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DESCRIPTION:Eintritt: 5\,00 €Polen 2013Kinostart: 2. Januar 2014105 Minuten
 FSK: ab 12\; f\nRegie/Buch/Produktion: Andrzej Jakimowski  (Kleine Tricks)
 Kamera: Adam Bajerski    Musik: Tomasz Gassowski    Schnitt: Cezary Grzesi
 uk    Darsteller: Edward Hogg (Ian)\, Alexandra Maria Lara (Eva)\, Melchio
 r Derouet (Serrano)\, Francis Frappat (Doktor)\, João Lagarto (Bruder Humb
 erto)\nFilmverleih: Neue Visionen  CinemascopeFilmwebseite\, Programmkino.
 de\, WIKIPEDIA\, Filmseite des Verleihers\, Kulturradio rbb Filmfest Warsc
 hau: Bester Regisseur und Publikumspreis\nKurzkritik\nIan (Edward Hogg) is
 t blind und verfügt über eine besondere Fähigkeit – über viele Jahre lernt
 e er\, seine Umwelt quasi mit den Ohren zu sehen. Durch genaues Zuhören or
 ientiert er sich mit Hilfe von Schallwellen. Er wird nach Lissabon an eine
  weltbekannte\, doch konservative Augenklinik gerufen\, wo er verbesserte 
 Techniken im Alltag von Blinden vermitteln soll. Doch was Ian seinen junge
 n Patienten eröffnet\, ist weniger ein Orientierungskurs als eine völlig n
 eue Art\, in der Welt zu sein und das unlösbare Rätsel unserer Gegenwart d
 urch Imagination und Neugier mit Sinn zu füllen. Ian verblüfft die Schüler
  mit seinen aufregenden und riskanten Methoden. Sie sollen helfen\, die so
  verbindliche Grenze zwischen Sehen und Nichtsehen zu überwinden. Doch das
  ist mitunter lebensgefährlich.Unter den Patienten ist auch die junge und 
 scheue Eva (Alexandra Maria Lara)\, die spürt\, dass ihr Ian etwas wiederg
 eben kann\, dass sie längst verloren hatte. Doch schnell gerät Ian unter d
 en Verdacht\, ein trügerisches Bild von der Welt vermittelt und damit das 
 Leben seiner Schüler aufs Spiel gesetzt zu haben. Als er schließlich gezwu
 ngen wird\, die Klinik zu verlassen\, müssen Eva und die anderen Patienten
  auf eigene Faust herausfinden\, was die Imagination zur Wahrheit macht.»I
 magine« lässt uns das Kino mit neuer Kraft sehen. Der renommierte Regisseu
 r Andrzej Jakimowski (»Kleine Tricks«) erzählt eine behutsam schillernde u
 nd dabei so berührende Geschichte von zwei Menschen\, die sich verlieben\,
  ohne einander jemals gesehen zu haben.\n{youtube}QVL8SqD6Pdc{/youtube}\n 
 \nKRITIK DER SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG\nSwing TimeDie Choreografie in Andrzej J
 akimowskis Film „Imagine“ folgt anderen Gesetzen als denen des Blicks\nLis
 sabon\, eine offene Stadt\, das Kino liebt sie. Die Sonne\, die Luft\, das
  Licht\, das Meer. Dazu die berühmte Straßenbahn\, die sich bedächtig durc
 h engste Straßen hindurchtastet.Eine Stadt\, die allen Sinnen offen steht\
 , ein schöner Ort fürs coming of age. Die Kids in Andrzej Jakimowskis Film
  „Imagine“ sind dagegen eingeschlossen\, in einer Klinik in der Stadt\, si
 e sind blind und müssen lernen\, sich ohne Sehsinn in der Welt zu orientie
 ren und zu bewegen. Aber glücklich sind sie\, wenn sie das Licht auf ihren
  Gesichtern spüren.Eines Tages kommt\, zur Unterstützung des Unterrichts\,
  aber/weil selber blind\, Ian in die Schule (Edward Hogg). Er ist sehr sel
 bstsicher und frech\, tappt mit schweren Schuhen über die Pflastersteine\,
  provoziert von Anfang an den Betrieb. Ein Handlungsreisender in Sachen Se
 lbstvertrauen. Wir brauchen keinen Blindenstock\, behauptet er\, er nimmt 
 ihn nur\, um kräftig auf den Tisch zu hauen im Schulraum. Die Kamera ist v
 oll auf seiner Seite\, wenn er die Augen in die Höhe richtet\, zeigt sie d
 en blauen Himmel – diesen Blick nennt man gewöhnlich eine subjektive Einst
 ellung. In diesem Film wird\, was subjektiv und objektiv sein soll\, Imagi
 nation und Wirklichkeit\, einer so genauen wie spontanen Überprüfung unter
 zogen.Echoortung ist Ians Ding. Er schnalzt und schnippt beim Gehen und ba
 ut mittels der Schallwellen\, die die Objekte ihm darauf zurückwerfen\, si
 ch seinen eigenen imaginären Raum. Damit traut er sich sogar auf die Straß
 en der Stadt\, mitten hinein in den Verkehr\, unter die Bäume\, in ein Caf
 é\, an den Hafen. Und andere folgen ihm\, sie vertrauen ihm\, entwickeln t
 rotzige Kühnheit und fassen Lebensmut\, an der Spitze die junge Eva\, gesp
 ielt von Alexandra Maria Lara. Ihr sucht er in der Stadt die wildesten\, g
 ewagtesten Schuhe aus\, rein nach dem Klang\, den die hohen Absätze machen
 \, wenn Eva – zum ersten Mal – durch die Boutique stöckelt.Der Unterricht 
 ist hart und unsentimental in diesem Film\, die Kinder testen Ian unerbitt
 lich\, das sind sie gewohnt in ihrer Welt\, wo es keinen Augenschein gibt.
  Sie lassen ihn auflaufen\, er muss beweisen\, dass er einer von ihnen ist
 . Sie wollen sich keine Illusionen machen\, keine falschen Hoffnungen. Und
  manchmal taucht für Sekunden eine Spur von Traurigkeit auf in Ians Gesich
 t\, er weiß\, dass jeder Prophet am Ende auch ein falscher sein muss\, ein
  Blender.In Ians Raum gibt es kein Gefälle zwischen Wirklichkeit und Unwir
 klichkeit\, darin ist er ein echtes Kinowesen\, wie Walter Mitty. Die Imag
 ination ist ein Wirklichkeitssinn im Kino\, die Kamera arbeitet immer dann
  am intensivsten\, wenn sie die Räume jenseits des Blickfelds beschwört\, 
 außerhalb der Leinwand.Es klingt wie ein Stepptänzer\, wenn Ian sich beweg
 t\, und seine beschwingten Lektionen sind wie ein Tanz. Sie haben die trau
 mwandlerische Sicherheit der klassischen magischen Hollywoodmusicals\, des
  reinsten Kinos\, das man sich irgendwie imaginieren kann.\nFritz Göttler\
 , SZ vom 07.01.2014 https://www.kino-achteinhalb.de/home/archiv/event/129-
 imagine.html
DTSTART:20140124T193000Z
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