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achteinhalb
Kino & Kultur e.V.
Der offizielle Startschuß für das Seniorenkino erfolgte am 17. Oktober 2006. Siehe auch hier Die Stadt Celle verkündete auf ihrer Internetseite am 11. Oktober 2006: "Geboren wurde die Idee im Familienbüro der Stadtverwaltung, das auch zentrale Anlaufstelle für den Arbeitskreis Familienfreundliches Celle (AFFC) ist. Gemeinsam mit dem Seniorenbeirat wird das Projekt nun in die Tat umgesetzt. „Ein Vergleichsprojekt in Bergisch-Gladbach läuft mit vollem Erfolg“, weiß Manuela Tschee vom Familienbüro. „Und was die dort können, das können wir auch.“ Mit Eva Nigge vom Seniorenbeirat machte sie sich auf die Suche nach Kooperationspartnern. Und wer würde da besser passen, als die 80-Jährige Betreiberin des Palast-Theaters, Hildegard Zelezniak? So könnte das Motto auch lauten „Von Senioren für Senioren"."
Das Seniorenkino ist ein Projekt des "Arbeitskreis Familienfreundliches Celle" - abgekürzt AFFC. Die Stadt Celle ist im AFFC unter anderem mit dem Familienbüro und dem Seniorenbeirat vertreten. Die Projektleitung liegt inzwischen alleinig beim Seniorenbeirat. Hier der Programmflyer des Seniorenkinos. Zum AFFC siehe auch hier oder hier.
Im Vorfeld zu diesem Projekt kontaktierte das Familienbüro das Kino achteinhalb und bat uns um fachliche Unterstützung, welche wir selbstverständlich zusagten. Aufgrund unserer für Gehbehinderte relativ unkomfortablen Außentreppe kam das achteinhalb als Spielort für ein Seniorenkino nicht in Betracht. Das Familienbüro fragte Frau Zelezniak vom Palasttheater, ob sie ihr Kino für das Seniorenkino zur Verfügung stellt, Frau Zelezniak sagte zu. Alles in allem waren sich alle einig, daß das Palast in Celle der richtige Ort für ein Seniorenkino sei.
Das Seniorenkino lief daraufhin die ersten beiden Jahre im Palastkino. Wobei erstmalig im Juli/August 2008 eine Sommerpause eingelegt wurde.
Kino achteinhalb hatte in dieser Zeit nur einen Kontakt zum Seniorenkino: Am 11. April 2007 rief mich (Stefan Eichardt) Frau Zelezniak an und bat mich, für sie den Film "Darf ich bitten (mit Richard Gere)" für den 11. Juni 07 bei dem Filmverleih Disney (firmiert auch unter Buena Vista = BVI) zu leihen. Der Film war im Rahmen des Seniorenprogramms langfristig angekündigt, er stand auch auf dem Programmflyer des Seniorenkinos. BVI weigerte sich generell, Frau Zelezniak einen Film zu leihen - auch nicht gegen Vorkasse. Frau Zelezniak bat mich, daß ich falsche Angaben machen solle, nämlich dergestalt, daß ich den Film auf den Namen des achteinhalb leihe und auf dem Abrechnungsformular falsch angebe, daß der Film bei uns lief. Ich erklärte ihr in dem einstündigen Telefonat, daß ich bereit wäre, den Film für sie auf den Namen des achteinhalb zu leihen und zu bürgen, aber daß ich nicht bereit wäre, dem Verleih gegenüber widerrechtlich falsche Angaben zu machen. Diesen Punkt wollte Frau Zelezniak nicht akzeptieren und bedrängte mich, falsche Angaben zu machen, mir plausible Gründe hierfür gab sie nicht an. Ich telefonierte dann am 12. April mit Frau Tessa Brunke von BVI. Frau Brunke erklärte mir, daß sie sich aufgrund ihrer bisherigen Erfahrungen mit Frau Zelezniak grundsätzlich weigere, mit Frau Zelezniak in eine Geschäftsbeziehung zu treten. Frau Zelezniak stellte verschiedentlich Dritten gegenüber den Sachverhalt empört dergestalt dar, daß ich (Stefan Eichardt) beim Verleih gegen sie intrigiert hätte, so daß sie den besagten Film nicht bekam, sie das Opfer meiner Intrige gegen sie sei. Ich rief daraufhin Frau Brunke an und bat sie, dies gegenüber der Stadt Celle richtig zu stellen und sagte ihr, daß ich nach wie vor bereit wäre, den Film für Frau Zelezniak zu leihen und zu bürgen. Frau Brunke erklärte sich bereit, mit der Stadt Celle zu sprechen und signalisierte mir, daß sie nun bereit wäre unter definierten Umständen, den Film zu verleihen, wenn die Stadt Celle bürge und sie nicht direkt mit Frau Zelezniak verhandeln müsse. Ich führte dann auch noch ein Telefonat mit dem Familienbüro, das mir unmittelbar sagte, daß sie mir nach den Erfahrungen, die sie bisher mit Frau Zelezniak gemacht haben, ohne Weiteres glauben würden. Frau Zelezniak fand dann einen Menschen (ich glaube aus dem Büro ihres Rechtsanwalts), der für sie mit Frau Brunke sprach, letztendlich wurde der Film nach zig Telefonaten (auch mit dem Familienbüro und BVI) termingerecht gezeigt.
