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DESCRIPTION:Eintritt: 5\,00 €\nSchweiz/Deutschland\, 2013Kinostart: 28. Nov
 ember 201395 MinutenFSK: ab 12\; fProduktion: Brigitte Hofer\, Cornelia Se
 itler\, Oliver Stoltz    Regie: Markus Imboden  (u.a. Der Verdingbub)Buch:
  Klaus Richter\, Martin Gypkens\, Markus Imboden    Vorlage: Markus Werner
  (Roman 'Am Hang')    Kamera: Rainer Klausmann    Musik: Ben Jeger    Schn
 itt: Ueli Christen    \nDarsteller: Henry Hübchen (Felix)\, Martina Gedeck
  (Valerie/Bettina)\, Max Simonischek (Thomas)\, Sophie Hutter (Eva Nirak)\
 , Ernst C. Sigrist (Neurologe)\, Martin Hug (Hotelboy)\, Regula Imboden (R
 ichterin)\, Roland Bonjour (Klavierstimmer)\, Adrian Mocka (Kellner)\, Dav
 ide Rotondo (Rezeptionist)\nArsenal Scope CS\nFILMHOMEPAGE\, WIKIPEDIA\,  
 alle Daten zum Film auf Filmportal\,  Programmkino.dePressespiegel   \nKur
 zkritik Filmdienst\nEin älterer und ein jüngerer Mann unterhalten sich übe
 r die Liebe und erinnern sich an die Beziehung zu einer Frau\, die sich im
  Lauf des Gesprächs als ein und dieselbe herausstellt. Die gut besetzte un
 d überzeugend gespielte Romanverfilmung weicht an entscheidender Stelle vo
 n der Vorlage ab und bevorzugt eine überraschende Wendung\, mit der sie si
 ch überzeugend von der Vorlage emanzipiert. - Ab 14.\n{youtube}R0pjVXvnRIY
 {/youtube}\nausführliche Kritik Filmdienst\n\nDie schöne Aussicht auf den 
 See und das Kurhotel ist\, ein bisschen überspitzt formuliert\, vielleicht
  das einzig Filmische an Markus Werners Bestseller „Am Hang“\, der im wese
 ntlichen dem Dialog zweier unterschiedlicher Männer folgt\, die sich über 
 die Liebe im Allgemeinen und jeweils eine Frau im Besonderen unterhalten. 
 Dass es sich bei dieser Frau offenbar tatsächlich um ein- und dieselbe Per
 son handelt\, darf lange Zeit der Verdacht des Lesers bleiben.In Markus Im
 bodens gleichnamigem Film findet dieser Twist bereits ziemlich am Anfang s
 tatt. Der Frau\, die im Roman – auch – eine Projektion\, ein Phantasma ode
 r Exempel bleibt\, deren Abwesenheit also Programm ist\, kommt im Film ein
 e eigene\, zentrale Rolle zu: Valerie alias Bettina ist eine Frau zwischen
  zwei Männern\; sie wird von Martina Gedeck verkörpert.Ihre Figur löst den
  Film aus der Kammerspielsituation. Zu Beginn sitzen die beiden Männer im 
 Restaurant\, mit Blick auf den See\, bei viel Wein und gutem Essen. Ihre A
 nsichten über die Liebe weichen stark voneinander ab. Während der Ältere\,
  erschüttert vom Bruch mit seiner geliebten Frau\, an eine lebenslange Bin
 dung\, Treue\, Vertrauen glaubt\, ist der Jüngere ein Womanizer. Für ihn i
 st der Mensch nicht für Dauerhaftigkeit geschaffen\, sondern eher für kurz
 e und leidenschaftliche Begegnungen.Felix (Henry Hübchen) ahnt bald\, wen 
 er mit dem deutlich jüngeren Thomas (Max Simonischek) vor sich hat: den eh
 emaligen Geliebten seiner Frau. Dieser wiederum hat lange keinen Schimmer.
  So sickert dann auch der Thriller in den Film. Denn dem impulsiv\, (auto-
 )aggressiv und einigermaßen larmoyant gezeichneten Felix ist praktisch all
 es zuzutrauen. In Rückblenden illustriert die Regie die Erzählungen der be
 iden. Thomas’ erste Begegnung mit Bettina ist zu sehen\, und Felix’ Hilflo
 sigkeit und Verzweiflung\, als bei Valerie ein Gehirntumor diagnostiziert 
 wird. Allerdings zeichnen Imboden und die beiden Drehbuchautoren Klaus Ric
 hter und Martin Gypkens beide Männer in den Rückblenden als ziemlich egoma
 n und unverständig. Valerie beziehungsweise Bettina ist die einzige Figur\
 , deren Beweggründe angesichts der Diagnose zumindest sympathisch bleiben.
 Die Dialoge der beiden Männer wirken bisweilen ein wenig gestelzt. Hier sc
 heint die sprachliche Gewandtheit der Romanvorlage durch\, was durchaus au
 ch als eine Art Reverenz verstanden werden kann. Dort\, wo sich der Film v
 on der Vorlage entfernt\, also vor allem in der Thriller-Handlung und in d
 en Szenen mit Martina Gedeck\, wird mehr über Blicke und Gesten erzählt\; 
 die Dialoge sind dann weniger literarisch. Die Schauspieler spielen gut\; 
 Henry Hübchen siedelt seine Figur zwischen Tragik und Komik an\, Max Simon
 ischek fängt überzeugend die Hybris des Jungspunds mit gelacktem Haar und 
 begrenztem Horizont ein\, während es Martina Gedeck selbstgewiss-ätherisch
  gelingt\, abwesend und gegenwärtig zugleich zu sein. Gerade den Szenen mi
 t ihr ist es zu verdanken\, dass „Am Hang“ nicht zu statisch-thesenhaftem 
 Verhandlungskino gerät.Weil die Inszenierung den Twist des Romans – aus üb
 erzeugenden Gründen – aber vorzieht\, muss sie zu einem anderen Ende finde
 n – was zum Problem wird. Denn so richtig mag sich der Film nicht entschei
 den und reiht eines ans andere\, stolpert durch die Zuspitzung und Auflösu
 ng des Thrillers und gibt die stilistisch eher strenge Konsequenz des vora
 ngegangenen Wechsels aus Rückblenden und weitgehend verbalem Schlagabtausc
 h auf.Julia Teichmann\, FILMDIENST 2013/24 \n https://www.kino-achteinhalb
 .de/home/archiv/event/157-am-hang.html
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LOCATION:Kino achteinhalb (Hannoversche Straße 30E\, 29221 Celle\, Deutschl
 and (nicht Postanschrift!))
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