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DESCRIPTION:Eintritt: 5\,00 €\nUSA/Großbritannien 2013Kinostart: 16. Januar
  2014135 MinutenFSK:  ab 12\; fErstaufführung: 16.1.2014Produktion:  Brad 
 Pitt\, Dede Gardner\, Jeremy Kleiner\, Bill Pohlad\, Steve McQueen\, Arnon
  Milchan\, Anthony Katagas    Regie: Steve McQueen      Buch: John Ridley 
     Vorlage: Solomon Northup (Roman 'Twelve Years a Slave')    Kamera: Sea
 n Bobbitt      Musik: Hans Zimmer    Schnitt: Joe Walker    Darsteller: Ch
 iwetel Ejiofor (Solomon Northup)\, Michael Fassbender (Edwin Epps)\, Lupit
 a Nyong'o (Patsey)\, Brad Pitt (Samuel Bass)\, Paul Giamatti (Theophilus F
 reeman)\, Benedict Cumberbatch (William Ford)\, Paul Dano (John Tibeats)\,
  Sarah Paulson (Mary Epps)\, Alfre Woodard (Harriet Shaw)\, Adepero Oduye 
 (Eliza)\, Dwight Henry (Onkel Abram)\, Quvenzhané Wallis (Margaret Northup
 )\, Michael K. Williams (Robert)\, Garret Dillahunt (Armsby)Tobis\, Scope 
 (CS)\, 16W/690.000\nAuszeichnungen:2013: New York Film Critics Circle Awar
 d: Beste Regie2013: Chicago Film Critics Association: Bester Film\, Beste 
 Regie\, Bester Hauptdarsteller\, Beste Nebendarstellerin2014: Golden Globe
  Award: Bestes FilmdramaOscar 2014: Bester FilmOscar 2014: Bestes adaptier
 tes Drehbuch (John Ridley)Oscar 2014: Beste Nebendarstellerin (Lupita Nyon
 g'o)\nKurzkritik Filmdienst\n Beruhend auf den Memoiren von Solomon Northu
 p\, erzählt der Film die Geschichte eines Afroamerikaners\, der in den USA
  des 19. Jahrhunderts als freier Mann in den Nordstaaten lebt\, bis er ent
 führt und als Sklave in die Südstaaten verkauft wird. Dort droht er unter 
 der Unterdrückung und Entmenschlichung zu zerbrechen\, bis es ihm gelingt\
 , eine Nachricht an seine Familie zu übermitteln\, die für seine Befreiung
  sorgt. Regisseur Steve McQueen fokussiert darauf\, was Sklaverei mit Mens
 chen anrichtet. Der emotionalen Wucht des Stoffes steuert er durch vielsch
 ichtige Figuren und eine kluge Inszenierung entgegen\, die Raum zum Nachde
 nken jenseits unmittelbarer emotionaler Reaktionen schafft. - Sehenswert a
 b 14.\nFilmhomepage\, WIKIPEDIA\, Programmkino.de\, Filmgazette1\, Filmgaz
 ette2  Pressespiegel  \nTrailer:{youtube}kuZS_tVovOA{/youtube}\nausführlic
 he Kritik Filmdienst\n\n Die schwarzen Männer haben Macheten in der Hand\,
  mit denen sie das Zuckerrohr schneiden. Trotzdem wagt es der schmächtige 
 Weiße\, sie mit einem Spottlied zu reizen. Er verschwendet keinen Gedanken
  daran\, dass einem der Männer aus Zorn die Machete ausrutschen könnte. Zu
  Recht: Die Männer ertragen die degradierenden Verse mit der Geduld von Lä
 mmern. Eine andere Szene: Im Hintergrund sind die Hütten der Sklaven auf e
 iner Plantage und das alltägliche Kommen und Gehen zu sehen. Im Vordergrun
 d: Ein großer Baum\; an einem Ast hängt ein Seil\, und in der Schlinge am 
 Ende steckt der Kopf eines schwarzen Mannes. Die Füße des Gehenkten können
  gerade noch so den Boden berühren\, sodass er nicht erstickt\; befreien k
 ann er sich nicht\, da seine Hände gefesselt sind. Das Perfide in dieser E
 instellung: Es ist\, als hätten Vorder- und Hintergrund nichts miteinander
  zu tun. Obwohl die weißen Henker längst verschwunden sind\, traut sich ke
 iner der anderen Sklaven\, dem Gehenkten zu Hilfe zu kommen. Als eine Frau
  es irgendwann doch wagt\, dem Mann wenigstens etwas Wasser zu bringen\, t
 ut sie das in ängstlicher Hast und sucht gleich wieder das Weite.Regisseur
  Steve McQueen dehnt solche Szenen schmerzhaft aus. Sie bilden den Kern de
 ssen\, was ihn an seiner Vorlage\, dem realen Schicksal des Solomon Northu
 p\, interessiert\, eines Schwarzen\, der im 19. Jahrhundert in den Nordsta
 aten als freier Mann und Familienvater lebte\, dann gewaltsam in den Süden
  verschleppt und zwölf Jahre lang als Sklave gehalten wurde\, bevor es Fre
 unden gelang\, ihn zu befreien. McQueen analysiert – und da weitet sich se
 in Film vom Historischen ins Zeitlose – \, was die Sklaverei mit einem Men
 schen macht\, wie sich die Rechtelosigkeit\, die Unterdrückungsmechanismen
  und Angst vor Gewalt und Willkür in die Körper und in die Seelen einschre
 iben. Und wie fragil die Identität des Menschen als „freier Bürger“ ist\, 