Am 26. Mai 2008 erhielt ich eine Mail vom Projektteam Seniorenkino mit dem Inhalt, daß der AFFC nicht weiter mit Frau Zelezniak kooperieren will und mit der Anfrage, ob wir die Stadt Celle beim Seniorenkino unterstützen würden. Wir führten daraufhin ein klärendes Telefonat, anschließend willigte Kino achteinhalb ein. Im Wesentlichen sollte das Kino vor allem als rechtliche Instanz (mit unseren Vertragsbeziehungen Verleiher/Versicherungen/GEMA) zwischen Stadt Celle und den Kinoverleihern und der GEMA fungieren. Das Abspielort für das Seniorenkino ist seit dem 2. September 2008 die Exerzierhalle am Neuen Rathaus. Siehe auch folgende Mitteilung.
Ursprünglich plante der AFFC das Programm des Seniorenkinos in eigener Regie. Mittlerweile wird die Konzeption des Programms von einer externen Filmagentur übernommen, sprich die Agentur bietet einen Abspielring an, den man abonniert - ähnlich dem "Filmkunsttag am Montag" im Kammerkino, der ein Abspielring der nordmedia ist.
(EXKURS, anderes Thema: Abspielringe sind urprünglich gedacht, um Kinos mit ein oder zwei Leinwänden in kleineren Städten zu ermöglichen, einen Programmkinofilm nur einen Tag zu zeigen und sich so nicht eine Leinwand, die für das Abspiel der einnahmeträchtigeren Blockbuster dringend benötigt wird, für eine ganze Woche zu blockieren. So kann auch ein kleines Kino ohne grosses Risiko einem interessierten Publikum Filme abseits der Blockbuster anbieten. Die weiteren Vorteile eines Abspielringes für ein Kino sind, daß die Agentur nicht nur die Filme auswählt, sondern auch ausleiht. Bei einem Abspielring entfällt in der Regel auch die Mindestgarantie, das ist der Betrag, den der Verleiher mindestens - unabhängig von der Anzahl der Besucher - garantiert erhält. Die Mindestgarantie stellt so einen wesentlichen Bestandteil des wirtschaftlichen Risikos eines Kino bei der Filmauswahl dar. Der Verleiher erhält beim Abspielring ca. 38 bis 40 % vom Kartenumsatz. Die Vertreiber von Abspielringen bieten auch die Erstellung und den Druck der Flyer an. Die Flyer des Kammerkinos für das Kunstfilmprogramm z.B. werden von der nordmedia erstellt, die des Seniorenkinos Celle werden vom Familienbüro selber erstellt. Der Nachteil eines Abspielrings ist, daß dasjenige Kino, das am Abspielring teilnimmt, einen Teil seiner Programmhoheit aufgibt, für kommerzielle Filmabspielstätten ist das eher ein Vorteil. Die Nordmedia bot uns seinerzeit - bevor das Kammerkino den Abspielring abonnierte - den Abspielring an. (Der Abspielring der nordmedia läuft aktuell in 30 Städten in Niedersachen/Bremen.) Wir lehnten ab, weil wir uns als Programmkino verstehen - die eigenständige Programmgestaltung also ein wesentliches Moment für das achteinhalb darstellt. Dafür nehmen wir halt ein erhebliches mehr an Arbeitsaufwand, Fixkosten und finanziellen Risiko in Kauf. - Dennoch gibt es eine Schnittmenge der Kunstfilmtage und dem Programm des achteinhalb, etwa 60 % der Film, die im Abspielring laufen, laufen ca. 2 Monate vorher im achteinhalb. Aus Sicht der Verleiher und der Besucher dieser Filme ist es verständlicherweise egal, ob dieser Film im Kammer oder achteinhalb gesehen wird oder