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DESCRIPTION:Eintritt: 5\,00 €Drama Historienfilm LiebesfilmDeutschland/Öste
 rreich\, 2013Kinostart: 31. Juli 2014139  MinutenRegie/Buch: Dominik Graf 
  Kamera: Michael WieswegMusik: Sven Rossenbach\, Florian van VolxemSchnitt
 : Claudia WolschtDarsteller: Hannah Herzsprung (Caroline von Beulwitz)\, F
 lorian Stetter (Friedrich Schiller)\, Henriette Confurius (Charlotte von L
 engefeld)\, Claudia Messner (Louise von Lengefeld)\, Ronald Zehrfeld (Wilh
 elm von Wolzogen)\, Maja Maranow (Frau von Stein)\, Anne Schäfer (Frau von
  Kalb)\, Andreas Pietschmann (Friedrich von Beulwitz)\, Michael Wittenborn
  (Knebel)\, Peter Schneider (Körner)\, Elisabeth Wasserscheid (Schwenke)Ve
 rleih: Senator über Central\, DCP mit KDM\, 207.085 in 7 Wochen'Die gelieb
 ten Schwestern' vertritt Deutschland im Rennen um den 87. Oscar.   Bayeris
 cher Filmpreis 2014: Beste KameraFBW: Prädikat besonders wertvoll  \nFilmh
 omepage\, WIKIPEDIA \, Programmkino.de\, alle Daten zum Film auf Filmporta
 l  Pressespiegel  \n'Kino Kino' trifft Hannah Herzsprung\, Florian Stetter
  und Henriette Confurius     24.07.2014\, 09:00 Uhr\, Bayerisches Fernsehe
 n -     2 Minuten5 Sterne von 'Kino Kino'\n \n \nKurzkritik Filmdienst\nIm
  Jahr 1787 lernt Friedrich Schiller im Thüringer Exil die Schwestern Carol
 ine von Beulwitz und Charlotte von Lengefeld kennen und verliebt sich in d
 ie intelligenten und lebensfrohen jungen Frauen. Über Jahre besteht zwisch
 en den dreien eine komplizierte Dreierbeziehung\, ohne dass das enge Verhä
 ltnis zwischen den Schwestern darunter leidet\, bis Carolines Verzicht und
  Schillers Heirat mit Charlotte doch einen Keil zwischen sie treiben. Mit 
 stilistischer Brillanz und grandiosen Darstellern gelingt es dem Film über
  die historisch verbürgte »Menage à trois«\, die Weimarer Klassik auf mitr
 eißende Art fürs Kino zu beleben. Dabei begeistert das epische Gefühlsdram
 a ebenso durch die spannende Inszenierung und die ausgefeilten Dialoge wie
  auch durch die scheinbar mühelose Einbeziehung zeitgeschichtlicher Hinter
 gründe. - Sehenswert ab 14.\nTrailer:\n{youtube}RIuz6_ipl6o{/youtube}\naus
 führliche Kritik Filmdienst\n\nDer neue Bekannte ihrer Kinder hat kein Gel
 d und keine Manieren\, kommt aus der falschen Familie und hat zu alledem a
 uch noch mächtige Feinde. So einen Mann würde sich wohl auch in der heutig
 en Zeit eine besorgte Mutter nicht als Freund für ihre Töchter wünschen\, 
 ganz zu schweigen vom Ende des 18. Jahrhunderts\, als gesellschaftlicher S
 tatus noch allein durch Stand\, Vermögen und Reputation definiert wird. De
 r Ort\, an dem Dominik Grafs Film »Die geliebten Schwestern« beginnt\, ist
  Rudolstadt in Thüringen\, das Jahr ist 1787 und der Bewerber mit den schl
 echten Empfehlungen niemand anderes als Friedrich Schiller. Der ist noch n
 eu im Land\, hat aber bald beide Töchter der verwitweten Louise von Lengef
 eld kennengelernt: Caroline\, die bereits mit dem wohlhabenden Friedrich v
 on Beulwitz verheiratet wurde\, um ihre verarmte Familie zu retten\, und i
 hre jüngere Schwester Charlotte. Die Bedenken der Mutter sind groß\, ander
 erseits empfiehlt sich der berühmte Dichter als Freund für ihre geistreich
 en Töchter doch so sehr\, dass sie den Treffen der drei schließlich ihren 
 Segen gibt.So tritt Schiller dauerhaft in das Leben der Lengefeld-Schwes­t
 ern\, und es entspinnt sich eine Beziehung\, die nicht nur für die damalig
 e Zeit außergewöhnlich ist: Denn der Dichter liebt beide Schwestern gleich
 ermaßen\, und diese erwidern auch beide diese Liebe – lange Zeit\, ohne da
 ss ihre enge Geschwisterbindung darunter leidet. Dieses historisch verbürg
