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DESCRIPTION:Eintritt für beide Filme 5 Euro.\nIn Kooperation mit der RWLE M
 öller Stiftung und dem Boman Museum. Deutschland 2017Kinostart: 23. Novemb
 er 201782 Minuten\nProduktion: Rosa von Praunheim · Jens Stubenrauch Regie
 : Rosa von Praunheim · Markus Tiarks Buch: Rosa von Praunheim Kamera: Elfi
  Mikesch · Oliver Sechting · Markus Tiarks · Thomas Ladenburger Schnitt: M
 ike Shephard Musik: Juwelia · Jose Promis · Andreas M. Wolter  \nFilmseite
  des Verleihs missingFILMS\, alle Daten zum Film auf Filmportal.de \nKriti
 k von Silvia Hallensleben in EPD-Film (4 von 5 Sternen)Kritik von Michael 
 Meyns auf Programmkino.deKritik von Harald Mühlbeyer auf Kino-Zeit.deKriti
 k von Susanne Lenz in der Frankfurter Rundschau Kritik von Oliver Armknech
 t auf Film-Rezensionen.deKritik von Gunda Bartels im Tagesspiegel \nGesprä
 ch mit Rosa von Praunheim auf SWR2 (6 Minuten)\nKurzkritik FilmdienstDokum
 entarisches Porträt des Berliner Stadtteils Neukölln und einiger seiner sc
 hillernden Bewohner. Unter ihnen befinden sich der Travestiekünstler Stefa
 n Stricker alias Juwelia\, die 89-jährige Johanna Wilfriede Richter\, die 
 vor 40 Jahren hierher zog\, um mit einer Frau zu leben\, die „Polittunte“ 
 Patsy l’Amour laLove sowie das Frauentrio „Die Rixdorfer Perlen“\, das in 
 seinen kabarettartigen Theaterstücken „Neukölln verteidigt“. Eine Ansammlu
 ng anrührender\, bewegender und lustiger Figuren und Geschichten\, die fre
 ilich statt der im Filmtitel angedeuteten Überlebensfrage eher allseits be
 kannte Gentrifizierungsfloskeln widergibt. von Esther Buss\nTrailer (130 S
 ekunden):{youtube}O9IKXWlmXvU{/youtube}\n \nausführliche Kritik Filmdienst
 Der Maler\, Zeichner und Travestiekünstler Juwelia\, mit bürgerlichem Name
 n Stefan Stricker\, ist nebenbei auch ein Chronist des sich wandelnden Sta
 dtteils Neukölln. „In Berlin\, da liegt Neukölln. Ach wie schön\, ach wie 
 hip\, ach wie trendy“\, heißt es beispielsweise in einem seiner Songs. Ode
 r: „Früher war Bratwurst und heute ist Champagner.“ Juwelias Chansons sind
  ein Mix aus Berliner Kiezvokabular\, französischen Erotizismen und Glamou
 r-Englisch. Zu hören sind sie unter anderem in der Galerie Studio St. Das 
 ist ein im Reuterkiez gelegener Salon\, „eine Art Atelier\, eine Factory\,
  jeder kann was machen\, ein open Salon“\, den Stricker seit 2006 betreibt
 . Der im hessischen Korbach geborene Künstler ist die Hauptfigur in Rosa v
 on Praunheims Film „Überleben in Neukölln“ – ein Film\, der den vorherrsch
 enden Neukölln-Klischees – bärtige internationale Hipster\, macho-mäßige a
 rabische Jugendgangs – vor allem Porträts von Persönlichkeiten aus der (te
 ils migrantischen) LGBT-Szene Neuköllns entgegenstellt. Die Überlebensfrag
 e zieht sich dabei durch alle Biografien. In keinem Berliner Stadtteil sin
 d in den letzten Jahren die Mieten so rasant gestiegen wie im ehemals als 
 „Problemviertel“ berüchtigten Neukölln. Schon als Jugendlicher begann Stri
 cker\, sich zu schminken und Frauenkleider zu tragen\; fast hätte man ihn 
 dafür in die Psychiatrie geschickt. Heute macht er über die Nicht-Definier
 barkeit seiner sexuellen Identität kokette Witze: „Ich bin ein weiblicher 
 Mann... ein Hermaphrodit\, oh nein!!!... Eine gelegenheitstranssexuelle Ge
 legenheitsprostituierte.“ Sein langjähriger Lebensgefährte protestiert: „D
 u bist doch nicht transsexuell!“ Andere Protagonistinnen sind „Die Rixdorf
 er Perlen“\, ein weibliches Theatertrio\, das mit Alt-Berliner-Liedern und
  kabarettistischem Verve Neuköllner Traditionen\, etwa die lokale Trinkkul
 tur\, verteidigt. Oder der kubanische Sänger und Travestiekünstler Joaquin
  La Habana\, der nicht zum ersten Mal in einem Film von Rosa von Praunheim
  auftritt\; so spielte er schon in „Stadt der verlorenen Seelen“ und „Horr
 or Vacui“. Auch die „Polittunte“ Patsy l’Amour laLove\, die gerade an eine
 r Doktorarbeit zur Schwulenbewegung der 1970er-Jahre schreibt und im legen
 dären SchwuZ\, das vor einigen Jahren von Schöneberg nach Neukölln gezogen
  ist\, regelmäßig Abende veranstaltet\, zählt zu den Porträtierten\, sowie
  der von den Syrern Dani Alor und Alaa Zaitouna geleitete „Chor der Geflüc
 hteten“. Eine besonders anrührende Figur ist die 89-jährige Johanna Wilfri
 ede Richter\, die im Reuterkiez „Joe“ genannt wird. Nach dem Ende ihrer Eh
 e ging sie nach Berlin und zog in die Sanderstraße\; „Da war ich wieder we
 r.“ Wilfriede Richter verliebte sich in eine Frau\, mit der sie 23 Jahre g
 lücklich zusammenlebte\; inzwischen ist sie wieder glücklich allein. Auch 
 sie beobachtet die Veränderungen in ihrem Stadtteil mit Sorge: „Jetzt komm
 en die feinen Leute.“ Wiederholt fallen die gängigen Begriffe des Gentrifi
 zierungsdiskurses: steigende Mieten\, Verdrängung\, Hipness etc. Wirklich 
 neue Perspektiven zu stadtpolitischen Fragen wirft der Film aber nicht auf
 \, noch begibt er sich auf die im Titel so explizit angesprochene existent
 ielle Ebene. Und natürlich stehen auch die Protagonisten des Films\, zumei
 st Künstler\, die mit ihrem kreativem Potenzial Neukölln mitaufgewertet ha
 ben\, nicht außerhalb dieser Entwicklung\, wie der Film unterschwellig sug
 geriert. Ärgerlich ist auch\, dass einige kurz abgehandelte Protagonistinn
 en\, darunter eine afro-amerikanische Künstlerin aus Baltimore und eine le
 sbische Sängerin aus Syrien\, offensichtlich nur unter dem Vorwand der Div
 ersität in den Film gelangt sind. Man würde sich wünschen\, dass von Praun
 heim ihnen mit dem gleichen aufrichtigen Interesse begegnet wie dem flambo
 yanten Stefan Stricker.\nEsther Buss https://www.kino-achteinhalb.de/home/
 archiv/event/1043-überleben-in-neukölln.html
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LOCATION:Kino achteinhalb (Hannoversche Straße 30E\, 29221 Celle\, Deutschl
 and (nicht Postanschrift!))
SUMMARY:Überleben in Neukölln
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 kölln.html
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