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DESCRIPTION:Eintritt: 5\,00 €\nEL ARTISTA Y LA MODELOSchwarz-weiß. Spanien/
 Frankreich 2012Kinostart: 25. Dezember 2013 105 MinutenFSK: ab 0\; f  Regi
 e/Buch/Produktion: Fernando Trueba      Kamera: Daniel Vilar    Schnitt: M
 arta Velasco    Darsteller: Jean Rochefort (Marc Cros)\, Aida Folch (Mercè
 )\, Claudia Cardinale (Léa Cros)\, Götz Otto (Werner)\, Chus Lampreave (Ma
 ría)\, Mateo Deluz (Henri)\, Martin Gamet (Pierre)\, Christian Sinniger (E
 mile)\nCamino über Filmagentinnen\, CS\nFilmhomepage\, Filmverleih\,  Film
 gazette   Pressespiegel  \nKurzkritik Programmkino.de\nDie Geschichte vom 
 alten Bildhauer und seinem jungen Modell mit Jean Rochefort und Aida Folch
  in den Hauptrollen erzählt in edlen Schwarzweißbildern von einem Leben fü
 r die Kunst und von der Melancholie des Alterns. Und er bringt ein Wieders
 ehen mit Claudia Cardinale – elegant und lebenssprühend wie eh und je. - A
 b 14. Ausgezeichnet mit dem Preis für die beste Regie auf dem 60. Festival
  San Sebastian.\nClaudia Cardinale spielte übrigens in dem namensgebenden 
 Film achteinhalb von Federico Fellini mit. Die meisten werden sie vermutli
 ch eher kennen aus Sergio Leones Spiel mir das Lied vom Tod oder Viscontis
  Der Leopard.\nTrailer:{youtube}cVUG0hvt5dE{/youtube}\nausführliche Kritik
  Programmkino.de\nIm Süden Frankreichs\, nahe der spanischen Grenze\, lebt
  der alte Bildhauer Marc gemeinsam mit Lea\, die sein Modell war und nun s
 chon viele Jahre seine Frau ist. Obwohl der wortkarge Marc kaum noch arbei
 tet\, ist er ständig auf der Suche nach Schönheit und Perfektion\, er beob
 achtet mit den wachen Augen eines Künstlers die Menschen in seiner Umgebun
 g ebenso wie die Harmonie der Natur. Sein Leben ist ruhig\, aber auch Marc
  kann sich der Wirklichkeit nicht entziehen: Im Sommer 1943 ist Frankreich
  von Deutschland besetzt\, allgegenwärtig sind die deutschen Naziuniformen
 . Und da ist dieses geheimnisvolle Mädchen mit den zerkratzten Beinen … Le
 a stellt keine Fragen\, sondern bietet dem Mädchen Mercé einen Schlafplatz
  im Atelierhaus an. Dafür soll die schöne\, junge Frau dem Künstler Modell
  stehen. Sie lässt sich auf den Handel ein. Marc wird jedoch immer wieder 
 von äußeren Einflüssen bei der Arbeit gestört\, die seine Konzentration st
 ören. Mercé ist in Wahrheit eine spanische Widerstandskämpferin\, die Flüc
 htlinge über die Grenze schleust. Ein kunstinteressierter Nazi-Offizier (G
 ötz Otto) und ein schöner Mann auf der Flucht sorgen dafür\, dass das eins
 ame Atelier zum Teil der realen Welt wird\, in der sich niemand\, nicht ei
 nmal Marc\, davor drücken kann\, einen Standpunkt zu beziehen. Zwischen de
 m alten Künstler und seiner jungen Muse entwickelt sich langsam eine eigen
 artige Freundschaft\, die Marc schließlich zu seinem letzten Werk inspirie
 rt.  Ein Leben für die Kunst … aus der Zusammenarbeit zwischen dem legendä
 ren Drehbuchautor Jean-Claude Carrière (u. a. BELLE DE JOUR\; VIVA MARIA\,
  DIESES OBSKURE OBJEKT DER BEGIERDE) und dem vielfach preisgekrönten Regis
 seur Fernando Trueba (u. a. Oscar für BELLE EPOQUE\, zuletzt im Kino mit C
 HICO &amp\; RITA) ist ein Film über die Suche nach Schönheit und Perfektio
 n entstanden\, der selbst ein Kunstwerk ist.  So vielschichtig und filigra
 n ist dieser Film – und dabei so einfach erzählt\, ein Film mit Spätfolgen
 \, denn es dauert etwas\, bis er sein Geheimnis preisgibt. Nicht etwa um n
 aheliegende Altmännerfantasien\, sondern um die Bedeutung der Kunst und um
  den Umgang des Künstlers mit der Wirklichkeit geht es hier. Die Schwarzwe
 ißbilder sind herrlich komponiert\, sie wirken wie die Essenz dessen\, was
  übrigbleibt\, wenn man der Natur Chlorophyll und Blut entzieht: filigrane
  Perfektion\, immer noch voller Leben. Eher bedächtig und getragen zeigen 
 sie den Künstler in einer Welt\, die sich seiner Kontrolle entzieht. Immer
  wieder wird er abgelenkt\, zu Stellungnahmen genötigt. Doch nur auf diese
  Weise findet er seinen Weg wieder und macht am Ende seinen Frieden mit si
 ch und mit der Kunst.   Die Hauptrolle spielt Jean Rochefort\, einer der G
 roßen des französischen Films. Er hat seit den 1960er Jahren mit praktisch
  allen Regisseuren gedreht\, die das europäische Kino geprägt haben – Chab
 rol\, Tavernier\, Buñuel\, um nur einige zu nennen. Er zeigt den grantigen
  alten Marc als vielschichtigen Charakter\, mit zurückhaltender Altersweis
 heit\, jedoch nicht ohne Leidenschaft. Seine Schöpfungsgeschichte aus Sich
 t eines Frauenverehrers ist ein durchaus feinsinniger und pfiffiger Gedank
 engang – mit Eva als erstem Menschen und Mutter von Adam. Und wie er Mercé
  eine Rembrandtzeichnung erklärt\, ersetzt allein etwa drei Jahre Kunstunt
 erricht. Mercé ist ihm eine wunderbare Zuhörerin: Aida Folch (HENRI IV\, M
 ONTAGS IN DER SONNE) spielt mit zurückhaltender Erotik diese geheimnisvoll
 e Schönheit\, die sich auf das Abenteuer einlässt\, dem schnauzbärtigen Gr
 iesgram Modell zu stehen. Ihre Gelassenheit ist beinahe ebenso beeindrucke
 nd wie ihr Mut im Kampf gegen die Nazis. Aida Folch gibt der jungen Frau s
 ehr viel Anmut und eine angenehme Ernsthaftigkeit. Claudia Cardinale schli
 eßlich ist die lebenssprühende Verkörperung einer klugen Frau\, mit dem Se
 lbstbewusstsein und der Schönheit des Alters – und mit einem Hauch von Mel
 ancholie. So ist auch dieser Film: ein wenig melancholisch\, altersweise u
 nd sehr schön. Gaby Sikorski https://www.kino-achteinhalb.de/home/archiv/e
 vent/168-das-mädchen-und-der-künstler.html
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LOCATION:Kino achteinhalb (Hannoversche Straße 30E\, 29221 Celle\, Deutschl
 and (nicht Postanschrift!))
SUMMARY:Das Mädchen und der Künstler
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