BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//https://www.kino-achteinhalb.de///NONSGML kigkonsult.se iCalcreator 2.10.15//
METHOD:PUBLISH
BEGIN:VEVENT
UID:20260425T105702CEST-7416Cz7cWV@https://www.kino-achteinhalb.de/
DTSTAMP:20260425T085702Z
DESCRIPTION:Eintritt: 5\,00 €ALCESTE À BICYCLETTEKomödie Frankreich\, 2013K
 inostart: 2. April 2014105 MinutenFSK: ab 0\; fRegie/Buch: Philippe Le Gua
 y    Kamera: Jean-Claude Larrieu    Musik: Jorge Arriagada    Schnitt: Mon
 ica Coleman    Darsteller: Fabrice Luchini (Serge Tanneur)\, Lambert Wilso
 n (Gauthier Valence)\, Maya Sansa (Francesca)\, Camille Japy (Christine)\,
  Ged Marlon (Immobilienmakler Meynard)\, Stéphan Wojtowicz (Taxifahrer)\, 
 Annie Mercier (Tamara)\, Christine Murillo (Madame Françon)\, Josiane Stol
 éru (Raphaëlle La Puisaye)\, Laurie Bordesoules (Zoé)\, Édith Le Merdy (Ma
 dame Bichet)\n \nKurzkritik Filmdienst\n Ein berühmter französischer Ferns
 ehschauspieler plant\, Molières „Menschenfeind“ fürs Theater zu inszeniere
 n\, mit sich selbst in der Titelrolle. Für die Rolle des pragmatischeren F
 reundes hat er einen einstigen Bühnenstar auserkoren\, der der Schauspiele
 rei abgeschworen und sich auf die Île de Ré zurückgezogen hat. Klug geschr
 iebene\, von den Hauptdarstellern hervorragend gespielte Tragikomödie\, in
  der Molières berühmtes Stück als Folie für die Beschreibung einer spannun
 gsvollen Freundschaft dient.  - Ab 14.\nTrailer:{youtube}SyO0t7vfo8E{/yout
 ube}\nausführliche Kritik Filmdienst\nMolières „Menschenfeind“ gilt vielen
  als sein bestes und persönlichstes Werk. Eine scharfsinnige Gesellschafts
 analyse mit bissigen\, manchmal wunderschön geschriebenen Repliken\, ein m
 utiger Aufruf gegen die verlogenen Umgangsformen der elitären Gesellschaft
  im Frankreich des 17. Jahrhunderts\, ebenso anstößig wie einflussreich in
  Bezug auf die soziale und politische Wirkung. Die Weigerung der Titelfigu
 r Alceste\, sich diplomatisch-angepasst zu verhalten\, wird durch seinen F
 reund Philinte konterkariert\, der pragmatisch zur Mäßigung rät. Es zählt 
 zu den bestechenden Ideen des Films von Philippe Le Guay\, dieses Spannung
 sverhältnis in der Beziehung zweier Schauspieler zu spiegeln\, die Molière
 s „Menschenfeind“ auf die Bühne bringen wollen.Zunächst lernt man Gauthier
  Valence (gespielt von Lambert Wilson) kennen\, der als Fernseharzt in der
  schwülstigen Serie „Docteur Morange“ berühmt geworden ist. Doch eine unbe
 stimmte Unzufriedenheit nagt an ihm: Viel lieber würde er in anspruchsvoll
 en Rollen Theater spielen\, am besten den „Menschenfeind“. Doch kein Alces
 te ohne Philinte\, und so macht sich Gauthier auf zur Île de Ré\, wo sein 
 alter Freund und Kollege Serge Tanneur (Fabrice Luchini) zurückgezogen in 
 einem heruntergekommenen\, arg renovierungsbedürftigen Haus lebt. Serge ha
 t allerdings – ein Nervenzusammenbruch ist schuld daran – der Schauspieler
 ei abgeschworen\, ein für alle mal. Worum es denn ginge? Ah – Molière und 
 „Der Menschenfeind“! Alceste hätte er immer schon gern spielen wollen. Dar
 um erklärt er sich – wenn es sein muss\, auch mit abwechselnden Rollen – z
 unächst zu gemeinsamen Sprechproben bereit\, nach einer Woche entscheide e
 r dann über seine Mitwirkung.Die folgenden Lesungen machen die eigentliche
  Stärke des Films aus\, zumal Fabrice Luchini\, in Frankreich durch seine 
 mitreißenden Lesungen von Baudelaire\, Hugo und Céline bekannt\, nicht nur
  der Schönheit von Molières Versen perfekt nachspürt\, sondern auch unters
 chiedliche Interpretationsangebote ausprobiert. Struktur\, Handlung und Di
 alog des „Menschenfeindes“ reflektieren die Machtspiele\, die Serge\, durc
 h die Einsamkeit und Untätigkeit selbst zum Misanthropen geworden\, seinem
  alten\, entfremdeten Freund auferlegt. Mit einem Mal brechen lange verdrä
 ngte Konflikte auf\; es entbrennt ein Konkurrenzkampf um die Rolle des Alc
 este. Bis sich mehr und mehr herauskristallisiert\, dass ihre Beziehung mi
 t der des Stücks überlappt – was wiederum den Proben zugute kommt. Doch ei
 ne schöne Italienerin bringt die mühsam austarierte Arbeitsbeziehung durch
 einander – mit katastrophalen Folgen.So geglückt diese Querverstrebungen z
 u Molière auch sind\, wollte sich Le Guay darauf allein nicht verlassen. M
 ehr als eine Szene gleitet in Slapstick ab\, wenn jeweils einer der beiden
  Freunde bei Ausflügen beispielsweise mit dem Fahrrad im Fluss landet oder
  Serge sich aus unerfindlichen Gründen einer Vasektomie unterziehen will (
 um dann entsetzt die Flucht vom Operationstisch zu ergreifen). Nicht zu ve
 rgessen eine junge Nachbarin\, eine Porno-Actrice\, die gerne eine richtig
 e Schauspielerin wäre und Nachhilfeunterricht braucht. Ablenkungen\, die g
 ar nicht nötig sind. Denn die persönlichen und künstlerischen Differenzen 
 zwischen den Freunden sind Attraktion genug. Und dass Molière klassischer 
 Text in ungewöhnlicher\, aufregend aufgenommener Umgebung\, nämlich der fr
 eien Natur einer rauen\, wettergeplagten Insel\, modern aufbereitet wurde\
 , würde ebenfalls vollauf genügen.  Michael Ranze\, FILMDIENST 2014/ https
 ://www.kino-achteinhalb.de/home/archiv/event/193-molière-auf-dem-fahrrad.h
 tml
DTSTART:20140613T183000Z
DTEND:20140613T203000Z
LOCATION:Kino achteinhalb (Hannoversche Straße 30E\, 29221 Celle\, Deutschl
 and (nicht Postanschrift!))
SUMMARY:Molière auf dem Fahrrad 
URL:https://www.kino-achteinhalb.de/home/archiv/event/193-molière-auf-dem-f
 ahrrad.html
END:VEVENT
END:VCALENDAR