nur im Abspielring gesehen wird oder läuft. Aus cineastischer Sicht gibt es da einen gewichtigen Aspekt, der manchem nicht bekannt sein mag: beim achteinhalb finanzieren gerade diese Filme, die anderen 40 % der Filme mit, die im Kunstfilmprogramm des Kammers keinen Platz gefunden haben und finden werden. (Diese 40 % der Filme sind einerseits Teil unserer regionalen Kooperationen anderseits engagierte kleinere Filmproduktionen, die sich nicht plakativ mit Starschauspielern und grossem Marketingaufwand als Ware Filmkunst verkaufen. Das Etikett Filmkunst wurde von diesen Produktionen m.E. derart beschädigt, daß wir davon absehen, unserem Publikum Filme über diese Art Etikettierungen anzupreisen. Schlicht Kino und Film und Gucken und selber entscheiden, ob der Film einem gefällt, einem was sagt, gut unterhält - davor liegt aber eine gewissenhafte und zeitaufwendige Filmauswahl seitens des achteinhalb.) Das Publikum trifft hier die Entscheidung: Wer diese, nennen wir sie mal die anderen 40 %, der Filme, nicht sehen möchte, kann sich genauso gut oder meinetwegen auch besser die anderen 60 % Filme im Kammer ansehen. Wenn praktisch niemand mehr diese anderen 40 % sehen möchte, hat sich das achteinhalb halt - immerhin erst nach einer stattlichen Anzahl von Jahren - erledigt. Wer diese 40 % sehen möchte, der würde gerade diese mit einem Besuch dieser und anderer Filme im achteinhalb unterstützten.)
Sprich die Agentur konzipiert das Programm, ruft die Verleiher an und leiht die Filme auf unserem Namen, der Versand des Films geht an die Stadt Celle, wir erhalten die Terminbestätigung und Rechnung. Die Stadt Celle erstellt den Flyer, wir setzen die Filme auf unsere Internetseite. Die Stadt Celle macht die weitere Werbung, Flyer verteilen, Presse,...). Die Stadt Celle organisiert die Veranstaltung, meldet uns die Zuschauerzahlen. Wir erstellen die Abrechnung für die Filmverleiher, faxen ihm diese und bezahlen die Rechnung. Die Zuschauerzahlen und Einnahmen des Films stellen wir der FFA und der GEMA zur Verfügung und entrichten die GEMA-Gebühren laut dem in unserem GEMA-Vertrag gültigen Kinovergütungstarif. Den Rechnungsbetrag an den Verleiher plus 20 % (80 Cent pro Besucher) des Eintritts (als Aufwandsentschädigung) stellen wir wiederum dem Projektteam des Seniorenkinos in Rechnung. Das Projektteam bezahlt die Filmagentur.
Frau Zelezniak erzählt nun, daß sich das gegen sie richte und man (vor allem wieder Stefan Eichardt) ihr das Seniorenkino weggenommen habe. Fakt ist: das Seniorenkino Celle war und ist inhaltlich und rechtlich ein Projekt und eine Veranstaltung des AFFC. Frau Zelezniak hat hierfür ihr Palastkino zur Verfügung gestellt und bestellte die Filme, die der AFFC ausgewählt hatte. Die Stadt Celle hat diese Zusammenarbeit als unbefriedigend gewertet und daher aufgekündigt. Es richtete sich nicht gegen Frau Zelezniak, es wurde ihr auch nichts weggenommen. Es scheint aber naheliegend, daß Frau Zelezniak das Seniorenkino zunehmend als ihre Veranstaltung ansah. Seit der Sommerpause 2008 führt sie diese Veranstaltungsreihe unter dem gleichen Label, aber ohne Zustimmung des AFFC, unter Eigenregie weiter.