 te Dreiecksverhältnis hat sich Dominik Graf zum Thema seines ersten Kinofi
 lms seit acht Jahren gewählt\, und alle Bedenken\, ob es bei dem vor allem
  für seine ambitionierten Polizeithriller bekannten Regisseur in guten Hän
 den sein würde\, verflüchtigen sich innerhalb kürzester Zeit.Graf konzentr
 iert sich klugerweise auf einen einzigen Aspekt in Schillers Leben\, nämli
 ch seine Beziehung zu Frauen. Die Rolle als idealistischer Aufklärer wird 
 dagegen nur am Rande be­leuchtet\, und auch seine literarischen Werke komm
 en nur en passant vor. Dank wunderbarer Darsteller geht das auch durchweg 
 auf: Eindrücklich ist vor allem Hannah Herzsprung als wagemutige\, literar
 isch ambitionierte Caroline\, die bei der Beziehung zu Schiller mit Versta
 nd und Vernunft agiert\, bis hin zum Verzicht zugunsten ihrer Schwester. H
 enriette ­Confurius macht neben ihr deutlich\, wie die gefühlsbetontere Ch
 arlotte\, die Schiller 1790 heiratet\, die Waagschale hält zwischen ihren 
 eigenen Wünschen und dem Bemühen\, der unglücklich verheirateten Caroline 
 zum Liebesglück zu verhelfen. Florian Stetter erscheint zwischen den beide
 n als ein auf sympathische Weise zurückhaltender Schiller mit einem leicht
  für seine Ideale entflammbaren Geist. Ohne weiteres vermittelt sich\, das
 s seine Leidenschaft für beide Frauen im gleichen Maße glüht.Graf nutzt se
 in Gespür für durchweg spannende Inszenierungsweisen\, um dem Stoff beherz
 t allen Ausstattungsballast auszutreiben. Die drohende Steifheit von Kostü
 mfilmen kommt hier zu keiner Zeit auf\, weil »Die geliebten Schwestern« mi
 t präzise aufeinander abgestimmten Sequenzen aufwartet\, in denen sich der
  ganze Kosmos der damaligen Weimarer Gesellschaft entfalten kann: Charlott
 e von Stein\, Schillers Freunde Körner und Wolzogen und seine einflussreic
 he und fordernde Geliebte Charlotte von Kalb werden durch lebendige\, poin
 tierte Wortwechsel von trockenen Figuren der Schulbuch-Historie zu Mensche
 n aus Fleisch und Blut erweckt. Herausragend ist dabei die knappe Skizzier
 ung von Schillers Werben um den verehrten Goethe: Dessen Gesicht wird niem
 als gezeigt\, sodass die Furcht des Jüngeren\, nicht an das Über-Vorbild h
 eranreichen zu können\, unmittelbar begreiflich wird.Überhaupt ist »Die ge
 liebten Schwestern« ein seltenes Beispiel für eine ungemein gelungene Verk
 nüpfung der Bild­ebene mit einem Reichtum an inhaltlicher Vermittlung. Sol
 ange die Liebenden sich noch gut zu dritt arrangieren können\, dominieren 
 helle Farben\, während der dunkler ausgeleuchtete zweite Teil des Films mi
 t der Ernüchterung auf der Handlungsebene zusammentrifft: Die Ideale der A
 ufklärung versinken in den Blutmeeren der Französischen Revolution\, und d
 ie Schwestern werden nun doch immer mehr zu Konkurrentinnen. Um all dies e
 rzählerisch zu fassen\, war eine epische Umsetzung unumgänglich und die Ur
 aufführung auf der diesjährigen »Berlinale« mit 170 Minuten keineswegs zu 
 lang. Auch in der 30 Minuten kürzeren Kinofassung bleibt zwar der Erzählrh
 ythmus erhalten\, da Graf auch bei den Straffungen und weggelassenen Szene
 n viel Feingefühl für das rechte Maß bewiesen hat. Bedauerlich ist es denn
 och\, weil die längere Fassung dem Zuschauer erlaubt hätte\, noch länger a
 n diesem außergewöhnlichen Film teilhaben zu dürfen.  Marius Nobach\, FILM
 DIENST 2014/16\n https://www.kino-achteinhalb.de/home/archiv/event/245-die
 -geliebten-schwestern.html
DTSTART:20140926T183000Z
DTEND:20140926T203000Z
LOCATION:Kino achteinhalb (Hannoversche Straße 30E\, 29221 Celle\, Deutschl
 and (nicht Postanschrift!))
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