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DESCRIPTION:Eintritt: 5\,00 €\nUSA/Frankreich 2013Kinostart: 2. Januar 2014
 105 MinutenFSK: ab 6\; fRegie/Buch/Schnitt/Produktion: Ethan Coen und Joel
  Cohen     Kamera: Bruno Delbonnel         Darsteller: Oscar Isaac (Llewyn
  Davis)\, Carey Mulligan (Jean Berkey)\, John Goodman (Roland Turner)\, Ga
 rrett Hedlund (Johnny Five)\, Justin Timberlake (Jim Berkey)\, Max Casella
  (Poppy Corsicatto)\, F. Murray Abraham (Bud Grossman)\, Adam Driver (Al C
 ody)\, Stark Sands (Troy Nelson)\, Ethan Phillips (Mitch Gorfein)    Studi
 oCanal\, BW 1:1\,85\nFilmhompage\, Wikipedia\, Programmkino.de\, EPD-Film\
 , Filmgazette1\, Filmgazette2\, Pressespiegel Die Zeit: Bob Dylan\, die Be
 atniks und eine Katze - Ein Folkmusiker\, der auf ganzer Linie scheitert. 
 'Inside Llewyn Davis' ist ein echter Coen: komisch\, schön\, melancholisch
  und unendlich lässig. Der Spiegel: Der Anti-Dylan - Mit Bob Dylan explodi
 erte Anfang der Sechziger die New Yorker Folkszene. Weiß jeder. Wie langwe
 ilig\, dachten Joel und Ethan Coen und drehten einen Film über einen der v
 ielen erfolglosen Folkmusiker\, die Dylan den Boden bereiteten. Ein klassi
 scher Coen-Stoff. Und hinreißendes Kino. Süddeutsche Zeitung: Hölle aus Ho
 hn und Spott - Mit 'Inside Llewyn Davis' sind die Coen-Brüder zu einer Dim
 ension des Humors vorgestoßen\, die im Grunde unerklärlich ist. Und dennoc
 h ist der Film eine todtraurige Meditation über die Künstlerseele und ihre
  Zerbrechlichkeit. \nFAZ Videokritik    Auszeichnungen: Cannes 2013\, Groß
 er Preis der Jury an Ethan und Joel Coen \nKurzkritik Filmdienst\n Der Fol
 kmusiker Llewyn Davis hat im New York der frühen 1960er-Jahre wenig Erfolg
 \, dafür aber jede Menge Probleme\, die ihn schließlich auf eine Reise tre
 iben. Mit dem Porträt des „Verlierer“-Antihelden\, der stoisch an seiner K
 unst festhält\, entfaltet sich eine großartige\, durchaus etwas boshaft er
 zählte Apotheose des Scheiterns. Diese weitet sich zum mit akribischer Lie
 be gestalteten Zeitbild der 'Sixties' und der Folkmusik-Szene\, das einen 
 ähnlichen Respekt vor der Musik an den Tag legt wie sein Held. - Sehenswer
 t ab 16.\nTrailer:{youtube}wkh-kMvYs3I{/youtube}\nausführliche Kritik Film
 dienst\n\n Die im Dunkeln sieht man nicht. Oder um es mit Steely Dan zu fo
 rmulieren: „They got a name for the winners in the world / I want a name w
 hen I lose.“ Mag jemand wie Martin Scorsese mit „No Direction Home“ die Ge
 schichte Bob Dylans erzählen\, die Coen-Brüder werfen lieber einen mitleid
 losen Blick in den Hinterhof eines Clubs\, wo ein Unbekannter einen Erfolg
 losen verprügelt. Für selbsternannte Künstler haben die Coens noch nie son
 derlich viel übrig gehabt\, man erinnere sich nur an diesen Drehbuchautor 
 namens Barton Fink aus New York\, dem sich nach einem Theatererfolg Hollyw
 ood als Hölle offenbarte. Auch der Folk-Sänger Llewyn Davis hatte als Teil
  eines Duos Erfolg\, doch dann hat sich sein Partner umgebracht. Davis mac
 ht alleine weiter\, gibt Solo-Auftritte\, nennt sein neues Album mutig „In
 side Llewyn Davis“\, doch es liegt wie Blei in den Regalen. Was auch damit
  zu tun haben könnte\, dass der Film nicht sicher zu sein scheint\, dass d
 a viel drin ist in Llewyn Davis.Der Film spielt im Winter 1960/61 und heft
 et sich an die Fersen des nicht sonderlich sympathischen Sängers\, der nur
  wenig Erfolg\, aber allerlei Probleme hat. Das Bohème-Leben ohne feste Bl
 eibe\, das Davis führt\, ist sehr mühselig und eigentlich nur zu ertragen\
 , wenn man selbst von sich und dem\, was man treibt\, absolut überzeugt is
 t. Immerhin gibt es Momente in diesem Film\, in denen Davis recht genau we
 iß\, was er nicht werden will: ein Spießer. Aber sonst? Er verdient mit se
 iner Kunst kaum Geld\, muss jeden Abend darauf hoffen\, einen Schlafplatz 
 angeboten zu bekommen\, hat die Frau seines besten Freundes geschwängert\,
  der ihm ab und zu noch einmal einen Studio-Job verschafft\, wird von der 
 Katze eines befreundeten Paares in Atem gehalten – und reist irgendwann\, 
 als er ganz unten angekommen ist\, verzweifelt nach Chicago\, um bei einem
  einflussreichen Folk-Impresario persönlich vorzusprechen. Ohne größeren E
 rfolg. Unterwegs wird er noch von einem Jazzmusiker auf eine geradezu nied
 erschmetternde Weise verhöhnt\, so wie ihn die eigene Schwester als Versag
 er verachtet. Ganz zum Schluss\, wieder in New York\, beendet Davis einen 
 Auftritt und hinter seinem Rücken betritt ein junger Mann die Bühne\, den 
 es aus Hibbing\, Minnesota ins Greenwich Village verschlagen hat\, um sich
  dort unter neuem Namen als legitimer Erbe von Woody Guthrie zu entwerfen.