 wenn sie sich ohne (staatliche) Schutzmacht behaupten muss. In dem Schiff\
 , in dem Solomon gen Süden verschleppt wird\, sind außer ihm noch viele sc
 hwarze Schicksalsgenossen. Die Anzahl der weißen Besatzung ist dagegen zie
 mlich klein. Ließe sich da nicht der Aufstand proben? Einer von Solomons M
 itgefangenen verneint das: Unter den Schwarzen seien nur drei „Männer“\; d
 er Rest seien „Nigger“\, und die seien unfähig zu kämpfen. Das ist kein Ra
 ssismus\, es ist eine Beobachtung dazu\, was ein gesellschaftliches System
  aus einem machen kann. Später im Film – am absoluten Tiefpunkt von Solomo
 ns Erniedrigung –greift er selbst auf Befehl seines Herrn zur Peitsche und
  schlägt eine andere Sklavin bis aufs Blut.Im Vergleich zu Steve McQueens 
 vorherigen Spielfilmen\, „Hunger“ und „Shame“ ist sein neues Werk weniger 
 kühl und eingängiger in seiner Erzählweise\, ohne allerdings ganz zum konv
 entionellen Melodram zu werden. Zwar ist die von Chiwetel Ejiofor verkörpe
 rte Hauptfigur im Vergleich zu den autoaggressiven Figuren\, die Michael F
 assbender in den beiden vorherigen Filmen verkörpert hat\, wesentlich mehr
  eine Identifikationsfigur\, der man angesichts des schreienden Unrechts\,
  das ihr angetan wird\, Empathie entgegen bringen kann. Trotzdem beschränk
 t sich McQueen nicht darauf\, einen Passionsweg nachzuzeichnen und den Zus
 chauer zu rühren und zu erschüttern\; dazu ist sein Film zu unangenehm auc
 h in dem\, was er über die Opfer erzählt. Die Inszenierung bändigt zudem i
 mmer wieder den emotionalen Überschuss des Stoffes. Dazu trägt der dosiert
 e Einsatz der Musik ebenso bei wie eine chronologische Schleife\, die von 
 der Erzählgegenwart erst zurück in die Vergangenheit führt\, bevor sich di
 e Ereignisse weiter entwickeln. Die oftmals lang gehaltenen Einstellungen 
 lassen dem Zuschauer Raum\, über die emotionale Reaktion hinaus über das G
 ezeigte nachzudenken. Außerdem flankiert McQueen seine Hauptfigur mit inte
 ressanten Nebenfiguren\, die zeigen\, wie sehr hier nicht nur die schwarze
 n Sklaven systematisch korrumpiert werden\, sondern auch die Weißen. Das f
 ängt beim ersten „Herrn“ Solomons an (Benedict Cumberbatch)\, der sich zwa
 r gerne menschlich gegenüber den Sklaven verhalten würde\, aber dabei imme
 r wieder an die Grenzen des für ihn wirtschaftlich Machbaren stößt (und ni
 cht mutig genug ist\, diese zu überschreiten)\, und gipfelt in der Darstel
 lung des Plantagenbesitzer-Ehepaars (Michael Fassbender und Sarah Paulson)
 \, bei dem Solomon sein größtes Martyrium erleidet: Von der ungetrübten Lu
 st am Bösen\, wie sie Leonardo DiCaprios grausamer Plantagenbesitzer in „D
 jango Unchained“ an den Tag legte\, kann da nicht die Rede sein\, eher von
  der Flucht in die Neurose\, um das eigene perverse Lebenskonstrukt – das 
 „familiäre“ Zusammenleben mit Menschen\, denen das Menschsein aberkannt wi
 rd – durchhalten zu können.Sowieso ist „12 Years a Slave“ so etwas wie die
  ernüchternde Antwort auf „Django Unchained“. Wo Tarantino seine Sklaverei
 -Geschichte den erlösenden Genrekino-Mechanismen überantwortete\, sie in e
 iner kathartischen Gewaltorgie kulminieren und das heldenhafte Individuum 
 über seine Peiniger triumphieren ließ\, bleibt McQueens Figur angesichts d
 er Entrechtung nur eine einzige\, schwache Bastion für Selbstbehauptung: s
 eine Bildung. Als gelernter Schreiner und Musiker verfügt er über Kenntnis
 se\, die ihn für seine Herren wertvoll machen\, und er ist des Schreibens 
 mächtig – was ihn hoffen lässt\, irgendwie einen Brief zu seinen Angehörig
 en im Norden auf den Weg zu bringen und von ihnen Hilfe zu bekommen. Sowei
 t die Zerstörung dieses Mannes durch das Unrechtsregime\, in das er gerät\
 , auch geht\, findet sich hier im besten aufklärerischen Sinne eine Keimze
 lle der Veränderung\, die sich auch mit Gewalt nicht ausrotten lässt.Felic
 itas Kleiner\, FILMDIENST 2014/2 \n https://www.kino-achteinhalb.de/home/a
 rchiv/event/165-12-years-a-slave.html
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LOCATION:Kino achteinhalb (Hannoversche Straße 30E\, 29221 Celle\, Deutschl
 and (nicht Postanschrift!))
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