Die Gründe, die dazu führten, daß die Stadt Celle die Zusammenarbeit mit dem Palast beendete, sind zahlreich, so zum Beispiel: Es kam zweimal vor, daß der angekündigte Film nicht lief. Es wurde dann alternativ ein anderer Film gezeigt. Es gab dann aber jeweils ein paar Senioren, die diesen anderen Film nicht sehen wollten. Frau Zelezniak weigerte sich dann jeweils, denjenigen das Eintrittsgeld zurückzuzahlen. Frau Zelezniak konnte das Eintrittsgeld für das Seniorenkino (4 Euro pro Besucher) zu 100 % behalten, sie behielt aber auch entgegen der Vereinbarung den gesamten Überschuß aus dem Kuchen- und Kaffeeverzehr (2,50 Euro pro Person). Kuchen und Kaffee wurde vom Familienbüro bestellt, die Rechnung ging an das Palast und wurde von Frau Zelezniak bezahlt. Die Vereinbarung lautete: Frau Zelezniak behält den gesamten Eintritt, den Überschuß aus dem Erlös von Kaffee und Kuchen sollte in das Projekt fließen. Es gab über diesen Streitpunkt mehrere Gespräche zwischen dem Familienbüro und Frau Zelezniak, ein Einlenken von Frau Zelezniak erfolgte nicht.
Vor allem aber sehen die Initiatoren und Akteure des Seniorenkinos das Angebot als Projekt und nicht als reines Film- und Verzehrangebot. Den Erfolg des Projekts sahen sie beim Palasttheater nicht mehr gegeben und grundsätzlich in Frage gestellt. Die Akteure sehen beim Seniorenkino vor allem einen kommunikativen Aspekt, des sich Treffens und Kennenlernens und einen gegenseitigen informativen Aspekt zwischen den Senioren und den Kooperationspartnern, die im Rahmen des Seniorenkinos ihre Informationen anbieten. Viele der Kooperationspartner sahen sich zudem von Frau Zelezniak unmittelbar in ihrer Arbeit behindert. Diese ganzen Aspekte sah die Projektleitung beim Palast kaum noch gewährleistet. Die Exerzierhalle bietet zudem barrierefreien Zugang und behindertengerechte Toiletten, das Fehlen selbiger wurde beim Palast verschiedentlich als zunehmend unzumutbar empfunden. In der Exerzierhalle sind auch ausreichend Tische und Platz für das Vor- und Rahmenprogramm. Die für ein Seniorenkino wünschenswerte Kinoatmosphäre fehlt dort natürlich leider.
Dies alles richtet sich aber in keiner Form gegen Frau Zelezniak und ihr Palasttheater. Das Familienbüro hält niemanden davon ab oder rät ab, das Palasttheater zu besuchen und dort Filme zu sehen. Es wird auch kein Publikum abgeworben. Im Gegenteil bei Nachfrage wird den Menschen nahegelegt, ins Palast zu gehen.
Es stand und steht Frau Zelezniak ja frei, unter eigener Regie weiterhin Seniorenkino anzubieten. Das tat Frau Zelezniak dann auch, nur daß sie es in einer Form von Kleinkrieg betrieb und betreibt. Frau Zelezniak kopierte die Veranstaltung der Stadt Celle hochgradig. Sie kopierte nicht nur den Namen, Eintritts- und Verzehrpreise, Uhrzeit und Wochentag, sondern vor allem auch die Filme. (Ich bin mir sicher, daß es rechtlich unzulässig ist, eine Veranstaltung, die jemand anderem rechtlich gehört, in der gleichen Region komplett zu kopieren. Im Rahmen von Kultur- und Kinoarbeit gilt dies zumindest als hochgradig ehrenrührig.) Alle 5 Filme (Lang lebe Ned Devine!, Zusammen ist man weniger allein, Jetzt oder nie – Zeit ist Geld, Frida, Das Beste kommt zum Schluss), die auf dem Flyer des Seniorenprogramms des AFFC standen, lieh Frau Zelezniak einen Monat vor dem Termin der Stadt aus und zeigte sie im Palast als Seniorenkino am gleichen Kalendertag, an dem auch in der Exerzierhalle das Seniorenkino lief. (Zumindest wurden die Filme auf dem Flyer des Palast so angekündigt. Es ist für mich von außen schwer zu sagen, ob ein angekündigter Film auch wirklich