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DESCRIPTION:Eintritt: 5\,00 €\nIndien/Frankreich/USA/Deutschland 2013Kinost
 art: 21. November 2013101 MinutenFSK: ab 0\; f\nRegie/Buch: Ritesh Batra  
   Kamera: Michael Simmonds    Musik: Max Richter      Schnitt: John F. Lyo
 ns    Darsteller: Irrfan Khan (Saajan)\, Nimrat Kaur (Ila)\, Nawazuddin Si
 ddiqui (Shaikh)\, Denzil Smith (Mr. Shroff)\, Bharati Achrekar (Mrs. Deshp
 ande)\, Nakul Vaid (Rajeev)\, Yavshi Puneet Nagar (Yavshi)\, Lillete Dubey
  (Ilas Mutter)\n \nFilmhomepage\, Wikipedia\, Filmgazette\, Programmkino.d
 e Pressespiegel1\, Pressespiegel2\nKurzkritik Filmdienst\n Eine indische H
 ausfrau aus Mumbai will durch ihre Kochkünste ihren Ehemann stärker an sic
 h binden. Doch ihre mittägliche Lunch-Box landet stets bei einem anderen B
 üroangestellten. Über einen beigelegten Zettel kommen die beiden in Kontak
 t\, der zunehmend persönlicher wird. Das anrührende\, romantisch-altmodisc
 he Drama verzichtet auf Klischees und Opulenz und zeichnet ein realistisch
 es Bild der indischen Mittelklasse\, wobei aktuelle Spannungsfelder ausgel
 otet werden: das Verhältnis von Mann und Frau\, das Miteinander der Religi
 onen und Generationen sowie der Wandel der Arbeitswelt im Zuge der Globali
 sierung. - Ab 14.\nDie im Film verwendeten KOCHREZEPTE\nTrailer:{youtube}U
 pEOK8XGfGs{/youtube}\nausführliche Kritik Filmdienst\n\n Sie ist fünfstöck
 ig\, aus Metall und in einen Stoffbeutel verpackt: die indische Lunchbox. 
 Ihren Weg durch Mumbai\, von einem Dabbawalla zum anderen\, vom Fahrrad in
  den Zug\, auf ein neues Fahrrad und schließlich ins Großraumbüro an den r
 ichtigen Platz zeigt der indische Regisseur Ritesh Batra in seinem Spielfi
 lmdebüt „Lunchbox“ als fließende Bewegung.Vor Jahren hatte Ritesh Batra an
  einem – nie vollendeten – Dokumentarfilm über die Essenslieferanten gearb
 eitet. Sein Spielfilm versteht sich nun durchaus als Hommage auf das beein
 druckende logistische System der Dabbawallas\, die frisch zubereitetes Ess
 en von zuhause direkt an den Arbeitsplatz befördern. Dabei geht die Handlu
 ng zunächst von einem Fehler aus\, der praktisch ausgeschlossen ist: Ila w
 ill eigentlich ihren Mann\, der sich nur noch für sein Mobiltelefon intere
 ssiert\, neu für sich gewinnen. Doch dann erreicht ihr liebevoll für ihn z
 ubereitetes Mittagessen nicht seinen Arbeitsplatz\, sondern den von Saajan
 . Der steht kurz vor seiner Pensionierung – ein effizienter Angestellter\,
  der soziale Kontakte vermeidet und die Kinder\, die vor seiner Wohnung sp
 ielen\, vertreibt.Es sind dann nicht nur die geheimen\, auf Empfehlung von
  Ilas Nachbarin dosierten Gewürze\, die den seit dem Tod seiner Frau verbi
 tterten Saajan langsam auftauen. Vor allem ist es der Briefwechsel zwische
 n ihm und Ila\, der sich über die Lunchbox entspinnt: Sie entnimmt der ste
 ts leer gegessenen Box jeweils eine handschriftliche Notiz und fügt dem Es
 sen am nächsten Vormittag selbst ein paar Zeilen bei. Aus einigen Zeilen\,
  die sich hauptsächlich ums Essen drehen\, werden Briefe\, in denen sich d
 ie beiden von ihrem Leben\, ihren Sehnsüchten und Vorlieben erzählen. Zu B
 eginn verwendet die Inszenierung viel Aufmerksamkeit auf die Details: So s
 innlich fließend\, wie die Kamera den Weg der Lunchbox begleitet\, so folg
 t der Film auch Ila chronologisch durch ihren Morgen. Er zeigt\, wie sie i
 hre Tochter für die Schule fertig macht und das Essen zubereitet. Kontrast
 iert wird Ilas Hausfrauenalltag mit den Ritualen in Saajans Büro. Dabei ve
 rweigert sich die Inszenierung jeder Opulenz\, sondern geht fast dokumenta
 risch zu Werke: mit viel natürlichem Licht\, entsättigten Farben und origi
 nalen Schauplätzen. Nebenbei zeichnet der Regisseur auf diese Weise ein Bi
 ld der indischen Kultur jenseits der bekannten Klischees oder Kasten: Er z
 eigt den indischen Mittelstand\, das Miteinander verschiedener Religionen 
 und eine Kultur im Wandel. Neben dem romantischen „Briefroman“\, der Ila u
 nd Saajan verbindet\, spielt auch die Beziehung zwischen Saajan und dessen
  Nachfolger Shaikh eine Rolle\, der sich Saajan anfangs komplett verweiger
 t. Während Saajan sein Leben in dem Job verbracht hat\, blickt Shaikh bere
 its auf eine zersplitterte Biografie zurück: Zuvor hatte er als Küchenhilf
 e in Dubai gearbeitet\, und um Saajans Stelle zu ergattern\, hat er seine 
 Referenzen gefälscht. Die eine Generation löst die andere ab. Doch auch zw
 ischen diesen beiden konträr skizzierten Figuren fungiert das Essen als ve
 rbindendes Element.  Julia Teichmann\, FILMDIENST 2013/24  \n https://www.
 kino-achteinhalb.de/home/archiv/event/167-lunchbox.html
DTSTART:20140530T183000Z
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LOCATION:Kino achteinhalb (Hannoversche Straße 30E\, 29221 Celle\, Deutschl
 and (nicht Postanschrift!))
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