  Vorerst! Aber das ist eine andere Geschichte\, die bereits – siehe oben –
  von Scorsese verfilmt wurde.Es ist also eine ziemlich elende Geschichte\,
  die „Inside Llewyn Davis“ durchaus etwas boshaft erzählt. Die Geschichte 
 eines Mannes\, dessen Liebe zur Kunst (fast) unerwidert blieb und der folg
 lich kaum Spuren hinterlassen hat. Die Liebe\, die die Coens ihrem Protago
 nisten konsequent verweigern\, haben sie dafür in den Film gesteckt und di
 esen mit viel Akribie in ein derart stimmiges period piece verwandelt\, da
 ss man durchaus meinen könnte\, hier werde ein Seitenzweig der Erzählung a
 usgebreitet\, den Scorsese aus seiner Dylan-Dokumentation herausgeschnitte
 n hat. Der Film steckt voller Anspielungen\, lässt sich gewissermaßen in d
 ie Karten gucken\, ist eine leichthändige Bastelei: seine Atmosphäre verda
 nkt sich der Tatsache\, dass er gewissermaßen die Verfilmung des berühmten
  Cover-Fotos von „The Freewheelinʼ Bob Dylan“ ist\, das 1962/63 eingespiel
 t wurde. Hinter der Figur von Llewyn Davis kann man schemenhaft den Folk-S
 änger Dave Van Ronk erkennen\, der von John Goodman gespielte Jazzer erinn
 ert an den legendären Doc Pomus\, der sich hier von einem jungen Mann fahr
 en lässt\, der sich als Mischung aus James Dean\, Neal Cassady und River P
 hoenix stilisiert. Um all diese mehr oder weniger dichten Realitätspartike
 l haben die Coens noch einen für sie typischen Firnis aus Pop-Mythologie g
 elegt\, wenn etwa der sehr prominent mitspielende Kater auf den Namen Odys
 seus hört\, womit der Film nicht nur einen weiteren Subtext bekommt\, sond
 ern sich zudem auch noch zu „O Brother\, Where Art Thou?“ in Beziehung set
 zt\, in dem die Musik ja auch schon eine zentrale Rolle spielte.Und schlie
 ßlich ist da ja auch noch die Folk-Musik selbst\, die hier mit viel Detail
 genauigkeit und Respekt in aller Ausführlichkeit rekonstruiert und dargebo
 ten wird. Der Hauptdarsteller Oscar Isaac singt selbst\, Justin Timberlake
  hat einen nur auf den ersten Blick ironischen Auftritt\, ist sonst aber m
 it Hingabe dabei. Genau durch diesen Umgang mit der Musik aber schlägt der
  Film noch einmal eine Volte\, denn hierin spiegelt sich die Ernsthaftigke
 it\, mit der Llewyn Davis seine Kunst vertritt. Er mag erfolglos sein\, er
  mag eitel und unsympathisch sein\, aber er fühlt sich seiner Musik so abs
 olut verpflichtet\, dass er seine Niederlagen geradezu stoisch hinnimmt. E
 r will kein Mitleid\, seine Haltung verdient Respekt. Und für die Nachwelt
  hat er\, der Verlierer\, jetzt auch einen Namen: Llewyn Davis.  Ulrich Kr
 iest\, FILMDIENST 2013/25 \n https://www.kino-achteinhalb.de/home/archiv/e
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