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DESCRIPTION:Eintritt: 5\,00 €\nIn Kooperation mit:  Neue Jazz Initiative Ce
 lle e. V.  Deutschland 2011-2013Kinostart: 28. November 201390 MinutenFSK:
  ab 0\; f\nProduktion: Helge Albers\, Sander Verdonk    Regie/Buch/Schnitt
 : Uli Gaulke auf Wikipedia\,  Gaulke auf Filmportal   Uli Gaulke ist diese
 n Abend zu Besuch im Kino achteinhalb. \nKamera: Axel Schneppat\, Jörg Jes
 hel    Musik: Ari Benjamin Meyers   \nFilmverleih: Neue Visionen    Filmwe
 bseite\, Programmkino.de\, Kritik der Filmfachzeitschrift EPD\, alle Daten
  zum Film auf Filmportal.de  Presseheft  \nKurzkritik Filmdienst \nEine Ei
 nladung zum North Sea Jazz Festival beschert der „Peace Hotel Jazz Band“ a
 us Shanghai ihren ersten Auslandsauftritt. Die Dokumentation begleitet die
  älteste Jazzband der Welt\, die ihre Kunst seit der Nachkriegszeit zelebr
 iert\, bei den Reise- und Auftrittsvorbereitungen und versammelt biografis
 che Impressionen. (O.m.d.U.) - Ab 12. \n{youtube}NhhVI-hGSFk{/youtube}\n{y
 outube}15p-1uj1TDM{/youtube}{youtube}CPCtxErIOWE{/youtube}\n \nausführlich
 e Kritik Filmdienst \n\nBis nach Shanghai scheint sich die Geschichte des 
 Buena Vista Social Club noch nicht herumgesprochen zu haben. Als die „Peac
 e Hotel Old Jazz Band“\, die zertifiziert älteste Jazzband der Welt\, eine
  Einladung zum berühmten North Sea Jazzfestival in Rotterdam erhält\, wird
  kein Gedanke an eine kommerziell lukrative Weltkarriere verschwendet. Die
  Euphorie geht eher dahin\, das eigene Renommee vor Ort zu steigern. „Erst
  exportieren\, dann re-importieren!“\, lautet die Erfolgsformel. „Wenn wir
  in Europa eine gute Performance hinlegen\, werden wir auch zuhause ernste
 r genommen“\, sagt der Manager. Denn „up to date“ sind die älteren Herrsch
 aften schon längst nicht mehr\, spielen sie doch noch immer jene Musik\, d
 ie sie seinerzeit\, nach der Befreiung von den Japanern\, entdeckten: Swin
 g. Noch heute schwärmen die Musiker von Artie Shaw oder Benny Goodman\, di
 e sie seit 1980 (fast) jeden Abend in der Hotel-Lobby imitieren. Mehr schl
 echt als recht. Einmal heißt es sehr treffend: „Unsere Musik klingt wie ei
 ne alte Schallplatte.“ Man muss bei „As Time Goes By In Shanghai“ von Uli 
 Gaulke ein paar Vorurteile über Globalisierung über Bord werfen. Zum Beisp
 iel über die „Weltsprache“ Jazz und die damit verbundene Mentalität\, die 
 vielleicht nur bedingt chinesisch ist. Denn der Jazz\, den die Peace Hotel
  Old Jazz Band spielt\, ist nicht nur altmodisch\, sondern auch seelenlos.
  Da können die Herren noch so von besseren Zeiten schwärmen\, sie exekutie
 ren ihren Jazz ohne jede emotionale Beziehung zu ihr. Der Saxofonist räumt
  denn auch ein: „Die Jazzmusik\, die wir hier kennen\, kann man nicht mit 
 der im Westen vergleichen. Wir stehen noch ganz am Anfang und haben nur ei
 n ganz grobes Gefühl dafür. Unser Gefühl für Musik basiert auf der traditi
 onellen chinesischen Musik. Wir müssen immer wieder hinhören\, um ein Gefü
 hl dafür zu bekommen.“ Dazu passt\, dass die Beziehungen der Musiker unter
 einander nur oberflächlich freundschaftlich\, eher aber respektvoll desint
 eressiert sind. Von musikalischer Kommunikation oder der Fähigkeit zur Imp
 rovisation findet sich kaum eine Spur. Die Einladung zum North Sea Jazzfes
 tival gilt dennoch keiner Freakshow. Der Auftritt in Rotterdam\, der den f
 ilmischen Rahmen liefert\, findet in freundlich-interessierter Atmosphäre 
 statt. Verstehe einer die „Langnasen“\, wie die Europäer hier immer mal wi
 eder genannt werden. Die hören sich Bands an\, deren Musik nicht swingt\, 
 sondern eiert. Aber die finden ja auch hässliche Frauen hübsch. Dieses Pro
 blem muss die Band auf dem Weg nach Rotterdam lösen\, denn man will gerne 
 mit Sängerin auftreten. Sie darf nicht zu jung sein\, aber auch nicht zu a
 lt\, nicht zu hübsch\, aber auch nicht hässlich. Eine schwierige Suche beg
 innt\, denn „hier herrscht das Mittelmaß!“ Dass man schließlich mit Jasmin
 e Chen eine talentierte Sängerin mit menschlichen Qualitäten findet\, ist 
 nicht nur für die Band mit ihren mitunter ruppigen Umgangsformen ein Glück
 sfall\, sondern auch für den Film\, der durch sie eine freundliche Lässigk
 eit bekommt. Ist die Gegenwart der „ältesten Jazzband der Welt“ also denkb
 ar unspektakulär\, so bleiben auch die Erinnerungen im Ungefähren. Immerhi
 n hat Gaulke sich den üblichen Weg in die Archive gespart. Statt dessen sc
 haut er seinen Protagonisten beim Erzählen ins Gesicht. Der Film skizziert
  so einige Künstlerbiografien im Wandel der Zeit\; denn mit ihrer Begeiste
 rung für den Jazz haben sich die Musiker auch für eine extreme Form der In
 dividualität und Unabhängigkeit entschieden. Während der Kulturrevolution 
 aber erlebten sie\, dass alle Formen von Unterhaltungsmusik für obsolet er
 klärt wurden. Man hat dann einfach „leise für sich“ weitergespielt\, heißt
  es einmal lakonisch. Gaulke hat genügend Respekt\, auch das Schweigen sei
 ner Protagonisten zu akzeptieren\; er platziert sie bei Gesprächen gerne s
 o\, dass die Betriebsamkeit der geschichtsvergessenen Großbaustelle Shangh
 ai im Hintergrund deutlich sichtbar wird. Auch wenn es die Musiker mit ihr
 er Musik nicht zu Ruhm und Reichtum gebracht haben\, so ist die Tatsache\,
  dass am Ende ihrer langen (Lebens-)Reise mit dem Jazz eine Begegnung mit 
 den Langnasen in Rotterdam winkt\, eine schöne Volte der Geschichte.Ulrich
  Kriest\n https://www.kino-achteinhalb.de/home/archiv/event/127-as-time-go
 es-by-in-shanghai-anschließend-filmgespräch-mit-regisseur-uli-gaulke.html
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LOCATION:Kino achteinhalb (Hannoversche Straße 30E\, 29221 Celle\, Deutschl
 and (nicht Postanschrift!))
SUMMARY:As Time Goes By In Shanghai - (anschließend Filmgespräch mit Regiss
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