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DESCRIPTION:Eintritt: 5\,00 €\nFrankreich/Deutschland 2013Kinostart: 12. Se
 ptember 2013117 MinutenFSK: ab 12\; fFBW: besonders wertvoll  Produktion: 
 Serge Lalou\, Martina Haubrich\, Gunnar Dedio    Regie: Arnaud des Pallièr
 es    Drehbuch: Christelle Berthevas\, Arnaud des Pallières    Vorlage: He
 inrich von Kleist (Novelle 'Michael Kohlhaas')    Kamera: Jeanne Lapoirie 
    Musik: Martin Wheeler\, Les Witches    Schnitt: Sandie Bompar\, Arnaud 
 des Pallières   Polyband über 24Bilder\, Cinemascope\, 8W41 Darsteller: Ma
 ds Mikkelsen (Michael Kohlhaas)\, Mélusine Mayance (Lisbeth)\, Delphine Ch
 uillot (Judith)\, David Kross (Prediger)\, Bruno Ganz (Gouverneur)\, Denis
  Lavant (Theologe)\, Roxane Duran (Prinzessin)\, Paul Bartel (Jérémie)\, D
 avid Bennent (César)\, Swann Arlaud (Baron)\, Sergi Lopez (Manchot)\, Amir
 a Casar (Äbtissin)\, Jacques Nolot (Advokat) \nÜbrigens ein Wiedersehen ni
 cht nur mit dem überragenden Mads Mikkelsen und mit Bruno ganz\, sondern a
 uch mit David Bennent (Oskar Matzerath in der Verfilmung von 'Die Blechtro
 mmel' von Volker Schlöndorff im Jahre 1979). Auch Sergi Lopez dürfte dem e
 inen oder anderen bekannt sein.\nFilmhomepage\, Wikipedia\, Programmkino.d
 e\, Filmgazette\, epd Film\, alle Daten zum Film auf Filmportal.de  Auszei
 chnung mit je einem César 2014 für die Beste Filmmusik und den Besten Ton
 \nKurzkritik Filmdienst\n Der Pferdehändler Michael Kohlhaas wird zum Opfe
 r staatlicher Willkür. Nachdem ihm auch die Justiz sein Recht verweigert\,
  beginnt er mit Anhängern und Rebellen aus der Bevölkerung einen Feldzug g
 egen die Herrschenden. Heinrich von Kleists gleichnamige im 16. Jahrhunder
 t angesiedelte Novelle wandelt sich zur zeitlosen philosophischen Reflexio
 n über Gerechtigkeit\, Unterdrückung und Widerstand. Der französische Regi
 sseur Arnaud des Pallières verlegt die Handlung in die karge Landschaft de
 r Cevennen\, die er in majestätischen Bildern intensiv einfängt und die er
  zu einem konzentrierten Neo-Klassiker mit deutlichen Anleihen beim Wester
 n verdichtet. (Kinotipp der katholischen Filmkritik) - Sehenswert ab 14.\n
 Trailer:{youtube}JoCwBvcaYS4{/youtube}\nausführliche Kritik Filmdienst\n\n
  Ein nur knapp verfehlter Showdown eröffnet den Film. Bedrohlich sich stei
 gernde Trommeln. Ein Mann reitet in Begleitung eines Knechts mit einer Her
 de prächtiger Pferde durch eine imposante Landschaft\, auf der anderen Sei
 te errichten Männer in einem Wald einen Schlagbaum\, es kommt zur Konfront
 ation. Von dieser ersten\, duellähnlich inszenierten Begegnung zwischen de
 m Pferdehändler Michael Kohlhaas und dem Verwalter des neuen Baron\, der w
 illkürlich einen Passierschein verlangt und Kohlhaas zwei seiner Rappen al
 s Pfand abnimmt\, die er später völlig zerschunden zurückerhält\, baut sic
 h die Geschichte um Kohlhaas und seinen erbitterten Kampf um Gerechtigkeit
  auf. Nachdem Staat und Justiz ihm sein Recht verweigert haben\, nimmt er 
 das Gesetz selbst in die Hand. „Ich will meine Pferde im alten Zustand zur
 ückhaben“\, lautet Kohlhaas’ wiederholte Forderung\, die nicht nur seine F
 rau das Leben kostet\, sondern einen blutigen Feldzug mit Anhängern und Re
 bellen aus der Bevölkerung gegen die Herrschenden nach sich zieht.Heinrich
  von Kleist hat Kohlhaas in seiner gleichnamigen\, 1810 geschriebenen und 
 Mitte des 16. Jahrhunderts angesiedelten Novelle einen der „rechtschaffens
 ten“ und zugleich „entsetzlichsten Menschen seiner Zeit“ genannt. Auch Arn
 aud des Pallières fragt in seiner Verfilmung\, wo Prinzipientreue und mora
 lische Integrität aufhören und blinder Gerechtigkeitsfanatismus beginnt. D
 ass des Pallières bei der Besetzung seiner Hauptfigur ausgerechnet ein Pen
 dant zu Clint Eastwood im Sinn hatte („nur mindestens dreißig Jahre jünger
 “)\, sagt einiges über die (auch ästhetische) Ausrichtung des Films. Nicht
  nur die Figurenzeichnung\, auch die Inszenierung der Orte und das visuell
 e Vokabular sind eindeutig dem Western entlehnt – mitunter sieht man sich 
 gar an die epischen Rachegeschichten eines Anthony Mann erinnert.Mads Mikk
 elsens wie in Stein gemeißelten Gesichtszüge finden sich dabei in den Land
 schaften der Cevennen wider\, in die des Pallières die Handlung von Brande
 nburg und Sachsen verlegt hat – eine karge Region\, in der sich Bergmassiv
 e mit Hochplateaus und tiefen Schluchten abwechseln. Jeanne Lapoirie fängt
  sie in majestätischen Cinemascope-Bildern ein\, wobei der Film immer wied
 er harte\, wenn auch dynamische Schnitte setzt: zwischen imposanten Totale
 n\, die die raue Schönheit der Landschaft erfassen\, und intimen Nahaufnah
 men\, in denen sich die Erzählung zum Porträt menschlicher Beziehungen ver
 dichtet (im Vordergrund: das Verhältnis von Kohlhaas zu seiner Tochter Lis
 beth). Mitunter werden Bild und Ton zu purer physischer Präsenz: man hört 
 das Summen der Insekten\, das Schnauben der Pferde\, den heulenden Wind. D
 ie in sattem Sonnenlicht getränkte Natur – in einer großartigen Szene löse
 n sich die Bilder eines Waldes in ein Flirren von Farben und Bewegungen au
 f – verbindet sich nahezu organisch mit Mensch und Tier (und insbesondere 
 dem Pferd).Auch wenn Kleist in seiner Novelle den Konflikt zweier Rechtsau
 ffassungen verhandelte – der des Mittelalters und der Aufklärung –\, ist s
 ein „Michael Kohlhaas“ als philosophische Reflexion über Gerechtigkeit\, U
 nterdrückung und Widerstand ein zeitloser Stoff. Arnaud des Pallières Vers
 ion forciert weder einen konkreten Gegenwartsbezug noch bleibt er in vager
  Allgemeinheit stecken – vor allem seine Konzentration und Kargheit machen
  den Film zu einem Neo-Klassiker im besten Sinn.    Esther Buss\, FILMDIEN
 ST 2013/19 \n https://www.kino-achteinhalb.de/home/archiv/event/170-michae
 l-kohlhaas.html
DTSTART:20140404T183000Z
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LOCATION:Kino achteinhalb (Hannoversche Straße 30E\, 29221 Celle\, Deutschl
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