht
 e\, bei der Schmunzeln und Schluchzen nah beieinander liegen und die Stimm
 ung des Synthie-Glamour und des Aufbruchs ebenso intensiv eingefangen wird
  wie die Engstirnigkeit\, die bis heute zum Ausschluss Andersdenkender füh
 rt. Dabei läuft alles auf jenes versöhnliche Solidaritätsbild hinaus\, das
  auf dem 100 Jahre alten Banner der Minenarbeiter aus Onllwyn abgebildet i
 st und ein Jahr später die Gay Pride von 1985 anführt: Zwei Arme\, die sic
 h aus entgegen gesetzten Richtungen die Hände reichen und diese nicht mehr
  loslassen.  Kathrin Häger\, FILMDIENST 2014/22  \n https://www.kino-achte
 inhalb.de/home/archiv/event/269-pride.html
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LOCATION:Kino achteinhalb (Hannoversche Straße 30E\, 29221 Celle\, Deutschl
 and (nicht Postanschrift!))
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