lief, dafür wurde mir schon zu oft erzählt, daß Filme vom Palast angekündigt worden seien, aber dann doch nicht liefen oder das Publikum sich für einen der manchmal 5 angekündigten Filme entscheiden sollte. Ich denke die angekündigten Filme sind meistens der verlockende Anlass, sich auf den Weg ins Palasttheater zu machen.) Der Film "Das Beste kommt zum Schluss" lief im Seniorenkino der Stadt Celle am 6. Januar 2009. Auf dem Flyer der Stadt Celle war er der letzte, der fünfte Film der 5er-Staffel. Der Flyer der neuen Staffel, die am 3. Februar 2009 beginnt, lagen noch nicht aus. Der Logik zu Folge, daß das Palast, den auf dem Flyer der Stadt Celle angekündigten Film, einen Monat früher zeigt, lief dieser Film im Palast bereits Anfang Dezember 2008. Aber welcher Film sollte dann im Palast am 6. Januar gezeigt werden, der Februar-Film der Stadt Celle war ja noch nicht öffentlich und die Verleiher sind gebeten worden, den für das Seniorenkino der Stadt Celle geliehenen Film, dem Palast nicht nachträglich vor unserem Termin zu geben (nachher jederzeit gerne, im Kinogeschäft meint nachher in der Regel einen Monat später). Anscheinend mangels eigener Filmauswahl zeigte das Palast am 6. Januar ebenfalls (also ein zweitesmal nachdem er bereits im Dezember im Palast gezeigt worden ist) "Das Beste kommt zum Schluss". Bleibt abzuwarten welcher Film im Palast am 3. Februar 2009 gezeigt wird, den das Kopieren des Programms des Seniorenkinos der Stadt Celle ist ja mittlerweile weitestgehend unterbunden worden.
Die Flyer der Stadt Celle, die an mehreren Stellen öffentlich auslagen (auch die Flyer des Kino achteinhalb), sammelte sie ein, wie uns von mehreren Seiten, u.a. vom Tourismusbüro berichtet wurde. Das Tourismusbüro im alten Rathaus an der Stechbahn hat ihr das mittlerweile untersagt und hält eine Auge drauf.
Es wäre ja schön, wenn die Senioren zwischen 2 Filmen wählen könnten oder am besten in zwei unterschiedliche Filme zu verschiedenen Zeiten hätten gehen können, doch ein alternatives Angebot gab es seitens des Palast nicht- nur ein konkurrierendes.
Bei der aktuellen Staffel wurden die Verleiher gebeten, den für das Seniorenkino des AFFC ausgewählten und geliehenen Film, dem Palasttheater nicht nach der erfolgten Leihe für die Stadt Celle vor dem Termin der Stadt Celle zu geben.
Frau Zelezniak fing dann auch an, die Filme, die sich auf dem Programmflyer des Kino achteinhab befanden, eine Woche vor dem Termin bei uns zu spielen. Daraufhin schrieb ich diesen Brief an die Verleiher unserer aktuellen Filme.
Alle Beteiligten - AFFC, Familienbüro, Seniorenbeirat, weitere Projektpartner und Kino achteinhalb - haben sich bemüht über diesen Dinge zu stehen, sachlich zu bleiben und sich möglichst nicht zu äußern, weil jeder der Beteiligten für sich zu der Meinung gekommen war, daß man sich in diesem Fall gegen eine 81jährige kaum wehren kann, sich in diesem Fall mit einer 81jährigen nicht streiten sollte. Frau Zelezniak macht für sich die sympathieträchtige Ebene geltend die Großen gegen die Kleine: ich arme, kleine, schwache, alte Frau stehe alleine einem Komplott, einer Verschwörung von weitaus Mächtigeren gegenüber.
Da der Tratsch aber nun überhand genommen hat, habe ich mich entschlossen, für diejenigen, die es interessiert, meine Sichtweise öffentlich in dieser eindeutigen Form darzulegen, um nicht zusätzlich neuen Tratschebenen den Weg zu bereiten.
Diese Veröffentlichung erfolgt aus eigenem Antrieb. Ihr liegen keine Absprachen mit anderen Beteiligten zugrunde. Stefan Eichardt, 16. Januar 2009
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