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DESCRIPTION:Eintritt: 5\,00 €\nUSA 2013 Kinostart: 7. November 201398 Minut
 enFSK: ab 6\; fFBW: besonders wertvoll  Regie Buch: Woody Allen    Kamera:
  Javier Aguirresarobe Musik: Christopher Lennertz     Schnitt: Alisa Lepse
 lter    Darsteller: Cate Blanchett (Jasmine)\, Alec Baldwin (Hal)\, Sally 
 Hawkins (Ginger)\, Peter Sarsgaard (Dwight)\, Louis C.K. (Al)\, Bobby Cann
 avale (Chili)\, Andrew Dice Clay (Augie)\, Michael Stuhlbarg (Dr. Flicker)
 \, Tammy Blanchard (Jane )\, Max Casella (Eddie)\, Alden Ehrenreich (Danny
 )\, Tom Kemp (Nat)\nWarner\, 35mm\, 14W/497.000\n \nFILMHOMEPAGE\, WIKIPED
 IA\, Programmkino.de\, EPD-Film\, ray-Filmmagazin\, Pressespiegel Perlenta
 ucher: Nackt trotz Chanelkostüm  Der Spiegel: Königin Cate im freien Fall 
  Die Zeit: Ein Nimbus von KühlederStandard: Der Schwindel\, der auf den Ab
 sturz folgt  FAZ: Woody Allen in Hochform  Der Tagesspiegel: Alles Lüge \n
 Auszeichnungen:2013: New York Film Critics Circle Award für Cate Blanchett
  (Beste Hauptdarstellerin)2014: Golden Globe Award für Cate Blanchett (Bes
 te Hauptdarstellerin)2014: Critics’ Choice Movie Award für Cate Blanchett 
 (Beste Hauptdarstellerin)\nKurzkritik Filmdienst\nNachdem ihr Mann wegen w
 indiger Finanzgeschäfte verhaftet wurde und im Gefängnis Selbstmord beging
 \, sucht eine Frau aus der New Yorker High Society Zuflucht bei ihrer Schw
 ester im Arbeitermilieu von San Francisco. Bald brechen alte Konflikte um 
 Werte und Lebensstile aus\, weil sie die neuen Verhältnisse als 'working c
 lass'\, niveaulos und ärmlich empfindet. Fulminant besetzte Tragikomödie\,
  in der die vorzügliche Hauptdarstellerin den Raum nutzt\, um den Genuss u
 nd den Kater\, die Selbsttäuschung und die Euphorie auszuspielen. Hinter d
 iesem Porträt einer Frau\, die der Finanzcrash weder von ihrer Oberflächli
 chkeit noch von übersteigerten Ansprüchen kurieren konnte\, offenbart sich
  die Abrechnung mit einer Gesellschaftsschicht. - Sehenswert ab 14.\n{yout
 ube}BESiXA8j1JQ{/youtube}\nausführliche Kritik Filmdienst\n\n\nEs gibt ein
 e Szene in dem neuen Film von Woody Allen\, in der Bobby Cannavale vor der
  Eingangstür steht. Er trägt einen hyperproletarischen Seitenschnitt\, sei
 ne Figur heißt Chili\, und links und rechts von ihm erstrecken sich die ob
 szön bunten Werbeschilder eines Amerika\, das zu viel Platz hat für seine 
 Städte und deshalb gerne in die Breite baut. Allerdings befindet man sich 
 nicht im Mittleren Westen\, sondern in San Francisco – einem mythenüberlad
 enen urbanen Zentrum\, in dem sich ein Geschichtenerzähler wie Allen wohlf
 ühlen müsste\, der schon Paris\, London\, Barcelona und vor allem natürlic
 h New York in Seelenlandschaften verwandelt hat. Doch für Jasmine\, die ei
 gentlich Jeanette heißt\, ist die Stadt so wie Chili: working class\, nive
 aulos\, ärmlich. Ihr Mann Hal hat Jasmine jahrelang ein Leben in Saus und 
 Braus in New York ermöglicht – doch alles war Betrug\; Affären\, Schwindel
 eien\, Steuerhinterziehung. Alec Baldwin spielt Hal mit einer schön angede
 uteten Schmierigkeit\, die an seine Rolle in der Sitcom „30 Rock“ erinnert
 \, hier allerdings mit deutlichem Understatement. Hal musste in den Knast 
 und hat sich dort erhängt. Die ungemein schwierige Balance zwischen Verzwe
 iflung und Komik gelingt Woody Allen virtuos. Gerade zu Beginn weigert er 
 sich\, seine Figuren einer Dramaturgie zu opfern\, die sich um die zahlrei
 chen Rätsel der Vergangenheit dreht. Vielmehr gibt er seiner Hauptdarstell
 erin Cate Blanchett Raum\, den Genuss und den Kater\, die Selbsttäuschung 
 und die Euphorie in Szenen auszuspielen\, die als kontrastreiche Tableaus 
 entworfen sind. Früher gab es ein Haus mit gewaltigen Fensterfronten und T
 ee auf der riesigen Terrasse bei Freunden nach dem Polo. Heute gibt es die
  enge Wohnung von Jasmines Adoptivschwester Ginger (Sally Hawkins) in San 
 Francisco\, zu der sie nach der Katastrophe geflohen ist – bunt\, absolut 
 nicht elegant\, ein wenig zugestopft\, aber ohne den gegenkulturellen Impe
 tus eines echten Späthippies. Früher gab es Dinnerpartys in einem luftigen
  Netzwerk aus Salons\, heute gibt es Mittagessen auf Plastikstühlen mit Gi
 nger und Chili\, ihrem Lebensgefährten. Wo gibt es in dieser Stadt eigentl
 ich den richtigen Martini? Über alledem schwebt der „Blue Moon“ des begeis
 terten Jazzers Woody Allen. Eine unwahrscheinliche Konstellation beschreib
 t der Titel dieses Songs aus den 1930er-Jahren\, das große Glück\, das zur
  Liebe führte\, aber auch das Unglück davor. Für Jasmine stellt das Stück 
 genau jene Seifenblase dar\, in der sie immer noch lebt. Die Improvisation
 \, ein Job als Assistentin bei einem zudringlichen Zahnarzt\, eine Online-
 Ausbildung\, das alles liegt ihr nicht. Sie findet\, dass sie das Glück ve
 rdient hat\, und eines Tages scheint es in Gestalt des so smarten wie betu
 chten Dwight (Peter Sarsgaard) auch wieder in ihr Leben zu treten. Auf sei
 nem Balkon lässt Woody Allen die erste Supertotale von San Francisco zu. E
 in Bild\, dem man in dieser Geschichte misstrauen muss.\nTim Slagman\n htt
 ps://www.kino-achteinhalb.de/home/archiv/event/146-blue-jasmine.html
DTSTART:20140221T193000Z
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LOCATION:Kino achteinhalb (Hannoversche Straße 30E\, 29221 Celle\, Deutschl
 and (nicht Postanschrift!))
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