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DESCRIPTION:Eintritt: 5\,00 €\nKomödie Kroatien/Serbien 2013Kinostart: 7. A
 ugust 201497 MinutenFSK: ab 12\; f\nRegie: Vinko Bresan    Buch: Mate Mati
 sic\, Vinko Bresan    Kamera: Mirko Pivcevic    Musik: Mate Matisic    Sch
 nitt: Sandra Botica    Darsteller: Kresimir Mikic (Fabian)\, Drazen Kühn (
 Marin)\, Marija Skaricic (Marta)\, Niksa Butijer (Petar)\, Lazar Ristovski
  (Bischof)\, Stjepan Peric (Vlado)\, Dara Vukic (Lucija)Neue Visionen BR S
 cope 50.000\nKurzkritik Filmdienst\nEin junger katholischer Geistlicher au
 f einer kroatischen Insel will die geringe Geburtenrate der Inselbevölkeru
 ng steigern\, indem er mit einigen Unterstützern Kondome manipuliert. Dies
  führt zu zahlreichen ungewollten Schwangerschaften\, einer wachsenden Ber
 ühmtheit der Insel\, aber auch zu menschlichen Tragödien. Was als heiter-b
 issige Komödie mit skurrilen Figuren und Seitenhieben auf Nationalismus un
 d rigide Sexualmoral beginnt\, wandelt sich zunehmend zum ernsten Drama. D
 abei werden pointiert Auswüchse der gegenwärtigen kroatischen Gesellschaft
  aufs Korn genommen. - Ab 14.\nFilmhomepagePressespiegel \nTrailer:{youtub
 e}TMYvj45heKA{/youtube}\nausführliche Kritik Filmdienst\n\nIn einem weiträ
 umigen Krankensaal steht nur ein Bett. Ein hagerer Mann mit Bart schaut ge
 quält nach oben. Wahnvorstellungen plagen ihn: Der Saal füllt sich mit kle
 inen Bettchen\, in jedem von Ihnen schreit ein Neugeborenes\, ein schrille
 r\, disharmonischer Chor zorniger Babys. Als der schreckliche Albtraum end
 et\, beichtet er einem jungen Priesterkollegen seine Lebensgeschichte: Fab
 ian wurde auf eine kroatische Mittelmeerinsel versetzt\, um den beliebten 
 alten Dorfpriester abzulösen. Aber während der alte Pfarrer immer noch übe
 rall in das Dorfleben integriert ist\, beim Altherrenfussball\, beim Bocci
 aspiel und besonders als Leiter des Kinderchores der Kirchengemeinde\, der
  bald sogar dem Papst in Rom vorsingen soll\, kommt der neue Hirte bei den
  Schäfchen nicht so richtig an. Erst durch die Beichte des Kioskbesitzers 
 Petar\, dessen Gewissen wegen des Verkaufs von Kondomen schwer belastet is
 t\, findet er plötzlich seine persönliche Mission: Er wird gegen die niedr
 ige Geburtenrate kämpfen\, denn auf der Insel gibt es weitaus mehr Beerdig
 ungen als Taufen. Fabian beginnt\, die Spitzen der Kondome aus Petars Kios
 k mit feinen Nadelstichen zu löchern\, und holt noch den ultranationalisti
 schen Apothekenbesitzer mit ins Boot\, der seinerseits nicht nur die Kondo
 me löchert\, sondern auch die Antibabypillen in den Packungen heimlich dur
 ch Vitaminpräparate ersetzt. Die Strategie des ungleichen Trios scheint au
 fzugehen\, die Geburtenrate steigt\, die Insel kommt sogar ins Fernsehen. 
 Sie wird weltweit als Fruchtbarkeitseiland bekannt und zieht kinderlose Pa
 are aus aller Herren Länder an\, die in dem vermeintlich heilkräftigen Mee
 reswasser plantschen möchten. Aber die unfreiwilligen Väter auf der Insel 
 sind nicht unbedingt glücklich. Das erotische Gleichgewicht des Dorfes ger
 ät aus den Fugen\, und die Situation eskaliert: Ein Kind wird ausgesetzt\,
  illegal adoptiert\, eine schwangere Frau entführt\, ein deutscher Tourist
  stirbt mit seinem Kinderwunsch im eiskalten Adriawasser. Der Apotheker mö
 chte die defekten Kondome nur noch an Kroaten verkaufen\, damit sich nicht
  die Serben und Afrikaner vermehren\, und nach dem Tod eines minderjährige
 n schwangeren Chormädchens merkt Fabian\, dass er weit über das Ziel hinau
 s geschossen ist. In seinen satten\, farbigen Sommerbildern und mit seiner
  leichten Musik erinnert der Film an klassische mediterrane Komödien aus F
 rankreich und Italien und lebt von seinen skurrilen Haupt- und Nebenfigure
 n. »Gott verhüte!« oder im Originaltitel »Svecenikova Djeca« (»Die Kinder 
 des Priesters«) wurde in Kroatien zum Kinohit. Für Regisseur Vinko Bresan 
 ist die dalmatinische Insel\, die sein Film porträtiert\, eine Miniatur\, 
 ein groteskes Spiegelbild der kroatischen Gesellschaft\, in der ein rigide
 r Katholizimus und der kroatische Nationalismus Hand in Hand gehen\, währe
 nd die politischen Gegner im Parlament längst heimlich zusammen im Bett li
 egen. Was als leichte Sommerkomödie mit schwarzem Humor und witziger Gesel
 lschaftskritik beginnt\, endet als Drama – doch das Beichtgeheimnis verpfl
 ichtet zum Schweigen. Dieser Sprung vom Heiter-Bissigen in die Tragödie is
 t riskant\, aber notwendig: ein harter Verfremdungs­effekt\, der nachdenkl
 ich macht.   Wolfgang Hamdorf\, FILMDIENST 2014/16 \n https://www.kino-ach
 teinhalb.de/home/archiv/event/259-gott-verhüte.html
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LOCATION:Kino achteinhalb (Hannoversche Straße 30E\, 29221 Celle\, Deutschl
 and (nicht Postanschrift!))
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